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Noch Lehrstellen offen

Bauausbildungsmarkt entwickelt sich positiv

Berlin (ABZ). – Am Bau wird sich voraussichtlich auch das im September dieses Jahres beginnende Ausbildungsjahr – entgegen dem branchenübergreifenden negativen Trend – positiv entwickeln. Darauf deuten zumindest die bisher über die Bundesagentur für Arbeit erfolgten Vermittlungen im Hoch- und Tiefbau hin.

Während das Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Vorjahr über alle Branchen hinweg um 4,9 Prozent zurückgegangen ist, verzeichnen der Hoch- und Tiefbau nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit einen Anstieg um gut 1,5 Prozent. Entsprechend suchen die Unternehmen der Bauwirtschaft trotz der Corona-Pandemie weiter nach Auszubildenden für das im August/September beginnende Ausbildungsjahr 2021/2022. Laut Bundesagentur sind zum April 2021 im Hoch- und Tiefbau mehr als 14 000 Ausbildungsplätze gemeldet worden. Davon sind aktuell 9640 (knapp 70 Prozent) noch unbesetzt.

Die Ausbildungsbereitschaft der Baubetriebe ist durch die Corona-Pandemie nicht zu bremsen, habe das Unternehmen SOKA-BAU durch ein eigens erstellten Umfrage unter Ausbildungsbetrieben ermittelt. Der "ganz überwiegende Teil von ihnen" wolle auch in diesem Jahr ausbilden. Verglichen mit den Befragungsergebnissen vor einem Jahr sei die Bereitschaft sogar noch einmal gestiegen. Bereits im vergangenen Jahr habe sich der Bauausbildungsmarkt unbeeindruckt von der Corona-Krise gezeigt. So stieg die Zahl neuer Bau-Azubis im vergangenen Jahr um rund 5 Prozent, während sie nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes branchenübergreifend um 9,5 Prozent abnahm. Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hätten mit Stand April nun gezeigt, dass die Zahl vermittelter Bewerber im Hoch- und Tiefbau seit Beginn des Jahres leicht gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei (um 0,5 Prozent).

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