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Neue Sicherheit

Segmentverluste nahezu ausgeschlossen

Betonbohren und Betonsägen, BBS Jahrestagung

Lasergeschweißte "iHD"-Segmente haben laut Norton eine 60 % höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber herkömmlichen Segmenten.

Wesseling (ABZ). – Mit der Norton Technologie "iHD" zur Herstellung von Diamantsegmenten will Norton Nimbus aus dem Hause des Schleifmittelherstellers Saint-Gobain Abrasives das Sägen, Schneiden und Bohren in extrem harte sowie armierte Baumaterialien noch leistungsfähiger und profitabler machen. Norton kündigt Werkzeuge an, die deutlich mehr Abtragsleistung bei schnelleren Schnittgeschwindigkeiten und längerer Standzeit realisieren als herkömmliche Tools. Ein Beispiel ist das Wandsägeblatt V-Max 3, das laut Norton dank "iHD" in einem noch breiteren Einsatzspektrum mit neuen Höchstleistungen und maximaler Geschwindigkeit sicher eingesetzt werden kann.

Als schnellste und zuverlässigste Trennscheibe ihrer Art brachte Norton Nimbus das Wandsägeblatt V-Max auf den Markt. Dabei steht V-Max für maximale Geschwindigkeit (V), die dank der vielen konstruktiven Besonderheiten auch in härtesten Einsätzen sicher möglich ist. V-Max hat unterschiedliche Segmentbreiten und optimierte Wasserwege. Durch die ausgeprägten Seitentaschen am Segment wird die Seitenreibung zum Material reduziert. Das bringt mehr Leistung auf die Segmentoberfläche. Spezielle Stammblätter die besondere Bindung wie auch die erweiterte Segmenthöhe, tragen zur hohen Performance und langen Standzeit der V-Max bei. Dank der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, kombiniert mit umfassendem Norton Nimbus Service und Support, hat sich das legendäre V-Max-Konzept laut Norton den besten Namen in der Branche gemacht.

Holger Lenkeit, Business Development Manager für den Profibereich bei Saint-Gobain Abrasives: "Die Norton Infiltrationstechnologie mit hoher Dichte (iHD) in Kombination mit dem patentierten Schweißprozess für Diamantscheiben ist eine der größten Errungenschaften der Diamantwerkzeug-Industrie. Das neue Verfahren bietet dem Kunden bisher unerreichte Leistung und maximale Sicherheit bei geringer Herstellungsenergie und größerer Auswahl an Segmentbauweisen. Das zeigt sich bspw. bei der 3. Generation der V-Max-Reihe, der V-Max 3, die es in Ausführungen von 600 mm bis 1800 mm Ø gibt."

"Infiltration" ist das Herstellungs-Geheimnis von "iHD": Im Produktionsprozess werden die Segmentporen nach der Formung des Kernsegments mit einem speziellen Haftmittel infiltriert. Das Ergebnis ist ein Verbundmaterial mit sehr großer einheitlicher Dichte für robuste, verschleißresistente Sandwichsegmente die laut Norton quasi unzerbrechlich sind. Die Diamanten werden in diesem patentierten Prozess optimal eingebunden. Diese bessere Diamantkorn-Haltefähigkeit verhindert ein vorzeitiges Entlassen der Diamantkörner aus der Bindung, so dass sie besser ausgenutzt werden. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Zeitspanfläche, die Standfläche und -zeit aus.

Holger Lenkeit: "Dank des Sandwichprinzips verschleißen die Segmente rechteckig und nicht halbrundförmig. Die äußeren Sandwichsegmentschichten haben eine höhere Diamantkonzentration als die Mittelschicht. Dadurch wird optimaler Segmentformverschleiß erzielt. Dieser geradlinige Formverschleiß begünstigt einen geraden Schnitt, eine geringere Segmentoberfläche, eine Reduzierung bzw. Vermeidung von Seitenkräften und natürlich eine bessere Diamantbelagsausnutzung."

Lasergeschweißte "iHD"-Segmente haben laut Norton eine 60 % höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber herkömmlichen Segmenten. Daraus resultiert auch eine gesteigerte Biegefestigkeit sowie ein höherer Verbleib der Diamanten bei gleichbleibend stabiler Abnutzung des Segments über die gesamte Standzeit. Aufgrund der extremen Stabilität der "iHD"-Segmente schließt Norton die gefürchteten Segmentverluste aus, was auch die Sicherheit für den Anwender deutlich steigert. Besonders positiv macht sich diese Eigenschaft bei härteren Materialien, bspw. bei harten Zuschlagstoffen und beim Trennen von Armierungseisen bemerkbar. Die Schnittzeitersparnis durch die V-Max 3 ist gerade bei diesen "Arbeitsbremsen" enorm.

Ein weiterer besonderer Vorteil: Der "iHD"-Herstellungsprozess ermöglicht viele unterschiedliche Segmentformen ohne Einschränkung im Design. Dadurch wird das Einsatzspektrum für verschiedene Baumaterialien signifikant erhöht. Und dies bei sehr geringen effektiven Werkzeugkosten.

Holger Lenkeit: "Aufgrund der vielen Vorteile hat die V-Max 3 im Vergleich zu bisher schon sehr guten Wandsägeblättern eine deutlich längere Standzeit und lässt sich im Durchschnitt mit rund 30 % höherer Schnittgeschwindigkeit bei reduzierten Vibrationen und Druck bei gleichmäßigem, weichem Schnitt anwenderfreundlicher fahren. Die V-Max 3 schneidet schnell und sicher auch die dicksten Armierungseisen in kürzester Zeit durch. Gerade hier unterscheidet sich dieses hochwertige Werkzeug von herkömmlichen Blättern aus dem Marktumfeld. Dank ihrer neuen Performance ist die V-Max 3 das neue Flaggschiff der V-Max-Reihe mit deutlich optimiertem Preis-Leistungsverhältnis."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 21/2016.

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