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Neubau eines Büro- und Geschäftshauses

Holzbau mit vorbildlichem Energiekonzept geschaffen

ZimmerMeisterHaus, Baustellen, Bauen mit Holz, Ökologisches Bauen

Mitte 2013 entstand in Wenden-Hillmicke ein außergewöhnliches Bürogebäude – ganz aus Holz.

WENDEN-HILLMICKE (ABZ). - Mitte 2013 entstand in Wenden-Hillmicke ein außer-gewöhnliches Bürogebäude – ganz aus Holz. Gebaut wurde das zweistöckige Bauwerk im Passivhausstandard von der Zimmerei Hammer Hausbau GmbH.

Das Haus präsentiert sich als Vorzeigebeispiel für einzigartige Architektur in Verbindung mit einem vorbildlichen Energiekonzept. Hammer Hausbau ist Mitglied in der seit knapp 30 Jahren deutschlandweit aktiven Gruppe ZimmerMeisterHaus.

Sparsam mit Energie umzugehen und natürliche Ressourcen zu schonen, das ist für Manfred Hammer seit mehr als 15 Jahren Pflichtprogramm. Meisterhaft umgesetzt hat der engagierte Geschäftsführer der Hammer Hausbau GmbH diese Bedingungen bei seinem eigenen neuen Bürogebäude. Das Gebäude im Passivhausstandard mit moderner Rhombus-Fassade vereint sämtliche Ansprüche, die ein moderner Bauherr heute an ein Gebäude stellt. "Wir haben hier viele innovative Ideen umgesetzt, die es um den schönen Baustoff Holz gibt."

Das Beste daran: "Das Thema Heizenergie kann man hier getrost hintenanstellen", sagt Manfred Hammer. Sein Haus verbraucht weniger als 1,5 l oder 12 kW/h Heizenergie pro Quadratmeter im Jahr und ist trotzdem behaglich warm. "Unser Heizkostenverbrauch ist mit 2,45 Euro für Heizung und Lüften am Tag und das gesamt für knapp 400 m² sensationell niedrig", betont er. Das von der Zimmerei konzipierte Passivhaus steht für umweltfreundliches Bauen mit einem zukunftsfähigen Baustoff. Die moderne 240 mm starken Dämmung aus Holzfaser und Zellulose mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,35 schützt das Gebäude wirksam vor Hitze und Kälte. Der erreichte U Wert liegt mit 0,105 W/m²*K unter dem gesetzlichen Standard. Durch die effektive passive Solarnutzung über die großen Fensterflächen speichert das Haus zusätzlich Energie.

Die Lüftungs-Technik spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle im Hauskonzept: Sie wird unter anderem durch eine bedarfsgerechte CO2- und Feuchte-Sensorik gesteuert. Der entstehenden Abluft wird die restliche verwertbare Energie entzogen, der Anlage wieder zugeführt und somit verwertet. Der tatsächliche Lufterneuerungsbedarf lässt sich fortlaufend ermitteln und die dem Raum zugeführte Luftmenge wird dadurch ständig angepasst. Diese Technik stellt 365 Tage rund um die Uhr die Frischluft zur Verfügung. "Der natürliche Baustoff Holz ist wegen seiner hervorragenden Ökobilanz der Baustoff schlechthin!", sagt Manfred Hammer. "Alle weiteren verwendeten Materialien wie die ausgewählten Schallschutzelemente und mineralischen Putze sind ebenso natürlich und umweltneutral."

Auch der Architekt Daniel Klein ist begeistert. "Ein Holzgebäude ist ungeheuer schnell aufgebaut", sagt er. Die Bauelemente können bereits ab Werk mit vorgefertigten Holzoberflächen zur Baustelle geliefert werden. Die Planung dieser Bauteile erfolgt entsprechend bis in die Ausbaudetails: schon in der Vorfertigungsphase werden technische Versorgungsleitungen in die dafür vorgesehenen Ausfräsungen eingebaut. So geht der Aufbau später enorm schnell und überaus termingerecht.

Manfred Hammer ist überzeugt, dass ein konsequenter Wandel in Richtung "Umweltverträgliches Bauen" mit dem dafür geeigneten Baustoff Holz nicht nur möglich, sondern auch dringend nötig ist: "Für mich ist das der richtige Weg in die Zukunft, weil wir heute schon den Standard von morgen bauen", sagt er. 

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