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Neue druckfeste Sockeldämmung

Einbau von Brandriegeln nicht nötig

Dämmstoffe, Brandschutz

Die neue Multipor-Sockeldämmplatte ist massiv, hochwärmedämmend und gehört der Baustoffklasse A1 an.

DUISBURG (ABZ). - Der Sockel eines Hauses ist starken Beanspruchungen ausgesetzt. Z. B. durch Erdfeuchte, Spritzwasser oder mechanischer Belastung. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die Dämmung dieses Bereiches. Die neue Multipor-Sockeldämmplatte aus dem Hause Xella wird diesen Anforderungen mehr als gerecht. Sie ist massiv, witterungsbeständig sowie hochwärmedämmend. Außerdem gehört sie der Baustoffklasse A1 an. In Verbindung mit einer Multipor-Fassadendämmung entsteht so nach eigenen Angaben, vom Sockel bis zum Dach, ein einheitliches Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS), das Wärmebrücken minimiert und den Einbau von Brandriegeln unnötig macht.

Die Multipor-Sockeldämmplatten werden mit einer mineralischen Dichtschlämme angeklebt, schützen das dahinter liegende Mauerwerk und sorgen für hervorragende Wärmedämmung im kritischen Bereich. Vor der Verarbeitung von Multipor-Sockeldämmplatten wird der Untergrund so vorbereitet, dass er sauber und tragfähig ist um die mineralischen Dichtschlämme aufzunehmen. Besteht die vorhandene Bauwerksabdichtung ebenfalls aus mineralischen Dichtschlämmen oder aus mineralisch gebundenen, zweikomponentigen Dispersionsspachtelmassen, kann die Sockeldämmplatte direkt auf diesen Untergrund aufgebracht werden.

Das DIBT wird diverse bauaufsichtliche Zulassungen von Wärmedämm-Verbundsystemen ändern. In den neuen Zulassungen wird dann u. a. verbindlich formuliert sein, dass Hausfassaden mit brennbarer Dämmung mit umlaufenden Brandriegeln am Sockel, über dem Erdgeschoss und am Dach auszustatten sind. Bei der Verwendung von Multipor-Wärmedämm-Verbundsystemen ist ein Einbau von Brandriegeln nicht nötig. Denn die rein mineralische Zusammensetzung macht das Multipor WDVS zu einem nicht brennbaren Dämmsystem. Insbesondere für den mehrgeschossigen Wohnbau ist das Multipor-System optimal geeignet, da es alle Vorgaben des Brandschutzes ohne Sonderlösungen – wie bspw. Brandriegel – erfüllt. Im Fall der Fälle sind giftige Dämpfe, Rauch oder Abtropfen selbst bei höchsten Temperaturen ausgeschlossen, heißt es von . Ein interner Versuch zeigt, dass Multipor-Mineraldämmplatten im Brandfall den entscheidenden Unterschied ausmachen können. Bei der Brandsimulation bewiesen sie nicht nur ihre Feuerfestigkeit, sondern hielten auch der schockartigen Abkühlung durch Löschwasser stand. Die Platten sind nicht brennbar und gegen Herabfallen geschützt. So sichern sie im Brandfall z. B. die Flucht aus dem Fenster.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 45/2015.

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