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Neubau preiswerter Mietwohnungen rückläufig

Düsseldorf (dpa). - Trotz steigender staatlicher Fördermittel ist der Neubau preiswerter Mietwohnungen in Nordrhein-Westfalen rückläufig. Bei der Vorlage der Förderbilanz für 2018 sprach NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) in Düsseldorf von zunehmenden Investitionshemmnissen. Sie appellierte an die Kommunen, noch stärker als bislang Baulandreserven zu aktivieren und dafür gezielte Konzepte zu entwickeln. Hier sieht die Ministerin eine wesentliche Ursache für den Mangel an preiswertem Wohnraum. Wesentlich besser haben sich ihren Angaben zufolge die Modernisierung von Wohnraum, die Eigentumsförderung sowie Angebote für Studierende entwickelt. Insgesamt seien im vergangenen Jahr mit rund 923 Millionen Euro fast 8700 Wohneinheiten gefördert worden. Damit habe sich das Fördervolumen gegenüber dem Vorjahr um 5,5 Prozent erhöht und sei das beste Ergebnis seit 2012. In diesem Jahr soll nach den Worten der Ministerin «kein gutes Projekt am Geld scheitern». Da nicht in Anspruch genommene Fördermittel des vergangenen Jahres übertragen würden, stehe ein Rekord-Topf von rund 1,3 Mrd. Euro für den öffentlichen Wohnungsbau zur Verfügung.  Die NRW.Bank legt ein neues Förderprogramm für Wohneigentum auf, das Menschen mit mittlerem Einkommen helfen soll, die bislang aus dem Förderraster herausfielen. Es richtet sich sowohl an Familien als auch an Paare ohne Kinder und Alleinstehende. Die Laufzeiten für ein Förderdarlehen erstrecken sich bei festem Zinssatz auf bis zu 30 Jahre. 

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