Neuer Citybagger ausgeliefert

Dietzel & Sohn setzt auf Hydrema

Weimar (ABZ). – Als Markus Dietzel im vergangenen Jahr den Hydrema-Bagger bestellt hatte, musste er sich auf die Aussagen von Regionalvertriebsleiter Mathias Hahn verlassen. Versprochen hatte man, den Kunden nicht im Stich zu lassen, wenn Service gebraucht werde und dass man in naher Zukunft mit einem guten Vertriebspartner das Gebiet besetzen werde.

Versprochen hatte man auch, dass sich der Hydrema durch viele Alleinstellungsmerkmale auszeichne. Bereits bei der Vorführung der Maschine konnte Markus Dietzel erkennen, dass der Vertriebsfachmann nicht mit leeren Versprechungen gehandelt hatte.

"Vielleicht macht man sich mal klar, welche Überzeugungskraft der Hydrema hat, denn tatsächlich musste sich mein Kunde ansonsten auf meine Versprechungen bezüglich Service und Betreuung aus der Nähe verlassen", erzählt Mathias Hahn. "Und trotzdem war schon die Vorführung überzeugend genug, um den Auftrag zu erhalten."

"Und tatsächlich hat Hydrema in allen Punkten Wort gehalten", weiß heute ein hochzufriedener Bauunternehmer und stolzer Besitzer eines Hydrema-Citybaggers. Auf der Großbaustelle in Wollbach, wo der gesamte Dorfplatz neu gestaltet werden soll und wo man mit 6 von den 40 Mitarbeitenden des Unternehmens ständig vor Ort ist, wird auch der MX16 – mit OilQuick und Drehmotor ausgestattet – effizient eingesetzt. Als neuer Hydrema-Vertriebspartner steht das Unternehmen Odenwälder Baumaschinen, mit den Standorten Schwebheim und Kürnach bei Bedarf in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. "Schon das gibt uns ein gutes Gefühl, denn mit Odenwälder arbeiten wir schon viele Jahre gut zusammen", erzählt Markus Dietzel. "Aber tatsächlich wissen wir heute aus vielen praktischen Anwendungen, dass wir mit dem Hydrema genau die richtige Maschine für uns gekauft haben. Ich hatte mir schon große Sorgen gemacht, als ich wusste, welche Gewichte die Schacht-Bauteile hatten, die wir für eine andere Baustelle benötigten und geglaubt, ich müsse einen Ladekran bestellen, aber auch hier konnte ich mich auf die Aussagen verlassen – mehr noch, ich war wirklich überrascht."

Siegfried Hofmann, der erfahrene Baggerfahrer ergänzt: "Nach vielen Jahren, die ich nun mit Baggern arbeite, habe ich immer gedacht, dass die Kraft ausschließlich mit dem zusammenhängt, was beim Bagger hinten raushängt und ich habe schon damals bei der Vorführung mit Sorge auf das kurze Heck des MX16 geschaut, aber trotz Angstschweiß auf der Stirn hat der Bagger das Schachtteil mit 7,5 Tonnen Gewicht problemlos vom Lkw hoch genommen und dann noch zwei Meter vom Bagger entfernt abgestellt."

Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach klärt das Geheimnis auf: "Hydrema baut eigene Hubzylinder, hat eine ausgeklügelte Armkinematik und einen hochwertigen und soliden Stahlbau.

Urenkel Markus Dietzel, der das Unternehmen mit 40 Mitarbeitenden heute führt, erinnert das an die Anfänge des Unternehmens: "Maurermeister Adam Dietzel, der das Unternehmen im Jahr 1907 in Oberfladungen gründet hat und der außer Mut, Elan und zwei geschickten Händen nicht viel zur Verfügung hatte – erst recht keine Baumaschinen oder Bagger, wie wir sie heute haben und einsetzen können – würde sich freuen." Wohnhäuser und Stallungen seien vom Urgroßvater gebaut worden und gaben dem Unternehmen schon früh einen guten Namen. Im Jahr 1937 übernahm der Sohn Cornelius, der als Maurermeister bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges vor allem im nahen Thüringen verschiedene größere Projekte verwirklichen konnte. 1950 waren 30 Mitarbeitende beschäftigt und das Unternehmen nach Fladungen umgezogen. Mittlerweile war auch der Enkel des Firmengründers, Werner Dietzel, in das Unternehmen eingetreten und 1972 alleiniger Inhaber.

Nachdem man sich bis Ende der 60er-Jahre auf den Hochbau konzentriert hat, kam durch die Kanalisierung vieler Ortschaften immer mehr der Bereich Tiefbau in den Mittelpunkt des Unternehmens. Als weiterer Meilenstein dieser Zeit ist der Bau einer halbautomatischen Betonmischanlage zu nennen. Nach der Wiedervereinigung 1990 konnte man auch in Thüringen wieder tätig werden. Um der großen Baunachfrage während des Baubooms nach der Wende gerecht zu werden, wurden zahlreiche Investitionen notwendig. Mit zwei Transportbetonwerken beschäftigte man zwischenzeitlich knapp 100 Mitarbeitende. "Es war eine verrückte Zeit", erzählt Markus Dietzel, der das Unternehmen seit 1999 in vierter Generation führt, "aber was wir in dieser Zeit gelernt haben ist, dass uns gute solide gebaute Technik, die entsprechende Alleinstellungsmerkmale bieten, maßgeblich dabei hilft, das Unternehmen nach vorne zu bringen. Denn es ist nicht mehr nur das Handwerk, sondern auch die zur Verfügung stehende Technik, die hilft effizient, kostensparend und damit auch zum Vorteil für Auftraggeber zu arbeiten. Mein Urgroßvater, mein Opa und mein Vater wären stolz gewesen, wenn sie einen Hydrema-Bagger zur Verfügung gehabt hätten. Wir sind es jedenfalls."

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