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Neue Werkzeuge

Staubarm in Beton und Mauerwerk bohren

Der Hohlbohrer FHD saugt Bohrstaub direkt ab – zugunsten der Tragfähigkeit der Verankerung und des Gesundheitsschutzes der Verarbeiter.

Waldachtal (ABZ). – Bevor Verarbeiter Dübel setzen, müssen sie exakte Bohrlöcher erstellen. Dies kann mit Hilfe der fischer Bohrer gelingen. Neu im Sortiment sind drei Hochleistungswerkzeuge: der Hohlbohrer FHD für staubarmes Bohren, der Hammerbohrer SDS Plus Quattric II speziell für armierten Beton und der SDS Pointer-M für schonenden Umgang mit sensiblem Mauerwerk. Alle verfügen über das PGM-Qualitätssiegel für zulassungskonforme Bohrlöcher gemäß den Vorgaben der Prüfgemeinschaft Mauerbohrer (PGM). Erst wenn Bohrmehl sorgfältig aus dem Bohrloch entfernt wird, erreichen chemische und mechanische Dübel ihre zugesicherten Tragfähigkeiten. Bei dieser Reinigung muss der Schutz des Anwenders vor einatembaren Stäuben gewährleistet werden. Der Hohlbohrer FHD für alle gängigen Vollbaustoffe ist laut Hersteller hierfür ein geeignetes Werkzeug. Mit seinen zwei Absauglöchern an der Bohrspitze und seinem hohlzylindrischen Schaft saugt er den Staub direkt ab. Scharf geschliffene Hartmetallplatten beschleunigen das Vordringen. Ein "Ausbremsen" durch Bohrmehl wird vermieden. Die Bohrloch- und spätere Baustellenreinigung erübrigt sich. Anwender sparen insgesamt viel Zeit und schützen die Lungen vor gefährlichen quarzhaltigen Stäuben, die beim Bohren, Ausblasen und Ausbürsten entstehen. Fehler beim Reinigen können nach Herstellerinformationen erst gar nicht entstehen. Bohrstaub im Bohrloch reduziert die Leistungsfähigkeit der Befestigung. Durch den Einsatz des Hohlbohrers FHD erhöhe sich die Sicherheit der Verankerung und die des Verarbeiters. Zusätzliche technische Vorteile bestehen in den Verschleißmarken am Bohrerkopf, welche die Verschleißgrenze kennzeichnen, der Zentrierspitze für leichte Positionierung und gegen ein Verlaufen auf glatten Oberflächen sowie der Anschlussmöglichkeit üblicher SDS-Plus- und SDS-Max-Bohrhammer als auch aller gängigen Industriestaubsauger der Klasse M. Den Hohlbohrer gibt es in den Ø 12 bis 35 mm und in den Arbeitslängen 200 bis 650 mm.

Der neue fischer Hammerbohrer SDS Plus Quattric II ist namensgebend ein 4-Schneider mit SDS-Plus-Aufnahmeschaft. Im Vergleich zu seinem Vorgänger verfügt er über eine höhere Bohrleistung. Auch die Lebensdauer beim Bohren in Beton erhöht sich. Der Vollhartmetallkopf (bei bis zu 10 mm Ø), die scharf geschliffenen Hartmetallplatten und die zweiteilige Bohrwendel beschleunigen den Arbeitsfortschritt und erhöhen die Lebensdauer. Das verstärkte Kernstück erhöht zudem die Stabilität beim Bohren. Armierungsfasen vermeiden, dass sich der Kopf in Armierungen einhakt und ermöglichen ungebremsten Bohrfortschritt in bewehrtem Beton.

Die "Power Shoulder"-Geometrie am Bohrkopf macht den Bohrer zusätzlich robust gegen Armierungstreffer und verbessert die Leistung. Verschleißmarken zeigen an, ob das Werkzeug noch zum Bohren dübeltauglicher Löcher geeignet ist. Neben Beton und Stahlbeton eignet sich der Quattric II auch für Vollziegel sowie Kalksand- und Naturstein. Der Bohrer ist in den Ø 5 bis 32 mm und in den Arbeitslängen 50 bis 950 mm verfügbar.

Der neue fischer Mauerwerksbohrer Pointer-M eignet sich laut Hersteller zur schonenden Erstellung von präzisen Bohrlöchern in empfindlichen Steinen wie Hochlochziegeln, Porenbeton, Kalksandlochstein oder Dachziegeln. Dabei wird die Steinstruktur nicht beschädigt. Und das auch dann, wenn die Bohrmaschine auf Hammerschlag gestellt ist. Denn durch die verkürzte SDS-Plus-Aufnahme reduziert sich der Schlag der Maschine auf den Bohrer, wodurch z. B. die Stege der Lochziegel nicht zerstört werden.

Die Befestigungsmittel können dadurch optimal verankert werden und eine max. Haltekraft ist garantiert. Die diamantengeschliffene Hartmetallplatte mit aggressivem Schneidwinkel sorgt für einen schnellen und sicheren Bohrfortschritt in unterschiedlichen Materialien. Eine großvolumige Bohrwendel ermöglicht einen schnellen Abtransport des Bohrmehls. Der Bohrer ist in den Ø 6 bis 22 mm und in den Arbeitslängen 100 bis 350 mm erhältlich.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 14/2019.

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