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Neuer Bundesverkehrswegeplan stößt in Bayern auch auf viel Kritik

München/Berlin (dpa). - Die Meinungen über den vom Bundestag verabschiedeten neuen Bundesverkehrswegeplan gehen in Bayern weit auseinander. Während Naturschützer die Milliardeninvestitionen in Straßen, Schienen und Wasserwege als Fiasko kritisierten, kamen von der Staatsregierung und der Wirtschaft ausschließlich lobende Worte. Für den Bund Naturschutz (BN) in Bayern hat der Verkehrswegeplan katastrophale Konsequenzen für den Freistaat. «Mit 278 Straßenbauprojekten in Bayern zementiert der Bundesverkehrswegeplan eine klimaschädliche und landschaftszerstörerische Verkehrsentwicklung in Bayern», sagte der BN-Landesvorsitzende Hubert Weiger. Mehr als 1800 Kilometer seien die geplanten Straßenneubauten lang. Dem stünden nur 28 Schienenprojekte gegenüber. Das Gesetz sei deshalb ein Fiasko und stehe in krassem Widerspruch zu den Klima- und Flächenschutzzielen des Bundes.  Der BN-Landesbeauftragte für Verkehr, Richard Mergner, kündigte weiteren Protest an: „Wir werden als Bund Naturschutz zusammen mit vielen Bürgerinitiativen massiv dafür kämpfen, dass viele unsinnige und naturzerstörerische Projekte nicht realisiert werden.“

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