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Neubau eines Speicherbeckens am Flughafen Frankfurt

Raupenkran beweist hohe Flexibilität

Insgesamt sieben Monate lang unterstützte der Sennebogen-Kran die Arbeiten.

Frankfurt (ABZ). – Der Sennebogen Raupen-Teleskopkran von Rüko war fast sieben Monate bis Ende Juni dieses Jahres am Flughafen Frankfurt stationiert. Dort wurde er für unterstützende Arbeiten beim Neubau des Speicherbeckens an der Startbahn West eingesetzt. An Deutschlands "größtem Drehkreuz" wird es bautechnisch gesehen nicht langweilig. Laut Fraport sollen in den kommenden sieben Jahren ca. 485 Mio. Euro in Bau- und Sanierungsmaßnahmen investiert werden. Darunter fällt auch der Neubau eines Speicherbeckens mit Pumpwerk zur Entwässerung der 4000 m langen Startbahn 18 West mit einem Kostenvolumen von rd. 4 Mio. Euro netto. Den Auftrag dafür erteilte der Flughafen Fraport direkt an die WBB Bau & Beton GmbH aus Upferstedt. "Wir hatten ein kostengünstiges Angebot abgegeben und bereits entsprechende Referenzen vorzuweisen, wie z. B. ein bereits am Frankfurter Flughafen errichtetes Rückhaltebecken", teilt der Oberbauleiter des Bauunternehmens Thomas Endisch dazu mit. Bereits im Mai 2018 starteten die Arbeiten des Mammutprojekts. Die voraussichtliche Inbetriebnahme des Speicherbeckens ist für den Spätsommer 2019 geplant.

Als Ersatz für den auf der Baustelle ursprünglich vorgesehenen stationären Kran, benötigte die WBB ein flexibles Kranmodell, welches auch in unbefestigtem Terrain standsicher ist. Aufgrund eingeschränkter Arbeitshöhe durch den Flugverkehr sollte der Kran außerdem flexibel ein- und ausfahrbar sein. So fiel die Wahl auf den Sennebogen 643 E mit Ketten und wurde von der Rüko GmbH aus Malsch angemietet. Da der Sennebogen überwiegend für den Hub bei Schal-, Bewehrungs- und Betonagearbeiten eingesetzt wurde, war auch die Größe des Modells mit 40 t optimal auf die Traglasten abgestimmt.

Der Sicherheitsaspekt spielte bei dem Projekt von Anfang an eine enorm große Rolle. So erforderten die Bauarbeiten im Bereich des Flughafens einen noch größeren organisatorischen Aufwand als bei herkömmlichen Baustellen: Der Zutritt aller Personen muss stets genauestens kontrolliert und überwacht werden. Dies betrifft auch alle Zufahrten zur Baustelle sowie Lieferungen durch Dritte. Auch entstandene Einschränkungen durch Fluglärm oder die durch den Flugverkehr begrenzt zulässige Arbeitshöhe müssen ebenfalls permanent berücksichtigt werden. Für das Projektmanagement eine spannende Aufgabe mit vielen besonderen Herausforderungen – welche bisher von allen Beteiligten hervorragend gemeistert wurden.

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