"Ohrenschmaus" in natürlichem Look

Leichtbauplatte für die Raumakustik

Weiden am See/Österreich (ABZ). – Lärm und unangenehme Geräusche können nicht nur im Arbeitsleben sondern natürlich auch in der Freizeit als Belastung und Stress empfunden werden. Besonders nach einem anstrengenden Arbeitstag wünschen wir uns, die Freizeit in Räumlichkeiten mit einer angenehmen Raumakustik zu verbringen.
Bereits bei der Projektierung und Planung des Neubaus des Seerestaurants "das FRITZ" in Weiden am See legten die Verantwortlichen großen Wert auf die Raumakustik. Foto: Alex Lang

Denn nur so kommt man in der Hektik unsere Zeit zur Ruhe und kann einen schönen Abend genießen. Gastgeber sollten daher größten Wert darauf legen, ihren Gästen, neben gutem Service und schmackhaften Gerichten, auch eine entspannte, ruhige Wohlfühl-Atmosphäre zu bieten. Darauf haben der Bauherr und Betreiber Alexander Mayer-Tösch und der Verarbeiter, die Akustik Fellner GmbH, bereits bei der Projektierung und Planung des Neubaus des Seerestaurants "das FRITZ" in Weiden am See großen Wert gelegt.

Sie kennen das sicher auch: Sie sitzen in einem toll eingerichteten, stylischen Restaurant, haben dazu auch noch eine tolle Aussicht, der Service ist aufmerksam und das Essen einfach ein Traum. Aber leider wurde auf eine gute Raumakustik nicht genug Wert gelegt. Aufgrund glatter, schallreflektierender Oberflächen wie große Fenster, Fliesen- oder Parkettböden, glatte Decken und Wände ist der Raumschall so hoch, dass die Freude an dem gelungenen Restaurantbesuch getrübt wird. Man möchte sich mit den Menschen am eigenen Tisch ruhig unterhalten können, ohne von Tellergeklapper, Gläserklirren, Brummen der Kaffeemaschine oder den Unterhaltungen der anderen Gäste gestört zu werden.

Im schlimmsten Fall schaukelt sich der allgemeine Geräuschpegel über den Abend immer weiter hoch. In diesem Fall spricht man vom Lombard-Effekt, der besagt, dass bei Zunahme von Störgeräuschen um 1 dB der Sprechpegel ebenfalls um 0,5 dB ansteigt. Das bedeutet, dass sich nicht nur nach und nach die Gesprächslautstärke erhöht, sondern auch die Tonhöhe der Stimmlagen. Dies kann auf Dauer nicht nur anstrengend sein, sondern auch als stressig und störend empfunden werden. Dieser Umstand wirkt sich nicht nur negativ auf das empfundene gastronomische Erlebnis aus; er kann sogar dazu führen, dass Gäste diese Lokalität in Zukunft meiden. Zudem belastet ein unangenehmer Lärmpegel auch das Servicepersonal, welches ihm täglich längere Zeit ausgesetzt ist. Daher sollte bei der Planung beziehungsweise beim Innenausbau von gastronomischen Betrieben, neben einer ansprechenden Raumgestaltung, größte Aufmerksamkeit der Raumakustik gewidmet werden.

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Um die Nachhallzeiten zu reduzieren, wurden im Gastraum, im Barbereich, in den sich anschließenden Nebenräumen sowie im Treppenaufgang die sehr wirksamen Akustikplatten aus Holzwolle als Decken- und Wandbekleidungen verarbeitet. Foto: Rainer Schoditsch

Bei dem Innenausbau des familiengeführten Seerestaurants mit Bar und Bühne "das FRITZ" in Weiden am See in Österreich wurde von Beginn an eine optimale Raumakustik angestrebt. Besonders in dem weitläufigen Gastraum mit breiten schallreflektierenden Glasfronten, Parkettböden, einer Betondecke sowie in der Bar und im Bereich der Veranstaltungsbühne wurde auf die passende Materialwahl großen Wert gelegt.

Hauptaufgabe war es, geeignete Akustiklösungen zu finden, die zum einen den unangenehmen "Nachhall" zuverlässig absorbieren und sich in das natürliche Ambiente des Restaurants einfügen. Gemeinsam mit dem Bauherrn Alexander Mayer-Tösch fiel die Wahl des Verarbeiters, die Akustik Fellner GmbH, auf Holzwolle-Leichtbauplatten (HWL-Platten) als Ausbaumaterial, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Den Zuschlag für die Lieferung der Akustikplatten erhielt die deutsche Firma Fibrolith Dämmstoffe GmbH aus Kempenich in der Eifel, mit ihren "Fibro-Kustik-Platten Barcelona".

Um die Nachhallzeiten zu reduzieren, wurden im Gastraum, im Barbereich, in den sich anschließenden Nebenräumen sowie im Treppenaufgang die hochwirksamen Akustikplatten aus Holzwolle als Decken- und Wandbekleidungen verarbeitet. Im Gastraum und Bühnenbereich wurden zusätzlich Akustikplatten aus Holzwolle als Deckensegel montiert. Die natürliche Holzwolle-Struktur sorgt neben dem akustischen Effekt für ein passendes und ansprechendes Ambiente. Die Raumakustik konnte dank der schallabsorbierenden Eigenschaften "hörbar" optimiert werden – zum Wohl des Servicepersonals und natürlich der Gäste. Eine gute Raumakustik trägt zu einem gelungenen gastronomischen Erlebnis bei. Holzwolleplatten kombinieren die hervorragenden akustischen Eigenschaften mit einem natürlichen Look, der den Zeitgeist trifft. Außerdem sorgen sie zudem für ein gesundes Innenraumklima, heißt es von Herstellerseite.

Insgesamt wurden im Seerestaurant "das FRITZ" in etwa 250 m² Akustikplatten mit Natur-Optik als Deckenbekleidung beziehungsweise Deckensegel mit Aluminium-Unterkonstruktion sowie etwa 100 m² als Vorsatzschalen eingebaut.

Neben der von Haus aus natürlichen, puristischen und rustikalen Optik, bieten Holzwolleplatten von Fibrolith weitere kreative Designmöglichkeiten: Unter anderem ist es möglich, die Platten in fast sämtlichen RAL- und NCS-Farben werkseitig zu beschichten oder es lassen sich problemlos individuelle Fotomotive, Grafiken und Schriftzüge aufdrucken. So kommen die Holzwolleplatten nicht nur als akustische Deckenbekleidung sondern auch als partielles Highlight an Wänden, Unterzügen, Stützen oder Trägern oder als akustisch wirksame Raumteiler zum Einsatz. Mit Holzwolleplatten von Fibrolith sei fast alles möglich. "Die Holzwolle-Akustikplatten von Fibrolith sind qualitativ hochwertig und zudem noch preiswert. Außerdem lassen sie sich leicht verarbeiten", erklärt Andreas Fellner von der Akustik Fellner GmbH. "Die Optik der Holzwollplatten fügt sich sehr gut in das architektonische Gesamtkonzept ein. Im Restaurant und Veranstaltungsbereich erzielen wir mit den Platten eine sehr gute Raumakustik, die sich bei Veranstaltungen zum Beispiel Vorträgen und Musikdarbietungen positiv auswirkt", resümiert Alexander Mayer-Tösch vom See-Restaurant "das FRITZ" in Weiden am See.

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