Neubau von Wohnungen in Hessen um fast drei Prozent teurer

Wiesbaden (dpa). - Wer in Hessen Wohnungen baut, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für den Wohnungsbau sind 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 % gestiegen, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Nach Auskunft der Statistiker handelt es sich um den höchsten Preisanstieg seit neun Jahren. 2016 waren die Preise auf Jahressicht lediglich um 1,7 % nach oben gegangen.  Die größten Preistreiber waren 2017 demnach Tischlerarbeiten mit einem Plus von 4,4 % und Mauerarbeiten mit 2,7 %. Sie machen gemeinsam mit den Betonarbeiten und dem Heizungsbau mehr als 40 % der Bauleistungen für Wohngebäude aus. Unter den Einzelposten am stärksten stiegen die Preise bei Klempnerarbeiten (plus 5,2 %), Metallbauarbeiten (plus 4,8 %) und Erdarbeiten (plus 4,2 %). Der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden verteuerte sich den Angaben zufolge um 3,1 %. Die Baukosten für Bürogebäude kletterten um 2,6 %. Beim Straßenbau stiegen die Kosten um 4,2 %.

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