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Neue Produktionsstätte für Milupa

Gerüstarbeiten für XXL-Investition übernommen

Layher, Baustellen, Gerüstbau

Im Rahmen der bislang größten Firmen-Investition in der Region Fulda hat die Wemo-tec GmbH die Gerüstarbeiten für den Neubau einer Produktionsstätte des Kleinkindnahrungs-Herstellers Milupa übernommen.

FULDA (ABZ). - Die Wemo-tec GmbH übernimmt die Gerüstarbeiten im Rahmen der bisher größten Firmen-Investition in der Region Fulda. Auf 17 000 m² Fläche soll für die Milupa GmbH an ihrem hessischen Standort im Industriegebiet West der Stadt Fulda eine der modernsten Produktionsstätten für die Herstellung von Säuglings- sowie Kleinkindernahrung in Europa entstehen. Ein Projekt, für das eine Investitionssumme von rund 150 Mio. Euro veranschlagt ist.

Das bereits bestehende Milupa-Werk soll einerseits modernisiert und andererseits durch einen Neubau erweitert werden. Ziel ist die Verdopplung der Produktionskapazität. Damit ist das Großprojekt die bisher größte Firmen-Investition in der Geschichte der Region Fulda. Mit im Boot: die Abteilung Gerüstbau der Wemo-tec. Im Auftrag der Ed. Züblin AG aus Dresden kümmern sich die Gerüstbau-Spezialisten um die notwendigen Gerüstarbeiten für den Rohbau.

Die Werkserweiterung umfasst unter anderem Abfüllanlagen, Produktionseinheiten plus Verwaltungsgebäude. Zentrales Element, der aus mehreren Gebäudekomplexen bestehenden Gesamtanlage, ist der 50 m hohe Sprühturm zur Milch-Trocknung als Basis für die Babynahrung. Der so genannte "Dryer", der das Produktionswerk weit überragt. Der Rohbau wird im Schichtbetrieb errichtet. Die wichtigsten Baumaterialien sind Ortbeton, Fertigbetonelemente und Baustahl.

Ein Projekt dieses Ausmaßes erfordert natürlich auch vom Gerüstbau-Unternehmen im Vorfeld konsequent durchdachte Gerüst-Aufmaßpläne, so Erhard Rautenberg.

Layher, Baustellen, Gerüstbau

Das bereits bestehende Milupa-Werk soll einerseits modernisiert und andererseits durch einen Neubau erweitert werden. Ziel ist die Verdopplung der Produktionskapazität.

Im Hause Wemo-tec ist er für eben diese Detailplanungen zuständig. Beim grundlegenden Milupa-Aufmaß-Konzept hat er acht Gebäude, bis zu zehn Ebenen pro Gebäude, pro Ebene viele kleine Wände und ringsum die einzelnen Gebäude weitere Gerüste berücksichtigt. "Das eigentliche Grund-Aufmaß ist aber nicht unbedingt das Knifflige", macht Rautenberg deutlich, "sondern die vollständige Erfassung aller rohbaubegleitenden Gerüstbauleistungen während der Baumaßnahme." Hier stecke der Teufel im Detail. Jedes zusätzliche Gerüst, jeder weitere Handgriff der Gerüstbauer muss nachträglich in den Aufmaßplänen erfasst werden. Unabdingbar ist deshalb das zuverlässige Zusammenspiel zwischen Bauleitung, Aufmaßplanung und den Monteuren vor Ort. Insbesondere bei der Milupa Baustelle: Hier sind dauerhaft drei Gerüstkolonnen – teilweise mit bis zu acht Mit-arbeitern – im Einsatz. Zusätzlich zum Hauptauftrag der Ed. Züblin AG haben die Gerüstbauer bisher 15 weitere Gerüstbau-Aufträge verschiedenster Auftraggeber im Rahmen des Gesamtprojekts realisiert. Darunter die Konstruktion einer 48-stieligen Gerüstabsetzbühne. Als überdimensionale Einbringplattform diente sie zum Einführen des ca. 10 000 kg schweren Fluid Bed in den Neubau. Das Einheben des eigentlichen Trockners ins 50 m hohe Hauptgebäude steht Mitte Februar noch bevor. Das sei nur mit einem riesigen 750 t Mobilkran machbar, blickt Udo Schäfer, Bauleiter der Wemo-tec GmbH, nach vorne.

Die Gerüststellung der Wemo-tec startete Mitte Mai 2014 mit geplanten 11 700 m² Gerüstmaterial der Systeme Layher Allround- sowie Blitzgerüst. Bis Projektende im Mai/Juni 2015 rechnen Schäfer und Rautenberg mit rund 14 000 m² – inkl. Gerüst-Nachträgen für Folgegewerke.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 5/2015.

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