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Neues Abwasserkonzept

Leitungen mit flexiblem System verbunden

Rehau, Baustellen, Kanal- und Verbautechnik, Entwässerung

Die 24 eingesetzten Abwasserschächte Awaschacht PP DN 800 meisterten alle Anschlusswinkel und -gefälle problemlos.

HOLZBRONN (ABZ). - Die Betriebserlaubnis für die städtische Kläranlage im baden-württembergischen Holzbronn war zeitlich begrenzt. Um auch die künftige Abwasserreinigung sicherzustellen, kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, das Abwasser aus Liebelsberg und Holzbronn in teilweise gemeinsamen Leitungen zur Kläranlage Hirsau abzuführen. Hierfür musste nun ein Ableitungssammler von Holzbronn zur Station Teinach gebaut werden. Die 1 km lange Strecke für die neue Kanalleitung erstreckt sich quer durch einen Wald und durch unwegsames Gelände. Gesucht wurde deshalb ein Kanalnetzsystem, das äußerst robust und gleichzeitig flexibel zu verlegen ist. So kam das Hochlastkanalrohrsystem Awadukt PP SN 10 in der Abmessung DN 250 in Kombination mit 24 Abwasserschächten Awaschacht PP DN 800 von Rehau zum Einsatz. Dank dem geringen Gewicht der Systeme war ihre Handhabung besonders einfach. Durch angeschweißte Bögen und Vario-Muffen der DN 800er-Schächte konnten zudem alle Anschlusswinkel und -gefälle problemlos realisiert werden. Die Landesgewerbeanstalt Nürnberg (LGA)attestierte sowohl dem Awaschacht PP als auch dem Hochlastkanalrohrsystem Awadukt PP nach umfangreichen Prüfungen eine Nutzungsdauer von mindestens 100 Jahren. Darüber hinaus wurde das System "Rohr-Schacht-Anschlüsse" durch das IKT-Institut für Unterirdische Infrastruktur gGmbH in einer Langzeitprüfung erfolgreich auf Fremdwasserdichtheit getestet. Da alle Bauteile aus füllstofffreiem PP gefertigt werden, ist der Awaschacht äußerst robust und weist eine hohe chemische, mechanische und thermische Resistenz auf. Er hält darüber hinaus hohen statischen Belastungen bis SLW 60 stand.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 37/2015.

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