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Neue Planierraupe

Elektronische Regelung sorgt für hohe Präzision

Telfs/Österreich (ABZ). – Die Planierraupe PR 726 von Liebherr ist für den Einsatz im Straßenbau, der allgemeinen Erdbewegung, im Deponiebau oder auch im Garten- und Landschaftsbau geeignet.

Mit langen Laufwerken, einer ausgewogene Balance und guten Sichtverhältnissen für den Fahrer sind beste Voraussetzungen für eine genaue Planie gegeben – egal ob die Erstellung manuell oder mit automatischen Grading-Systemen erfolgt.

Auf der Bauma 2016 wird Liebherr zwei neue Vertreter der Planierraupen-Generation 6 vorstellen: die PR 716 und die PR 776. Die kleinste Planierraupe von Liebherr das Nachfolgermodell der erfolgreichen PR 714, hat ein Einsatzgewicht von 13,2 t bis 15,2 t und eine Motorleistung von 93 kW/126 PS. Das größte Modell, die PR 776 mit einem Einsatzgewicht von bis zu 74 t, ist besonders für Mining- und Gewinnungseinsätze ausgelegt und hat eine Maximalleistung von 565 kW (768 PS/759 HP).

Die Planierraupen-Generation 6 umfasst dann insgesamt sechs Modelle, mit Einsatzgewichten von 13 bis über 73 t. Der hydrostatische Fahrantrieb ermöglicht den Planierraupen von Liebherr eine außerordentliche Leistungsentfaltung bei allen Fahrgeschwindigkeiten. Dabei kommen sie bis zur Höchstgeschwindigkeit ohne Schaltvorgänge aus. Der Antrieb beider Ketten erfolgt auch bei Kurvenfahrt stets kraftschlüssig und erlaubt neben höchster Schubleistung auch ein Drehen auf der Stelle bei beengten Platzverhältnissen. Durch den konstant hohen Wirkungsgrad und die elektronische Grenzlastregelung bleibt der Kraftstoffverbrauch auch unter Vollast besonders niedrig. Zentralisierte Wartungspunkte und eine einzigartige Wartungszugänglichkeit inklusive kippbarer Fahrerkabine tragen ebenfalls zur Wirtschaftlichkeit bei.

Die Generation 6-Planierraupen von Liebherr verfügen über eine elektronisch geregelte Fahrsteuerung mit integrierter Eco-Funktion. Diese ermöglicht es dem Fahrer, zwischen hohem Leistungsvermögen und maximaler Wirtschaftlichkeit zu wählen. Dabei sorgt die Eco-Steuerung in leichten bis mittelschweren Einsätzen für einen noch effizienteren Betrieb des Fahrantriebes. Bei der proaktiven Leistungsanpassung werden verschiedene Maschinenparameter erfasst und die Motorleistung automatisch entsprechend dem aktuellen Bedarf kurzzeitig erhöht. Daraus resultiert für die Maschinen neben schnelleren Reaktionszeiten auch eine spürbare Steigerung des Leistungs- und Durchzugsvermögens.

Für seine Planierraupen bietet Liebherr vielfältige Ausrüstungen für unterschiedliche Einsätze. Die Ausrüstungspalette der PR 726 reicht bspw. frontseitig vom universellen 6-Wegeschild – wahlweise mit Klappecken für einen einfachen Transport – bis zum Brust- und Semi-U-Schild zum Bewegen größerer Materialmengen. Zur weiteren Vereinfachung des Maschinentransportes ist bis zu einer Kettenbreite von 610 mm auch ein Semi-U-Schild verfügbar. Somit ist eine Gesamtbreite von 3 m möglich. Heckseitig stehen neben einem 3-Zahn und einem 5-Zahn-Aufreißer unter anderem eine hydraulische Seilwinde, ein Gegengewicht oder auch eine Anhängekupplung zur Auswahl.

Das moderne Design der Generation 6-Planierraupen, mit nach allen Seiten abfallenden Kanten und einer Panoramaverglasung, bietet dem Fahrer eine optimale Rundumsicht auf das Gelände sowie auf Schild und Heckaufreißer. Die Sicht über die Motorhaube ist vollkommen frei, da Abgasanlage und Hubpressen hinter den A-Säulen positioniert wurden. Gute Sichtverhältnisse führen zu einer besonders effizienten Arbeitsweise und erhöhen die Sicherheit im täglichen Einsatz.

Zahlreiche Innovationen der Fahrerkabinen der größeren Generation 6-Maschinen hat Liebherr nun auch in die Kompaktklasse einfließen lassen. So erlauben die Fahr- und Arbeitshydraulikgeber der PR 726 durch ihre T-Form eine ergonomischere Handhaltung und damit bequemeres Arbeiten. Der gewünschte Fahrgeschwindigkeitsbereich kann direkt am Joystick vorgewählt werden. Dadurch kann die Raupe insbesondere bei niedriger Geschwindigkeit präzise gesteuert werden. Die Fahrererkennung erfolgt automatisch durch den integrierten Sitzkontaktschalter, ohne dass ein Sicherheitshebel betätigt werden muss.

Zentralisierte Wartungspunkte, weit öffnende Zugangsklappen und Motorraumtüren, eine serienmäßig kippbare Fahrerkabine und der zur Reinigung herausschwenkbare Lüfter (optional) ermöglichen einen perfekten Wartungszugang und erleichtern den Service. Die Wechselintervalle des Hydrauliköls können je nach Einsatz und bei regelmäßigen Qualitätschecks bis zu 8000 Bh betragen. Die Wartungsintervalle des Dieselmotors bei der PR 726 wurden im Vergleich zum Vorgängermodell auf 2000 Bh verdoppelt, was sich insgesamt in reduzierten Betriebskosten niederschlägt.

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