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Neue Verarbeitungsrichtlinie

Leichtbeton-Schalungssteine für den Hochbau

KLB, Baustoffe

Starke Statik, geringe Geräuschkulisse: Besonders im Hochbau überzeugen Wände aus KLB-Schalungssteinen mit hoher Tragfähigkeit sowie hervorragendem Schallschutz. Diese Eigenschaften sind vor allem auf den massiven Betonkern zurückzuführen.

Andernach (ABZ). – Aufgrund seiner einfachen Verarbeitung sind Schalungssteine ein beliebter Wandbaustoff, der zudem auch vielfältig einsetzbar ist und so zahlreiche unterschiedliche Bauprojekte entstehen lässt. Wichtig für den Erfolg ist dabei die korrekte Schalungsplanung und Bauausführung. Dieser widmet sich der Hersteller KLB-Klimaleichtblock nun in einer eigenen Broschüre und informiert über die korrekte Verarbeitung von Schalungssteinen aus Normal- und Leichtbeton im Garten- und Landschaftsbau sowie außerdem dem Hochbau.

Eine Wand ist nur so gut wie ihre Ausführung. Der fachgerechten Verarbeitung von Schalungssteinen widmet Hersteller KLB-Klimaleichtblock daher nun eine eigene Richtlinie. Darin finden sich Anleitungen zu wichtigen Grundlagen wie Versetzweise, Bewehrung oder Verfüllen. Themen wie Wandecken, korrekte Anschlüsse sowie Innen- und Außenputz werden ebenfalls behandelt und integrierte Anwendungsbeispiele veranschaulichen, dass Schalungssteine mittlerweile auch im Hochbau genutzt werden. Insbesondere die Aspekte Festigkeit, Schallschutz sowie Wirtschaftlichkeit überzeugten, laut Unternehmen, im mehrgeschossigen Wohnungsbau.

Das wichtigste bei der Verarbeitung sei eine solide Basis: ein ebener Untergrund. Mittels einer Kimmschicht könnten so Undichtheiten am Übergang zur Schalungswand vermieden werden. "Die erste Schicht der Steine sollten nach Höhe und Flucht mit Normalmauermörtel der Mörtelgruppe III angelegt werden. Weitere Schichten werden anschließend trocken im Verband versetzt, wobei die Kammern der Schalungssteine durchgehende Füllkanäle bilden müssen", erklärt Andreas Krechting, Geschäftsführer von KLB. Indem diese Kanäle anschließend mit Ortbeton gefüllt werden, entsteht eine wärmedämmende Mantelbetonwand. Die gute Wärmedämmung ist hierbei auf die porige Struktur der Leichtbeton-Schale zurückzuführen. Demgegenüber leiten sich erhöhter Schallschutz und höchste Tragfähigkeit vom Betonkern ab. Vor Beginn der Betonier-Arbeiten sollten Anwender die Schalungssteine vornässen. Ihre Verfüllung erfolgt dann entweder nach halber Geschosshöhe oder spätestens 1,80 m.

Eine Bewehrung entsteht mittels vertikaler Betonstabstählen in den Arbeitsfugen: Je Meter Wandlänge sollten dabei mindestens zwei Steckeisen mit einem Durchmesser von 8 mm angeordnet werden. Diese dürfen nicht weniger als 20 cm tief in die Betonschichten hineinreichen. Der Beton selbst ist gemäß der jeweiligen Zulassung zu verdichten, entsprechende DIN-Angaben sind ebenfalls in der Verarbeitungsrichtlinie vermerkt. Während des Verfüllens gilt es zu beachten, dass ein freier Fall des Betons nur bis zu einer Höhe von 2 m möglich ist. Danach muss das Betonieren der Schalungssteine über Schüttrohre oder Betonierschläuche erfolgen. Sowohl Beton-Förderung als auch Verarbeitung und Nachbehandlung der Schalungssteine sollten dabei stets von Fachleuten ausgeführt werden, die in die Handhabung des KLB-Schalungssystems eingewiesen wurden. Ist der eingebrachte Beton ausgehärtet, kann eine Decke aufgelegt werden.

Außenwände aus KLB-Schalungssteinen müssen zudem vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Wichtig ist hier, Stoßbereiche dauerhaft zu überbrücken. Eine gängige Schutzmaßnahme ist Putz, wobei Außen- und Innenputz DIN 18550 entsprechen sollten. Die porige Oberfläche der Leichtbeton-Steine gewährleistet dabei eine optimale Verkrallung des Putzes.

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