Neues Logistikzentrum

Erfolgreiches Traggerüstprojekt durch digitale Vorplanung

Güglingen-Eibensbach (ABZ). – Effizienz und Sicherheit sind nach wie vor zentrale Vorgaben auf Baustellen – auch bei den Schalungsarbeiten für den Neubau eines Logistikzentrums. Hier waren für das Errichten einer Zwischendecke verschiedene Traggerüstkonstruktionen erforderlich – zuerst für das Betonieren der Pilzköpfe von den Deckenstützen und anschließend für die eigentliche Decke.
Layher Bau digital
Für den Neubau eines Logistikzentrums waren für das Errichten einer Zwischendecke verschiedene Traggerüstkonstruktionen erforderlich – zuerst für das Betonieren der Pilzköpfe von den Deckenstützen und anschließend für die eigentliche Decke. Vor allem bei der zweiten Traggerüstkonstruktion mit bis zu 17 m Höhe und einer Größe von 1000 m² galt es nicht nur, das enge Zeitfenster zu berücksichtigen, sondern auch geometrische Besonderheiten und – angesichts der Höhe – ein hohes Maß an Arbeitssicherheit.

Vor allem bei der zweiten Traggerüstkonstruktion mit bis zu 17 m Höhe und einer Größe von 1000 m² galt es, nicht nur das enge Zeitfenster zu berücksichtigen, sondern auch geometrische Besonderheiten wie die Integration der inzwischen vorgefertigten Pilzkopfstützen und – angesichts der Höhe – vor allem ein hohes Maß an Arbeitssicherheit. Die Lösung für das Bauunternehmen: eine Kombination aus digitaler Vorplanung, Einsatz des Allround Traggerüsts TG 60 von Layher und Zusammenarbeit mit einem professionellen Gerüstbauunternehmen.

Bei der Planung unterstützten die auf die Bedürfnisse von Bauunternehmen spezialisierten Layher Anwendungsingenieure. Auf Basis des Prozesses Layher SIM entwickelten sie eine Traggerüstlösung, die optimal auf die Anforderungen der Baustelle abgestimmt und trotzdem wirtschaftlich realisierbar war. "Mit Layher SIM – kurz für Scaffolding Information Modeling – haben wir den Prozess zur Digitalisierung der gerüstspezifischen Arbeitsabläufe Planung, Logistik und Ausführung entwickelt", erklärt Roland Hassert, Leiter Anwendungstechnik BAU bei Layher. "Dieser Prozess basiert auf der integrierten Softwarelösung LayPLAN SUITE, mit der sich von der detaillierten 3D-Planung bis hin zur Datenübergabe an das Stabwerksprogramm RSTAB alle Anforderungen umsetzen lassen. In diesem Fall hat uns das Bauunternehmen ein 3D-Gebäudemodell zur Verfügung gestellt. Die Gerüstplanung inklusive Montagekonzept konnten wir dadurch ohne aufwendige Vorarbeiten wie Nachmodellieren optimal an die Gebäudegeometrie inklusive Kollisionskontrolle anpassen und mit unserem Kunden, den verschiedenen Gewerken sowie Sicherheitsbeauftragten im Vorfeld abstimmen. Das Bauunternehmen profitierte von Transparenz und Kostenkontrolle, einem Mehr an Arbeitssicherheit und vor allem einer hohen Planungs- und Terminsicherheit."

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Mit dem Integrierten Allround-System konnten die Gerüstbauer eine Podesttreppe in das Traggerüst für das Betonieren von Pilzköpfen einbauen.

Bei der Umsetzung vertraute das Bauunternehmen auf das Allround Traggerüst TG 60. Das modular aufgebaute System mit einer Stieltragfähigkeit von bis zu 6 t bietet eine hohe Wirtschaftlichkeit im Einsatz. Dafür sorgen nicht nur die wenigen und leichten Bauteile, die schraubenlose Verbindungstechnik und die schnelle Gerüstgründung dank vorgegebener Systemmaße und automatischer Rechtwinkligkeit, sondern vor allem auch die flexiblen Feldlängen.

"Durch den modularen Aufbau lassen sich sowohl die Feldlängen der Allround Traggerüsttürme TG 60 als auch die Kopplung der Traggerüsttürme flexibel auf die Gebäudegeometrie, den Standpunkt der Pilzkopfstützen sowie die Lastvorgaben je nach Bauabschnitt abstimmen. In diesem Fall konnten wir bei beiden Bauabschnitten gestreckte Feldlängen verwenden, wodurch insgesamt weniger Traggerüsttürme nötig waren. Der Materialeinsatz wird minimiert, die Montageeffizienz maximiert", erläutert der Diplomingenieur.

Wo nötig, wurde das Traggerüst für die Deckenschalung am Randbereich anschließend einfach noch mit einzelnen Allround-Stielen oder materialsparend mit Allround-Konsolen ergänzt. Durch das Integrierte Layher-System ist dies problemlos möglich. Wirtschaftlich bei Auf- und Abbau – und zugleich sicher bei Montage und Nutzung. "Geltende Sicherheitsvorschriften lassen sich mit dem Allround Traggerüst TG 60 ebenfalls einfach umsetzen", ergänzt Hassert. "Bei der Montage setzte die vom Bauunternehmen beauftragte Gerüstbaufirma auf eine liegende Montage. Das bedeutet, dass die Monteure die Traggerüsttürme sicher am Boden vormontiert und schnell per Kran eingehoben haben. Aber auch für Sicherheit bei den Schalungsarbeiten war gesorgt.

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Mittels 3D-Planung in LayPLAN CAD konnten die Layher-Anwendungsingenieure das Traggerüst zum Betonieren einer Zwischendecke optimal an die Gebäudegeometrie anpassen, auf mögliche Kollisionen prüfen und anhand des digitalen Zwillings mit dem Bauunternehmen, den verschiedenen Gewerken sowie den Sicherheitsbeauftragten im Vorfeld abstimmen. Fotos: Layher

Für das Betonieren der Pilzköpfe ließ sich problemlos ein Podesttreppenturm als Baustellenzugang ins Traggerüst einbauen. Und beim zweiten Bauabschnitt konnten die Gerüstbauer mit Serienböden eine Arbeitsebene für die Deckenschalung integrieren – eine Lösung mit System."

Dass Gerüstbauer in der Regel mit ihrem bestehenden Materialbestand auch viele weitere Aufgaben rund um die Baustelle lösen können, sei für Bauunternehmen laut Hassert aber nur einer der zahlreichen Vorteile einer Zusammenarbeit mit einem professionellen Gerüstbauunternehmen.

"Gerüstbauer können durch ihr Know-how und ihre Erfahrung wie bei diesem Projekt entscheidend zur Erhöhung der Baustelleneffizienz und Arbeitssicherheit beitragen. Als Spezialisten bieten sie eine komplette technische Lösung inklusive Planung, Materialbereitstellung und wirtschaftlichem Auf- und Abbau. Damit unsere Kunden immer up-to-date sind, unterstützen wir mit einer umfangreichen Technischen Dokumentation, mit Anwendungs- und Baustellenberatung sowie Ausführungsplanung und Projektbegleitung, mit unseren praxiserfahrenen Richtmeistern sowie mit einem umfangreichen Seminarangebot. Bundesweit gibt es ein dichtes Netz an Layher-Gerüstbaukunden. Wir vermitteln gerne den passenden Kontakt", so Hassert.

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