Palfinger-Servicepartner Josef Kurz GmbH

"Authentisch muss man sein – gerade im Service"

Palfinger Unternehmen
Palfinger Vertriebsleiter Franz Ebner (l.), Firmengründer Josef Kurz (m.) und Geschäftsführer Thomas Zierath (r.) vor dem PK 34002 SH Ladekran. Foto: Palfinger

Stimpfach-Randenweiler (ABZ). – Persönlichkeit und Flexibilität, Kontinuität und Innovationen sowie eine außerordentlich hohe Qualität der Produkte und des Service – das sind für Josef Kurz und Thomas Zierath die Schlagworte, wenn sie die Hauptgründe für den Erfolg der Partnerschaft zwischen der Josef Kurz GmbH und Palfinger beschreiben sollen. "So können wir nahezu jede Anforderung unserer Kunden erfüllen", sagt Thomas Zierath, der als Geschäftsführer den Bereich Fahrzeugtechnik verantwortet, und Firmenchef Josef Kurz fügt hinzu: "Und wir sind immer für unsere Kunden da, 24 Std. am Tag, sieben Tage die Woche." Mit der Übernahme des bereits vor 184 Jahren als Schmiede gegründeten Betriebs von seinem Vater im Jahr 1978 – den der heute 69-jährige Josef Kurz in der vierten Generation leitet – begann auch die Zusammenarbeit der Josef Kurz GmbH mit Palfinger, dem weltweit führenden Hersteller von hydraulischen Lade-, Hebe- und Handlingsystemen sowie Weltmarktführer von Knickarmkranen. Und damit nicht zuletzt auch die Erfolgsgeschichte des traditionsreichen Unternehmens in Stimpfach-Randenweiler nördlich von Ellwangen, das heute mit einer Betriebsfläche von 40.000 m² und rd. 150 Mitarbeitern in den Bereichen Leitungsbau, Anlagenbau, Fahrzeugtechnik mit Sonderfahrzeugbau und Baumaschinen zu den Leitbetrieben in der Region Ostalb/Hohenlohe Ost Würzburg gehört. Einer der Leitsätze, betont Josef Kurz, die das Unternehmen prägen, lautet: "Mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen am Markt beobachten und flexibel, zuverlässig, kompetent und effizient die gebotenen Chancen zum Wohle der Kunden, der Mitarbeiter und dem Unternehmen zukunftsorientiert und ressourcenschonend zu nutzen."Gemäß dieser Devise arbeitet seit mittlerweile 25 Jahren auch Thomas Zierath bei der Josef Kurz GmbH. Zunächst als Kfz-Meister, heute als Geschäftsführer der Kurz Fahrzeugtechnik GmbH. Damit ist er verantwortlich für die Nutzfahrzeuge, den Sonderfahrzeugbau, die Palfinger-Ladesysteme und deren Service. In dieser Zeit hat der heute 48-jährige Familienvater als Karosserie- und Fahrzeugbauer seinen "zweiten Meister gemacht" und den Titel eines Betriebswirtes erworben. Dabei ist für Thomas Zierath, trotz der "wahnsinnigen technischen Weiterentwicklung in allen Bereichen", vor allem eines immer wichtig gewesen: Der persönliche Kontakt mit den Kunden – und das möglichst unkompliziert und vor allem authentisch. "Ich bin nicht so der Krawattentyp", sagt Thomas Zierath, "und unsere Kunden sind das in der Regel auch nicht. Wenn die einen mit Krawatte sehen, dann denken die an einen Banker oder Versicherungsvertreter. Deshalb binde ich mir das Teil nur noch um, wenn es unbedingt sein muss."Mit dieser Authentizität, der absoluten Kundenorientierung und ihrem hohen Qualitätsanspruch hat sich die Josef Kurz GmbH einen exzellenten Ruf in der Branche erworben. "Die Servicequalität ist dabei mit der entscheidende Faktor, vor allem im Kran-Segment", sagt Thomas Zierath. "Wenn der Service nicht funktioniert, kann der Ladekran noch so gut sein. Aus diesem Grund erreichen uns unsere Kunden auch rund um die Uhr, falls es tatsächlich einmal klemmt." Tritt dieser Notfall ein, klingelt beim Chef höchstpersönlich das Handy. Was Thomas Zierath ganz pragmatisch beurteilt: "Das mit dem Notfall-Handy sehe ich gelassen. Ich bin schließlich bei der Feuerwehr, und da habe ich sowieso immer einen Piepser am Gürtel." Wobei die verkehrsgünstige Lage der Josef Kurz GmbH – die Ballungsräume Stuttgart, Würzburg, Nürnberg und Ulm sind dank der Nähe zum Autobahnkreuz Feuchtwangen (A 7–A 6) schnell erreichbar – ein weiterer Vorteil ist. Aufgrund der extrem hohen Fertigungstiefe im Unternehmen könne man für die Kunden "immer eine Lösung für deren Transportprobleme finden", betont Thomas Zierath. "Wir haben für jede Aufgabe einen Spezialisten in unserem Team und machen alles, was hydraulisch und elektronisch funktioniert." Meistens handelt es sich dabei um Sonderanfertigungen, seltener um Lösungen "von der Stange". Dabei hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und bietet heute neben der handwerklichen Einzelfertigung im Fahrzeugbau auch eine industrielle Kleinserienfertigung an, samt dem dafür passenden Service. So ist nach wie vor die Bundeswehr ein großer Kunde, obwohl der Standort Ellwangen geschlossen wurde. "Wir bedienen die Bundeswehr bundesweit", sagt Thomas Zierath, den als ehemaligen Bergepanzerkommandant und Instandsetzungsunteroffizier die Schließung der Ellwanger Kaserne besonders schmerzt.So stehen auf dem Firmengelände mehrere Bundeswehrfahrzeuge mit Spezialaufbauten, die nach ihrem Einsatz von der Firma Josef Kurz komplett überholt werden. Diese hatte die Fahrzeuge 2009 neu aufgebaut, u. a. auch mit Palfinger-Ladekranen. "Das war ein richtig schöner Auftrag", erinnert sich Thomas Zierath, "dank dem wir von der Wirtschaftskrise so gut wie nichts gespürt haben." Zu den weiteren Großkunden beim Aufbau von Palfinger-Ladekranen gehören die Bauunternehmung Leonhard Weiss (Göppingen) mit zahlreichen Niederlassungen in Deutschland sowie im europäischen Ausland oder das Transportunternehmen Peter Botschek (Kirchheim am Ries), das als Glas-Logistiker mittlerweile 16 Ladekrane und zwei Mitnahmestapler mit dem gelben Palfinger-Logo im Einsatz hat. Dazu kommen immer wieder Großaufträge wie jener für CharterWay, dem Mietfuhrpark von Mercedes-Benz, für den man in den vergangenen Monaten zehn Palfinger-Abrollkipper aufgebaut hat. "Eine schöne Referenz", wie Thomas Zierath findet. Im Herbst 2016 erhielt die Fa. Kurz erneut einen großen Auftrag der Bundeswehr mit dem Umfang von 60 Palfinger-Kranen.Eine außerordentlich wichtige Rolle spielt beim Service auch die umfangreiche Lagerhaltung, betonen Josef Kurz und Thomas Zierath: "Wir haben alle Verschleißteile vorrätig, so dass unsere mobilen Servicetechniker im Notfall die Reparatur wirklich schnell ausführen können." Das verursache zwar höhere Kosten, dafür aber seien bspw. Dichtungssätze oder Hydraulikschläuche immer im tadellosen Zustand – denn, so Thomas Zierath: "Was nutzen Dichtungen und Schläuche, wenn sie alt und porös sind?" Aber nicht nur bei den Reparaturen hat man hohe Qualitätsansprüche. Auch die Mechaniker und Servicetechniker, von denen es alleine vier im mobilen Einsatz gibt, werden durch Schulungen immer auf den neuesten Stand der Technik gebracht – "wobei sie heute einen Laptop genauso gut bedienen können müssen wie sie mit dem Schraubenschlüssel umgehen", so Thomas Zierath. Für den zudem die kontinuierliche Kundenpflege durch die Außendienstmitarbeiter das "A und O" ist: "So stehen wir mit unseren Kunden im ständigen Kontakt und wissen deshalb, wie und wann wir sie am besten unterstützen können."Weshalb es auch für Palfinger-Vertriebsleiter Franz Ebner außer Frage steht, dass ein hinsichtlich Qualität und Kompetenz systematisiertes Serviceangebot durch ein Partnerunternehmen von Palfinger "einen höheren Mehrwert bietet und signifikant dazu beiträgt, die Kundenzufriedenheit nochmals zu verbessern". Denn dass Josef Kurz und Thomas Zierath mit ihren hohen Qualitätsstandards erfolgreich sind, zeigen nicht zuletzt die aktuellen Zahlen. So wurden bis zum Sommer schon 63 Palfinger-Geräte aufgebaut – vom Ladekran über Abroll- und Absetzkipper bis hin zu Ladebordwänden oder Mitnahmestaplern. "Die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen bei Palfinger in Ainring ist wirklich perfekt – egal ob mit dem Vertrieb, der Technik oder dem Kundendienst", sagt Thomas Zierath. "Denn in 95 % aller Fälle möchte der Kunde eine schnelle und kompetente Antwort. Und das funktioniert bei Palfinger sehr gut, was man bei anderen Lieferanten nicht immer sagen kann."

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