Norton mit wegweisenden Entwicklungen für das Bauwesen

iHD-Segmenttechnologie aktuell größter Durchbruch in der Diamanttechnik

Diamanttechnik zum Schleifen, Trennen und Bohren in industriellen wie auch in den bautechnischen Marktsegmenten ist traditionell eng mit dem Namen Norton Clipper verbunden.
Saint-Gobain Abrasives Betonbohren und -sägen
Alle Norton- beziehungsweise Norton-Clipper-Diamantwerkzeuge auf dem Markt für Tisch- und Blocksteinsägen sowie Winkelschleifer Silencio erhielten beziehungsweise erhalten durch iHD einen Performance- und Sicherheitsschub. Foto: Saint-Gobain Abrasives

Wesseling (ABZ). –Als Pioniere und Trendsetter gleichermaßen treiben die Werkzeugspezialisten aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives nach eigenen Angaben die Entwicklung der Diamanttechnik stets mit Riesenschritten nach vorne. Revolutionäre Erfindungen wie die iHD-Segmenttechnologie für noch bessere, sichere und nachhaltigere Diamantwerkzeuge am Bau sind aktuelle Beispiele dieser Innovationskraft. Leistung, Sicherheit, Nachhaltigkeit – Norton-Clipper-Diamantscheiben werden von Profis im Bauwesen mit hohen Qualitätsansprüchen eingesetzt. Mit einer umfangreichen Auswahl an Produkten für die Bearbeitung einer Vielzahl von Werkstoffen, wie zum Beispiel Beton, Fliesen, Ziegel, Asphalt sowie auch für Holzwerkstoffe, bieten die Werkzeuglösungen die beste Wahl für jede Schneid-, Schleif- und Bohranwendung.

Die Geschichte von Norton reicht mehr als 100 Jahre zurück, bis zur ersten Scheibe mit beschichteten Schleifpartikeln zur Bearbeitung von Tonprodukten. Diese Technik sollte die gesamte Industrie revolutionieren und neue Möglichkeiten für eine effiziente und sichere Bearbeitung von verschiedenen Werkstoffen durch Schleiftechnik begründen. Viele Innovationen, die vielfach den Standard definierten, folgten, und neue Marktsegmente wurden erschlossen – so auch das Bauwesen. In den frühen 1980er-Jahren änderte sich der Diamantscheibenmarkt durch die Entwicklung des Laserschweißverfahrens. Diese Technologie, mit der Segmente am Stahlkern befestigt werden, ist wesentlich haltbarer und sicherer als das bis dahin konventionelle Hartlöten und erweiterte das Einsatzgebiet von Diamantscheiben deutlich.

Erstmals lasergeschweißt

"Mit der weltweit ersten lasergeschweißten Diamantscheibe revolutionierte Norton einst das Schneiden und Sägen harter Materialien am Bau. Einen weiteren Quantensprung stellt die Norton-iHD-Diamantsegmenttechnologie dar, die 2015 vorgestellt wurde", so Martin Büsch, Leiter im Bereich Marketing der DACH-Region von Saint-Gobain Abrasives. "Die sogenannte Infiltrationstechnologie mit hoher Dichte in Kombination mit dem patentierten Laserschweißprozess für Diamanttrennscheiben ist eine der größten Errungenschaften in der Diamantwerkzeug-Industrie in diesem Jahrhundert. Durch unsere langjährige Forschungsarbeit konnten wir diesen Prozess entwickeln und dadurch dem Anwender bisher unerreichte Leistung und maximierte Sicherheit bei geringerer Herstellungsenergie und größerer Auswahl an Segmentformen bieten."

Das Erfolgsrezept von iHD fußt im Wesentlichen auf der Infiltration: Dabei werden die Segmentporen des Kernsegments, nachdem es in seiner definierten Form hergestellt ist, mit einem speziellen Haftmittel durchsetzt beziehungsweise infiltriert. Es entsteht ein Verbundmaterial mit sehr großer einheitlicher Dichte. Diese Segmente sind deutlich robuster und verschleißresistenter als herkömmlich gesinterte Segmente und quasi unzerbrechlich.

Die Diamanten werden in diesem patentierten Prozess optimal eingebunden und deutlich gleichmäßiger in der Segmentstruktur verteilt als bei anderen, konventionellen Verfahren. Das ergibt eine bessere Diamantkorn-Haltefähigkeit und verhindert so ein vorzeitiges Entlassen der Diamantkörner aus der Bindung, so dass sie optimaler ausgenutzt werden. Gleichzeitig sorgt die bessere Diamantkornverteilung für einen gleichmäßigen und präziseren Schnitt.

Die Segmente verschleißen rechteckig und nicht halbrundförmig. Das begünstigt unter anderem einen geraden Schnitt, eine geringere Segmentoberfläche in der Kontaktzone, eine Reduzierung beziehungsweise Vermeidung von Seitenkräften und natürlich eine bessere Ausnutzung des Diamantbelags. iHD-Segmente haben eine bis zu 60 % höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber herkömmlichen Segmenten.

Spezieller Herstellungsprozess

Alexander Lemke, Marketing Project Specialist bei Saint-Gobain Abrasives: "Die Diamantsegmente wurden durch den speziellen Herstellungsprozess deutlich robuster, härter und verschleißresistenter als die bisherigen. Die gefürchteten Segmentbrüche beziehungsweise -verluste können daher nahezu ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass durch den iHD-Produktionsprozess viele unterschiedliche Segmentgeometrien ohne Einschränkung im Design hergestellt werden können."

Durch die Einführung von iHD erhöhte Norton Clipper das Einsatzspektrum der Diamantwerkzeuge zum Trennen, Schleifen und Bohren der unterschiedlichsten Baumaterialien signifikant. Alle bewährten Clipper-Diamantwerkzeuge, wie etwa Silencio, 4x4 Explorer, Extreme Beton, Extreme Asphalt sowie sämtliche Diamanttrennscheiben für den Einsatz auf Blocksteinsägen, die mit den iHD-Segmenten ausgerüstet wurden, überzeugten nun mit deutlich erhöhter Produktivität und Standzeit. Beispiele der neuen Leistungsfähigkeit von Norton-Clipper-Diamantwerkzeugen sind unter anderem das Wandsägeblatt V-MAX 3 aus der erfolgreichen V-MAX-Serie. Mit iHD-Segmenten ließ sich das "Flaggschiff" der V-MAX-Serie im Schnitt mit rund 30 % höherer Schnittgeschwindigkeit bei reduzierten Vibrationen anwenderfreundlicher einsetzen als mit bis dahin schon hervorragenden Sägeblättern am Markt.

Ein weiteres Beispiel für die neuen Leistungsmaßstäbe ist die mit mehrfachen Innovations-Preisen ausgezeichnete, leiseste Diamantscheibe auf dem Markt für Tisch- und Blocksteinsägen, Fugenschneider, Trennschleifer sowie Winkelschleifer: Silencio. Die in lärmsensiblen Bereichen wie Wohngebieten, Stadtzentren, Schulen oder Krankenhäusern einsetzbare Diamantscheibe reduziert durch ihre besondere Stahlkernkonfiguration die Schwingungen der beiden Stahlhälften. Patentierte Wasserwege, die Windgeräusche verhindern, reduzieren ebenfalls deutlich den beim Trennen entstehenden Lärm um bis zu 25 dB(A). Auto-Attachment-Technologie nennt sich die aktuelle Weiterentwicklung des Herstellungsprozesses der zweiten Generation von iHD-Segmenten, bei dem die Diamantsegmente mit dem Stahlkern der Scheibe komplett verbunden werden. Der Prozess des Laserschweißens entfällt damit komplett. Lemke: "Die patentierte Auto-Attachment-Technologie ist die sicherste Bindungsmethode für Diamantscheiben, die derzeit am Markt existiert. Diamantscheiben, die mit dieser Technologie hergestellt werden, haben eine deutlich längere Lebensdauer als gesinterte oder sogar gelaserte Scheibentypen. Die Norton-Clipper-Mr.-Invincible-Diamantscheiben sind dafür ein beeindruckendes Beispiel, mit denen zudem jedes Baumaterial und Baustahl bis 5 Millimeter Dicke getrennt werden kann." Dadurch entfällt der Zeitaufwand für das Demontieren und Montieren verschiedener Scheiben für unterschiedliche Materialien. Dabei bilden die Mr.-Invincible-Diamantscheiben mit allen Maschinen ein perfektes Duo – ganz gleich, ob sie auf einem Winkelschleifer am Stromnetz oder über einen Akku betrieben werden.

ABZ-Stellenmarkt

Relevante Stellenangebote
Straßenwärterinnen / Straßenwärter (w/m/d) , Unna   ansehen
Ingenieur (m/w/d) Geo-, Naturwissenschaften oder..., Hannover  ansehen
Ingenieur*in (m/w/d) beziehungsweise..., Köln  ansehen
Alle Stellenangebote ansehen
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, lassen Sie sich doch zum Thema auf dem Laufenden halten
  • Themen Newsletter Betonbohren und -sägen bestellen
  • Unternehmens Presseverteiler Saint-Gobain Abrasives bestellen

Ausgewählte Unternehmen
LLVZ - Leistungs- und Lieferverzeichnis

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de

ABZ-Redaktions-Newsletter

Freitags die aktuellen Baunachrichten direkt aus der Redaktion.

Jetzt bestellen