Ostdeutsche Bauindustrie

Hohe Preise sorgen für Umsatz- und Auftragswachstum

Konjunkturentwicklung
Baukräne einer Großbaustelle stehen im Sonnenaufgang. Das Umsatzwachstum der ostdeutschen Bauindustrie im ersten Halbjahr 2022 geht hauptsächlich auf die gestiegenen Baupreise zurück. Foto: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

Berlin (dpa). - Die ostdeutsche Bauindustrie hat bei Umsatz und Auftragsvolumen auch im ersten Halbjahr deutlich zugelegt. Allerdings gehe das Wachstum vor allem auf die stark gestiegenen Baupreise zurück, teilte der Bauindustrieverband Ost für die Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit. Demnach stieg das Auftragsvolumen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 16,5 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte im selben Vergleichszeitraum laut Verband um 13 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro zu.

Doch berücksichtige man die 18-prozentige Baupreissteigerung, sei das Umsatzvolumen real sogar zurückgegangen. „Mit anderen Worten, es wird gegenwärtig nicht mehr, sondern nur teurer gebaut”, teilte Verbands-Hauptgeschäftsführer Robert Momberg mit.

Nominal - also ohne Einbeziehung der gestiegenen Preise - wuchsen sämtliche Gewerke: Wohnungs-, Wirtschafts- und Öffentlicher Bau, wobei mit 19 Prozent das stärkste Wachstum auf den Wirtschaftsbau entfallen sei.

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