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Neuer Glockenturm

Fertigteile vereinfachen Aufbau

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Die Elemente wurden am Stück in vier Vorgängen betoniert. Waren die Arbeiter mit einer Seite fertig, drehten sie die Form um 90°. Eine Anschlussbewehrung verbindet die einzelnen Seiten miteinander. Zwei Elemente sind mit jeweils 16 Gewindestangen verschraubt.

Freiburg (ABZ). – Den Bau des neuen Glockenturms für eine evangelische Kirche in Freiburg verantwortete die Egenter Betonfertigteilwerk GmbH. Dafür setzte sie weißen Zement des Unternehmens Dyckerhoff ein. Der Turm, der schon von Weitem zu erkennen ist, wurde vor Ort aus Fertigteilen zusammengesetzt. Bauausführendes Unternehmen war die Egenter Betonfertigteilwerk GmbH. Der Schalungsbau des Turms erwies sich als Herausforderung, da 120 fensterähnliche große Aussparungen eingeplant werden mussten. Daher sollte der Baustoff gut gewählt sein. Rezeptur und Schalung des Weißbetons von Dyckerhoff wurden im Vorfeld in einigen Versuchsreihen entwickelt. Die Egenter Betonfertigteilwerk GmbH entschied sich dafür, den Weißbeton des Typs CEM I 42,5 R (Dyckerhoff Weiss FACE) zu nutzen. Der weiße Glockenturm besteht aus fünf jeweils rund 4 m hohen und 16 t schweren Elementen, die je etwa 1,4 t Stahl enthalten. Der Turm hat 20 cm dicke Wände. Die Elemente wurden am Stück in vier Vorgängen betoniert. Waren die Arbeiter mit einer Seite fertig, drehten sie die Form um 90°. Eine Anschlussbewehrung verbindet die einzelnen Seiten miteinander. Zwei Elemente sind mit jeweils 16 Gewindestangen verschraubt. Auch der 30 cm dicke Sockel ist ein Fertigteil. Er wurde mit Bohrpfählen rund 4 m tief in der Erde verankert.

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