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Neue Produktionshalle

Hochwertige Bodenschichtung hergestellt

Hochwertige Beschichtung: Am Unternehmenssitz der Vogelsang GmbH & Co. KG in Essen/Oldenburg ist kürzlich eine komplett neu gebaute Produktionshalle mit gut 4300 m² Fläche in Betrieb genommen worden. Bei der Beschichtung und Versiegelung des vielseitig beanspruchten Industriebodens der Halle setzten die Verantwortlichen auf hochwertige Beschichtungslösungen von Remmers.

Essen/Oldenburg (ABZ). – Das 1929 gegründete Unternehmen Vogelsang entwickelt, produziert und vertreibt technisch hochwertige und individuell konfigurierbare Maschinen in den Segmenten Abwasser, Agrartechnik, Biogas, Industrie und Verkehrstechnik. "Mit der neuen Produktionshalle erweitern wir noch einmal unsere Kapazitäten am Stammsitz. Ziel war es, die Produktion agiler zu gestalten und so der guten Auftragslage von Kunden aus dem In- und Ausland gerecht zu werden", erklärt Harald Vogelsang, Geschäftsführer der Vogelsang GmbH & Co. KG. Insgesamt 4 Mio. Euro hat das Unternehmen vor diesem Hintergrund in die Kapazitätserweiterung investiert. Das neue Gebäude ist über einen wettergeschützten Übergang an eine bereits bestehende Produktionshalle angeschlossen. Für die Belichtung in der Produktionshalle sorgen genau über den Maschinen positionierte Lichtbänder im Dach. Ein Abluftkonzept inklusive Wärmerückgewinnung sieht eine kontrollierte Lüftung der Halle vor – so lässt sich Zugluft vermeiden und gleichzeitig ist eine stabile Raumtemperatur für die sensiblen Maschinen sichergestellt. Vor diesem Hintergrund erfolgt beispielsweise auch der Materialtransport über eine Nebenhalle als Schleuse.

Als es um die Planung und Realisierung des Bodens der neuen Industriehalle ging, fiel die Wahl schnell auf ein hochwertiges Beschichtungssystem von Remmers. Andre Schopmans, zuständiger Projektleiter bei Remmers, erläutert: "Die Beschichtungslösung musste zahlreiche Anforderungen erfüllen. Sie sollte sehr strapazierfähig sein und den starken Belastungen des Produktionsbetriebs dauerhaft standhalten. Zum Beispiel war eine Befahrbarkeit mit Handhubwagen und Flurförderfahrzeugen gefordert. Darüber hinaus sollte die Bodenlösung einen guten Gehkomfort bieten, rutschfest sein und auch attraktiv aussehen." So setzten Planer Aloys Niemann (Zambo & Niemann) und Bauleiter Sasa Bosic von der ausführenden Firma Prekwinkel Strahl- und Beschichtungstechnik GmbH in enger Abstimmung mit der Remmers Fachplanung auf ein genau auf die genannten Anforderungen abgestimmtes Remmers Beschichtungssystem – bestehend aus Grundierung, Kratzspachtelung, Beschichtung, Kontrasteinstreuung und abschließender Versiegelung.

Die Beschichtung erfolgte durch das Team von Prekwinkel Strahl- und Beschichtungstechnik mit Remmers "Pur Uni Color" in der Farbe Lichtgrau.

Zunächst wurde der Untergrund – eine stahlfaserarmierte Betonsohle – durch Kugelstrahlen und anschließendes Diamantschleifen vorbehandelt. Im Anschluss erfolgte die Grundierung mit dem weichmacher-, nonyl- und alkylphenolfreien Grundier- und Mörtelharz "Epoxy ST 100". Um Öffnungen, Vertiefungen, Poren sowie kleinere Unebenheiten zu egalisieren, wurde danach eine Kratzspachtelung mit hochgefülltem "Pur Uni Color Lichtgrau" (zzgl. 30 % Füllstoff) aufgetragen. Für die darauf folgende 2 mm dicke Beschichtung wählten die Verarbeiter ebenfalls das zähharte Material "Pur Uni Color" in der Farbe Lichtgrau. Dieses überzeugt durch eine hohe mechanische und chemische Belastbarkeit und ist statisch rissüberbrückend – so eignete es sich sehr gut für die hohen Qualitäts- und Belastungsanforderungen in der Produktionshalle. Um die gewünschte Bodenoptik zu erzielen, erfolgte im nächsten Schritt die Einstreuung von Farbchips (Remmers Sedimentflocken, Farbton: achat) in die frische Schicht. Nach der Trocknung nahmen die Experten von Prekwinkel die abschließende Bodenversiegelung mit dem rutschhemmenden, transparenten und einkomponentigen Produkt "Pur Top M Plus" vor. Andre Schopmans: "Die Versiegelung erzeugt eine matte und UV-beständige Ober?äche, die sowohl mechanisch als auch chemisch belastbar ist und rundet das eingesetzte Beschichtungssystem somit perfekt ab." Nicht zuletzt wurden im Zug der Bodenbeschichtung auch rund 600 m Fugen fachgerecht bearbeitet. Diese wurden zunächst aufgeschnitten, jeweils mit dem Grundier- und Mörtelharz "Epoxy ST 100" gefüllt und anschließend mit Quarzsand vermörtelt. Nach Abschluss der Beschichtungsarbeiten wurden die Fugen nicht wieder ausgebildet – für eine stimmige und harmonische Bodenoptik.

Die komplette Bodenrealisierung erfolgte im Frühjahr 2019 innerhalb von nur zehn Tagen. Heute erstrahlt die nagelneue Produktionshalle in bestem Glanz und bietet so beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Zukunft des Traditionsunternehmens Vogelsang.

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