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Neue Anreize für sozialen Wohnungsbau

Schwerin (dpa). - Mecklenburg-Vorpommern reagiert auf den akuten Mangel an bezahlbarem Wohnraum in einigen Städten des Landes und richtet die Förderung für den sozialen Wohnungsbau neu aus. So werden die staatlichen Investitionszuschüsse als Reaktion auf gestiegene Bauland- und Baupreise um etwa ein Drittel angehoben. Zudem erfolgt die Förderung fortan über zwei Wege mit unterschiedlichen Mietstufen. „Selbst Familien mit mittlerem Einkommen können sich in Städten wie Rostock oder Greifswald Neubau-Mieten oft nicht leisten. Auch diese Familien sollen Zugang zum geförderten Mietwohnungsmarkt erhalten“, sagte Bauminister Christian Pegel (SPD) in Schwerin bei der Vorstellung der neuen Förderrichtlinie.  Nach seinen Angaben stehen für das laufende Jahr rund 21 Mio. Euro für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung, weitere Millionen für Sanierungen und den Einbau von Fahrstühlen. Abhängig von Antragstellung und Wohnungsgröße könnten mit Hilfe der staatlichen Zuschüsse 400 bis 500 neue Sozialwohnungen pro Jahr entstehen. Das wäre ein Zuwachs von knapp 10 %. Derzeit gebe es landesweit noch gut 5000 solcher geförderter Wohnungen, sagte Pegel. Doch laufe die zwanzigjährige Mietpreisbindung nach und nach aus.

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