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Neue Steinformate

Vorteile zweier Steinsorten gebündelt

Jasto, Baustoffe

Der Jasto Kombi steht nun auch in den Wanddicken 42,5 und 49 cm zur Verfügung. Im 49er-Stein sind zwei Dämmstoffkammern integriert.

Ochtendung (ABZ). – Die Jasto Baustoffwerke haben die Jasto Kombi-Reihe mit neuen Steinen in den Wanddicken 42,5 und 49 cm ergänzt. Unter der Bezeichnung "Jasto Kombi" fasst das Ochtendunger Unternehmen Mauersteine zusammen, die die Vorteile zweier Steinsorten bündeln. Die Kombi-Steine vereinen die Eigenschaften eines Vollblocks aus Leichtbeton mit denen eines Plansteins mit integrierter Dämmung. Der Vollblock-Anteil, der die äußeren Steinbereiche prägt, schafft eine hohe nutzbare Steinmasse.

Mauerwerk aus solchen Steinen stellt einen hervorragenden Putzgrund dar; Dübel lassen sich unproblematisch verankern. Die integrierte Dämmung im mittleren Bereich des Steines sorgt für eine optimierte Wärmedämmung und niedrige U-Werte des Wandaufbaus. Für den Jasto Kombi wird eine integrierte Dämmung aus Steinwolle verwendet. So kann die erweiterte Kombi-Reihe nun mit Wärmeleitfähigkeiten von 0,08 bis 0,11 W/mK angeboten werden. Im Jasto Sortiment finden sich darüber hinaus auch Steine mit höherer und niedrigerer Wärmeleitfähigkeit in unterschiedlichen Mauerwerksdicken, um wirklich alle Anforderungen des modernen Bauens erfüllen zu können.

Die Kombi-Steine gab es bisher in der Jasto spezifischen Z-Stein Form und als traditionelle Steine in den Formaten 12 DF (Wanddicke 36,5 cm) und 20 DF (Wanddicke 30 cm). Neu hinzugekommen sind nun die Formate 14 DF (42,5cm) und 16 DF (49 cm). Damit können Bauherren, Bauunternehmer und Architekten Häuser mit massiven Wänden aus Leichtbeton noch flexibler planen. Mit 49er Steinen der Wärmeleitfähigkeit 0,08 W/mK lässt sich ein Mauerwerk realisieren, das einen U-Wert von 0,16 W/m²K erreicht. 42,5 cm dickes Mauerwerk mit gleicher Wärmeleitfähigkeit kommt auf einen U-Wert von 0,18 W/m²K.

Im Hinblick auf die verschärften Anforderungen der aktuellen EnEV, sind diese sehr niedrigen U-Werte allerdings nicht zwingend erforderlich. Auch Steine mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,10 oder 0,11 W/mK erreichen Werte, die nach dem Referenzgebäudeverfahren der EnEV ausreichend sind, ohne eine zusätzliche Dämmung (Wärmedämmverbundsystem) zu benötigen. In der Praxis werden jedoch meist Wände geplant und gebaut, die über diese Mindestanforderungen hinausgehen.

Mit solchen Wänden lässt sich die Energieeffizienz der Gebäude mit relativ geringem Aufwand deutlich steigern, ohne dass weitere konstruktive Maßnahmen erforderlich sind.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2016.

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