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Palastvorplatz in Abu Dhabi

300 000 Quadratmeter Pflaster einsanden

Probst, Beläge und Pflaster, Pflastern, Pflasterverlegung

Obwohl die Arbeitslöhne in Abu Dhabi sehr niedrig sind, lohnt sich der Einsatz der Easyfill-Verfugungsgeräte, da sie die Arbeit um das 10-fache beschleunigen.

ABU DHABI (ABZ). - In Abu Dhabi befindet sich aktuell eine der größten und beeindruckenden Baustellen weltweit. Auf einer 150 ha großen Fläche entsteht der neue Präsidentenpalast mit zahlreichen Nebengebäuden. Direkt vor dem Palast befin-det sich ein rund 300 000 m² großer Platz, gepflastert mit Natursteinen bester Qualität. Der Prunk des Palastes spiegelt sich in den wertvollen Materialien und der Perfektion der Arbeitsleistung wider. Die Anforderungen der Auftraggeber an die Qualität des ausführenden Dienstleisters sind enorm hoch. Entsprechend wird auch auf das richtige Werkzeug beim Einsanden des kostbaren Bodenbelags geachtet. Eingesetzt wird hier das Pflasterverfugungsgerät Easyfill EF-H der Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH.

Die hohen Temperaturen in Abu Dhabi – über 40 °C sind im Sommer keine Seltenheit – im Wechsel mit der nächtlichen Abkühlung, steigern die Gefahr von Spannungsrissen bei den Natursteinbelägen. Um dies zu verhindern, werden die Platten mit einem bestimmten vorgegebenen Fugenabstand verlegt und mit einem speziell abgestimmten elastischen Material verfugt, das sich bei Expansion und Verdichtung der Platten anpasst. Nur wenn die Fugen vollständig und dauerhaft mit dem körnigen Fugenmaterial gefüllt sind, hat das Pflaster die für seine Haltbarkeit notwendige Elastizität. Punktuelle Belastungen verteilen sich dann in die Fläche, der Belag wird tragfähig und stabil. Wie lange würden nun die Arbeiter benötigen, um eine Fläche, die so groß ist, wie 28 Fußballfelder, einzusanden? Die Antwort für den ausführenden Fachbetrieb war: viel zu lange. Daher entschloss er sich für den Kauf mehrere Pflasterverfugungsgeräte von Probst. Das Easyfill EF-H ist eine handgeführte Maschine, mit der die Arbeiter zehnmal schneller sind als mit dem Handbesen. Außerdem ist die Arbeit mit dem Easyfill wesentlich leichter und gerade auch bei den hohen Außentemperaturen viel weniger schweißtreibend.

Das Pflasterverfugungsgerät besitzt zwei Borstenkreuze, die rotierend ineinander greifen und automatisch einen Vorwärts-Drive erzeugen. Angetrieben werden sie durch einen 5,5 PS starken Benzinmotor. Die notwendige Schiebekraft wird damit um bis zu 80 % reduziert, die Maschine bewegt sich fast von alleine nach vorne und muss vom Bediener praktisch nur noch "in Spur" gehalten werden.

Da das Gerät selbst die Geschwindigkeit vorgibt, kommt es gleich bei der ersten Überfahrt zu einer optimalen Durchdringung der Fuge. Ein späteres aufwändiges Nachsanden entfällt. Die Haube ist vorne abgerundet, damit auch kleine Ecken und andere schwer zugängliche Pflasterflächen erfasst werden können. Trotz allem: um diese Riesenfläche zu versanden, müssen rund 250 km zu Fuß zurückgelegt werden. Die Maschinen werden regelmäßig von einem zum nächsten Arbeiter weitergereicht. Gut dass sich der Handgriff mit einem Klick auf die Körpergröße der verschiedenen Bediener einstellen lässt. So wird das Führen der Maschinen zum Kinderspiel und schont dabei noch den Rücken.

Vor dem Füllen der Fugen muss der Sand auf der Pflasterfläche vorverteilt werden. Erfolgt die Vorverteilung allzu grob, sind manche Borsten überfordert. Nichtso die Borsten des Easyfills. Mit sehr viel Sorgfalt wurde das optimale Verhältnis zwischen Härte, Elastizität und Widerstandsfähigkeit der Borsten von Probst ausgewählt. Das Ergebnis sind Borsten die niemals den Kontakt zur Pflasteroberfläche verlieren, so dass stets eine hervorragende Bewegungseffizienz gewährleistet ist.

Die einzelnen Borsten haben eine Verschleißreserve von 50 mm. Das bedeutet eine lange Lebensdauer der Borsten und somit auch einen geringstmöglichen Wartungsaufwand. Durch eine patente Schnell-Verstell-Spindel wird die ideale Borstenhöhe stufenlos eingestellt, was den Borstenverschleiß wesentlich minimiert. Auch wenn es in Abu Dhabi mehr Sand als Steine gibt, lässt es sich auch hier nicht immer vermeiden, dass ein kleiner Stein – oder auch ein anderer Fremdkörper – zwischen die Besenkreuze gerät und diese blockiert. Durch den serienmäßigen Überlastungsschutz des EF-H werden Beschädigungen an den Borsten und der Antriebsmechanik vermieden. Das sichert langfristig die Qualität des Arbeitseinsatzes. Ein weiterer Pluspunkt des Easyfill sind die Räder aus ungefärbtem Kautschuk. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rädern hinterlassen sie keinerlei Streifen oder Abriebe auf den hochwertigen Natursteinplatten.

Wenn die Arbeit in Abu Dhabi demnächst abgeschlossen sein wird, werden die Easyfill-Maschinen zum nächsten Arbeitseinsatz weiterziehen. Dort wird das Fugenmaterial dann nicht wie in Abu Dhabi trocken eingesandet, sondern unter Wasserzugabe eingeschlämmt. Die Maschinen sind dafür bereits serienmäßig mit einem Wasserhahn ausgestat-tet. Über diesen lässt sich die optimale Schlämmkonsistenz für das Wasser-Sand-Gemisch bedarfsgerecht einstellen und der Wasserfluss bei Arbeitsunterbrechungen direkt am Gerät abstellen.

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