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Neue Optik

Repräsentative Fassade wirkt als Visitenkarte

Die Hauptstelle der Volksbank Krefeld befindet sich in städtebaulich exponierter Lage in der Krefelder Innenstadt.

Krefeld (ABZ). – Einladend und zugleich repräsentativ wirkt der Neubau der Volksbank Krefeld, der sich in städtebaulich exponierter Lage am Dionysiusplatz in der Krefelder Innenstadt befindet. Visitenkarte des Gebäudes ist die hell und elegant wirkende Fassade, sie wurde von der Firma Benno Drössler mit 950 Fertigteilplatten aus Dyckerhoff Weiss realisiert. Insgesamt besteht eine Fassadenfläche von 2000 m² aus unbewehrtem Betonwerkstein. Die Vorhangfassade liegt in einer Ebene mit der Glasfassade, was zum einen eine leicht transluzente Wirkung erzeugt, zum anderen aber auch eine besonders hohe Ebenheit der Platten erfordert. Um ein Schüsseln der Elemente zu vermeiden, musste bei der Produktion besonders auf einen konstanten Wasser-Zement-Wert geachtet werden. Die Hauptelemente der Fassade sind 3 m hoch, 1,2 m breit und nur 4 cm dünn. Die Lisenen in den Fensterelementen sind 12,5 cm breit. Gut für das Arbeitsklima: Die Fenster können geöffnet werden.

Die zentrale, dachverglaste Halle des Bürogebäudes folgt dem Prinzip eines "Marktplatzes". Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss wurden die Kundenbetreuungsbüros als transparente "Marktstände" integriert. Auch die Vorstandszimmer im 3. Obergeschoss sowie der Sitzungssaal des Aufsichtsrates und ein Veranstaltungsbereich mit gesondertem Foyer profitieren vom offenen und lichten Charakter, der durch die Ausrichtung zur Halle erzeugt wird. Das auch international tätige Büro Gerber Architekten mit Stammsitz in Dortmund konnte den Wettbewerb für die Realisierung des Volksbank-Neubaus schon im Jahr 2009 für sich entscheiden. Errichtet wurde das Gebäude in den Jahren 2012 bis 2015, es hat eine Bruttogrundfläche von 13489 m².

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 15/2018.

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