OilQuick

Nächste Generation des Schnellwechslers wird vorgestellt

Oilquick bauma 2019 Ausstattung & Zubehör
Unter dem Motto "Performance hoch vier" können bauma-Besucher am OilQuick Stand FN 821/1 erleben, wie die Evolution des Schnellwechslers ihre Arbeit sicherer, smarter, effizienter und nachhaltiger macht. Foto: OilQuick

Steindorf (ABZ). – Der Außenstand von OilQuick (FN 821/1) wird zur Präsentationsfläche für technische Innovationen und Highlights. Unter dem Motto "Performance hoch vier" können die Besucher dort erleben, wie die Evolution des Schnellwechslers ihre Arbeit noch sicherer, smarter, effizienter und nachhaltiger macht. Auf der bauma präsentiert das mittelständische Unternehmen Innovationen wie die Sichtanzeige MRL und die optional erhältliche Fallsicherung. Diese heben die Anwendersicherheit und den Arbeitsschutz nach Angaben des Unternehmens auf ein neues Level. Seit Herbst vergangenen Jahres werden alle neu ausgelieferten Schnellwechsler mit der mechanischen Sichtanzeige MRL ausgestattet, die die Kontrolle der korrekten Verriegelung für den Maschinisten deutlich vereinfacht. Geschäftsführer Franz Josef Schauer erläutert: "Die Problematik einer zuverlässigen Sichtanzeige beschäftigt viele Schnellwechsel-Hersteller, doch bislang konnte im Baustellenalltag kein Konzept hundertprozentig überzeugen. Bspw. führen Kombinationen aus verschiedenfarbigen Stiften für unterschiedliche Verriegelungssituationen häufig zu Fehlinterpretationen. Der wichtigste Vorteil der OilQuick-Sichtanzeige ist, dass wir die Komplexität für den Maschinenführer reduzieren. Künftig gibt es genau einen einzigen korrekten Zustand der Sichtanzeige: Grün." Weiterer Unterschied: Der große, grüne Stift an OilQuick-Schnellwechslern bewege sich aus der Perspektive des Baggerführers horizontal und werde damit visuell um 650 % besser wahrgenommen.

Die OilQuick-Sichtanzeige MRL arbeitet vollmechanisch und ist damit unabhängig von Sensoren und Elektronik. Sie ist nach Angaben von OilQuick die derzeit einzige mechanische Sichtanzeige auf dem Markt, die hinsichtlich der korrekten Anzeige der Verriegelungssituation der Maschinenrichtlinie entspricht. Die Nachrüstung älterer Schnellwechsler-Modelle auf neuen Stand sei möglich, so das Unternehmen. Nach wie vor umfasst die Sicherheitsausrüstung jedes OilQuick-Schnellwechslers u. a. doppelte Schlauchbruchventile, ein System für kontinuierliches, hydraulisches Nachspannen der Verrieglungsbolzen, einen Verriegelungsschalter mit Doppelfunktion sowie ein akustisches und optisches Warnsignal.

Wurde die Verriegelung des Schnellwechslers durch einen Bedienfehler des Maschinenführers trotz Sichtanzeige, Warnsignal und Gegenprobe nicht korrekt geschlossen, bestand bislang die Gefahr, dass Anbaugeräte herabstürzen. OilQuick bietet ab sofort als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eine Fallsicherung an. Die bewegliche und austauschbare Fangvorrichtung ist zum Patent angemeldet und verlängert die Schnellwechsler-Klaue, die sich um die Welle an der Adaption des Anbaugeräts schließt und so ein Herabfallen verhindert. Die OilQuick-Fallsicherung wird ebenso wie die Nachrüstung von der BG Bau gefördert.

Zudem stellt OilQuick mit der "OilQuick App" einen smarten digitalen Helfer für viele Prozesse im täglichen Schnellwechsler-Handling zur Verfügung. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Aussagen auf steigende Effizienzanforderungen. Über die App erinnert z. B. ein digitaler Wartungsplan Maschinenführer an anstehende Aufgaben und unterstützt mit einer Checkliste. Jede Wartungseinheit wird abgehakt und in der Wartungshistorie archiviert. Über die Navigation können die Maschinenführer nächstgelegene OilQuick-Händler recherchieren, Ersatzteile auswählen und als Favoriten speichern. Bei offenen Fragen helfen Video-Tutorials, digitale Anleitungen oder ein WhatsApp-Chat mit den OilQuick-Servicemitarbeitern.

OilQuick-Schnellwechsler und die zugehörigen Adapter sind nach Angaben des Herstellers robust, langlebig und gut aufeinander abgestimmt. Um diese Nachhaltigkeit für den Endkunden zu schützen, hat OilQuick ein Partnerprogramm unter dem Namen "Clean System" aufgelegt. Auf freiwilliger Basis können sich OilQuick-Handelspartner für homogene Systemlandschaften aussprechen. Hintergrund sei das enorme Risiko von erhöhtem Verschleiß, Fehlfunktionen und Unfällen bei der Kombination nicht aufeinander abgestimmter Komponenten, erläutert OilQuick. Das Unternehmen führt eine mögliche Spanbildung am Übergabepunkt der Hydraulik-Kupplungen oder Materialermüdung durch fehlende Maßhaltigkeit in mechanischen Verbindungen als mögliche Folgen an. "Wir möchten mit Clean System für die Risiken eines Mischbetriebs sensibilisieren und ein klares Statement für homogene Systemlandschaften setzen", erläutert Geschäftsführer Franz Josef Schauer. Clean System stelle die Handelspartner nicht vor die Wahl zwischen den verschiedenen Herstellern, betont er. "Jeder Händler bleibt völlig frei in seinem Marken-Portfolio. Das Clean-System-Siegel steht lediglich dafür, OilQuick- Produkte nicht wahllos mit Produkten anderer Hersteller zu vermischen. Wir sind davon überzeugt, dass das Clean-System-Siegel in einer immer unübersichtlicheren Systemlandschaft eine wichtige Leuchtturmfunktion übernehmen wird." Zahlreiche renommierte Unternehmen und Mietparks der Baumaschinen-Branche hätten sich bereits zu einer Clean-System-Partnerschaft bekannt.

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