Anzeige

Neuer Kalksandstein enthält Porenbetonmehl aus Reststoffen

Ressourcen effizient wiederverwerten

Beim neuen Kalksandstein wird ein Teil des benötigten Sandes durch hochwertiges Material aus Porenbetonbruch aus der Produktion substituiert.

Duisburg (ABZ). – Xella präsentierte zur BAU einen Kalksandstein, dem 10 % Porenbetonmehl aus Reststoffen zugeführt wird. Das Thema Ressourceneffizienz im Bauwesen wurde damit in den Vordergrund gestellt und Xella unterstreiche seine führende Rolle im Bereich der Kreislaufwirtschaft, so Pressesprecher Olaf Kruse. Das Unternehmen arbeite intensiv an der Herstellung von Produkten, die immer wieder weiterverwendet werden können und strebe die komplette Vermeidung von Abfällen an. "Weltweit wächst der Bedarf an Rohstoffen. Primäre Rohstoffe werden daher zunehmend knapp", so Kruse. Ganz oben auf der Skala stünden dabei natürliche, mineralische Ausgangsmaterialien, die vor allem von der Baustoffindustrie als Basis zur Herstellung von Baustoffen benötigt würden. Xella stelle sich hier seiner Verantwortung für die Umwelt und richte seine Prozesse zunehmend an der Kreislaufwirtschaft aus. Hochwertige Porenbetonreste würden als sekundäre Rohstoffe, die man sonst als Primärrohstoff der Natur entnommen hätte, der Produktion wieder zugeführt. Bereits seit Jahrzehnten werde Porenbetonbruch, der in der Produktion anfalle, entweder zu Porenbetongranulat weiter veredelt oder in gebrochener Form als Zuschlag in die laufende Produktion von Porenbeton zurückgeführt. Dabei stünde vor allem die Abfallvermeidung im Fokus. Ziel sei die Entwicklung von Produkten, die innerhalb der Kreislaufwirtschaft immer wieder neu verwendet werden können.

Gleichzeitig verfolge das Unternehmen mit dem Aufbau alternativer Rohstoffquellen aus der Wiederverwertung sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele. "Hohe Kosten für den Abbau und die Aufbereitung natürlicher Ressourcen können so eingespart werden. Dies schont die Umwelt und trägt dazu bei, den Rohstoffabbau und die Ressourcensicherung langfristig und nachhaltig zu gestalten", führt Kruse weiter aus. Mit dem neuen Kalksandstein gehe Xella jetzt noch einen Schritt weiter. Der hochwertige, ökologische Stein richte sich besonders an anspruchsvolle Bauherren mit ausgeprägtem nachhaltigem Bewusstsein. Der umweltfreundliche Stein bestehe aus den drei natürlichen Komponenten Sand, Wasser und Kalk. Dabei werde ein Teil des Sandes durch hochwertiges Material aus Porenbetonbruch aus der Produktion substituiert. Mit einer Druckfestigkeit von 10 N/mm² und einer Rohdichte von 1,6 punkte der neue Stein mit Stabilität und Masse gleichermaßen. Wirksamer Schallschutz sorgt für ruhiges Wohnen. Als nicht brennbarer Baustoff biete der Stein zuverlässige Sicherheit bei Brand.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=334&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 10/2019.

Anzeige

Weitere Artikel