Neues Team für starke Marke

Case CE stellt Weichen für nachhaltiges Deutschlandgeschäft

CASE Bagger und Lader
Wollen in Deutschland jetzt richtig angreifen (v. l.): Ralf Gronbold, Marketing bei Case CE Deutschland; Wilfried Tschich, Business Director bei Case CE Deutschland, und Carl Gustaf Göransson, Brand President CNH Industrial Construction Equipment. Foto: Bachmann

Stauffenberg/Nieder-Ofleiden (rb). – Mit einer starken Marke sowie einem "Feuerwerk neuer Maschinen" sieht sich Case Construction Equipment (Case CE) so gut aufgestellt wie nie. Jetzt soll auch das Deutschlandgeschäft deutlich in Schwung kommen. Am Vorabend der diesjährigen steinexpo lud Carl Gustaf Göransson, Brand President CNH Industrial Construction Equipment, Vertreter der Fachpresse ins hessische Stauffenberg, um die künftige Wachstumsstrategie des Herstellers zu erläutern. Seit September 2016 verantwortet Carl Gustaf Göransson als neuer Brand President bei CNH Industrial Construction Equipment die internationale Markenstrategie des traditionsreichen Baumaschinenherstellers. Neue Besen kehren bekanntlich gut. Besonders dann, wenn der Personalie trotz aller Frische ein breites Fundament an Erfahrung zugrunde liegt. In Göranssons Fall sind das insgesamt 25 Jahre in der Baumaschinenbranche, die der versierte Topmanager u. a. bei Volvo CE und Hiab verbrachte. Jetzt gibt Göransson die markentechnische Marschrichtung für Case CE vor.Am Vorabend der steinexpo war ihm vor allem eines wichtig, zu kommunizieren: "Wir wollen unsere Produktion und den Vertrieb in Deutschland ausbauen und verstärken. Wir wollen neue Kunden dazu gewinnen sowie frühere Kunden zurückerobern."So weit, so gut. Dass man diese Aussage in Zukunft auch mit Erfolgen bestätigen kann, davon zeigt sich Göransson überzeugt. Immerhin könne man auf einer starken Marke aufbauen, hinter der mittlerweile eine 175-jährige Historie stehe. Mit der Vereinheitlichung des Markenauftritts und der Öffnung für verschiedene Allianzen habe man 2016 viele Grundlagen für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung geschaffen. Vor allem habe man in den vergangenen Jahren jedoch auch produkttechnisch alle Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der D-Serie, der C-Serie sowie der G-Serie stellte Case CE allein im letzten Jahr drei neue Maschinenreihen vor, mit denen man sowohl anwendungstechnische Lücken geschlossen habe als auch auf den aktuellen Stand der Antriebstechnik vorgerückt sei. Das Vertrauen der Konzernmutter zeige sich in den rd. 860 Mio. Euro, die im vergangenen Geschäftsjahr in die Forschung und Entwicklung bei Case CE investiert wurden. "Wir waren noch nie so gut gerüstet für den Markt", bilanzierte Göransson.In diesem Zusammenhang stellte Göransson zugleich den neuen Business Director für Case CE in Deutschland, Wilfried Tschich, vor. Ebenfalls ein alter Bekannter mit weitreichender Branchenerfahrung, den viele u. a. noch von Hiab kennen. Auch Tschich sieht das Image der Marke Case in Deutschland sehr positiv. Sowohl die Produkte als auch die Dienstleistungen würden hierzulande einen guten Ruf genießen. Nun sei es an der Zeit, "gezielt nach vorne zu gehen", so Tschich.In Deutschland, dem laut Tschich wichtigsten Markt für Erdbewegungsmaschinen in Europa, verfüge Case CE aktuell über 38 Händler und drei Werksniederlassungen. Noch gebe es jedoch zu viele weiße Flecken auf der Karte. "Diese werden wir konsequent schließen", sagte Tschich, betonte aber auch: "Dabei werden wir nachhaltige, langfristige Lösungen vor den schnellen Erfolg stellen." Dafür will Case CE intensiv in Personal und Produkte investieren.

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CASE Bagger und Lader
Zur steinexpo hatte Case CE u. a. den neuen D-Serie Raupenbagger CX750D mitgebracht – hier im Gewinnungseinsatz bei der Backes Bau- und Transporte GmbH mit Sitz in Stadtkyll in ihrer Basaltgrube nahe Dockweiler.

Über das "Feuerwerk neuer Produkte", die Case CE auf der steinexpo dem Fachpublikum präsentierte, informierte während der Pressekonferenz Ralf Groenbold, verantwortlich für Case Marketing in Deutschland. Zu den klaren Highlights auf der Messe zählte ganz klar der CX750D, die nach Aussage des Herstellers bisher leistungsstärkste Maschine im Raupenbaggersegment von Case CE. Er verfüge über die Standardausrüstung mit 7,7 m Mono-Ausleger und 3550 mm Löffelstiel. Wie beim Vorgänger sei speziell für den schweren Gewinnungseinsatz auch wieder eine ME-Version (Massenaushub) mit etwas kürzerem 6580-mm-Ausleger und 3020-mm-Löffelstiel und noch größerer Reißkraft erhältlich.Wie alle Bagger der D-Serie ist der CX750D laut Groenbold für schnellere Taktzeiten und maximale Produktivität ausgelegt. Er hob während der Pressekonferenz die neuen elektronisch gesteuerten Hydraulikpumpen mit deutlich kürzerer Ansprechzeit und ein größeres Steuerventil hervor, die die Arbeitsspiele verkürzen. Größere Hydraulikzylinder steigerten die Grabkräfte. Das Case Intelligent Hydraulic System C.I.H.S. mit vier integrierten Energiemanagementsystemen sorgt dafür, dass die Motor- und Hydraulikleistung der Maschine optimal genutzt werden. Daraus resultieren zusätzliche Kraft, maximale Leistung und sparsamer Kraftstoffverbrauch. Mit 512 PS biete der CX750D in der Standardversion 335 kN Losbrechkraft, in der für den Massenaushub konzipierten ME -Version erreicht die Grabkraft sogar bis zu 366 kN, 16 % mehr als bei der Vorgängerversion.Erstmals auf einer deutschen Messe zu sehen gab es zur steinexpo auch die neuen Radlader der G-Serie. Case zeigte einen neuen rd. 18 t schweren 821G und einen 1021G mit einem Einsatzgewicht von knapp 25 t. Mit der neuen G-Serie baue Case CE direkt auf der Vorgängerserie auf, habe jedoch in puncto Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit noch einmal nachgelegt. U. a. habe man mit einer mitschwingenden rechten Armkonsole für eine präzisere Schaufelsteuerung gesorgt. Für Lade-Einsätze mit hoher Wiederholungsfrequenz gibt es außerdem eine Joystickoption für die Lenkung auf der linken Seite.Ein weiteres Highlight für die Messebesucher war die ausgestellte Case Planierraupe vom Typ 2050M. Die 25-t-Raupe mit 6-Wege-Schild verfügt über einen neuen Unterwagen mit Ultra-Live-Raupenketten vom Branchenprimus Berco. Eine optimierte Gewichtsverteilung mit neu entwickelter Planierschild-Anlenkung soll für bessere Sicht, Stabilität und Kontrollierbarkeit sorgen. Etwas Besonderes hatte sich Case auch bei der Präsentation eines neuen Graders vom Typ 836C AWD einfallen lassen. Das Gerät ist mit einer neuen Maschinen-Steuerung von Leica Geosystems ausgerüstet, die in einer Live-Demonstration vorgeführt wurde. Ein weiteres Messe-Highlight war die von der Firma Vemcon entwickelte Multifunktions-Joysticksteuerung für Grader.

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