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Parkdecks beschichten

Epoxidharz bei Flächenversiegelung verwendet

Parkdeckoberflächen effizient beschichtet: Um zwei Parkdecks in Wuppertals Stadtzentrum effizient zu gestalten, arbeiteten das Architekturbüro HHG, die Hensler Ingenieur GmbH und die Storax Boden GmbH mit Beschichtungen von Remmers. Die Arbeiter setzten dafür Remmers-Deck der Typen OS 11 und OS 8 ein.

Wuppertal (ABZ). – Um zwei Parkdecks in Wuppertals Stadtzentrum effizient zu gestalten, arbeiteten das Architekturbüro HHG, die Hensler Ingenieur GmbH und die Storax Boden GmbH mit Beschichtungen von Remmers.Der Hauptbahnhof von Wuppertal liegt leicht erhöht am Hang. Darunter wurde ein neues Gebäude errichtet – eine Mischung aus Einkaufszentrum, Busbahnhof und Parkhaus. Vor dem Bahnhof gibt es zwei verkehrsberuhigte Plätze mit Geschäften und Cafés. Passanten gehen nun durch die Mall an Läden und dem Reisezentrum vorbei zu den Gleisen. Das Dach über Mall und Parkhaus dient als Busbahnhof. An 18 Haltebuchten können hier täglich 65 000 Fahrgäste umsteigen. Die Anlage wird von einer seitlichen Straße angefahren, die den Berg hinaufführt, sodass die Busse nicht durch die neu geschaffene Fußgängerzone fahren.

Im Hybrid-Gebäude verbinden Aufzüge die unterschiedlichen Ebenen und ermöglichen einen barrierefreien Zugang. Einige schräggestellte Rundstützen, durcheinandergewirbelt wie Mikadostäbe, bilden jeweils einen Schacht, in dem die Kabine von den Bussteigen hinab in die Mall fährt. Dort setzt sich das Mikado-Motiv fort. Die Stützenkränze tragen hier das Dach der Einkaufspassage und werden durch Lichtöffnungen in Szene gesetzt. Die Planung des gesamten Bauwerks übernahm eine Arbeitsgemeinschaft der Büros GKK Architekten aus Hamburg und HIG aus Kassel.

Die beteiligten Unternehmen planten die Parkdecks des Hybrid-Gebäudes mit großen Deckenspannweiten, sodass keine Stützenreihen zwischen Fahrgasse und Stellplätzen gebaut werden mussten. Die Pfeiler wurden stattdessen dort hochgezogen, wo die Stellplätze Kopf an Kopf aneinanderstoßen. 240 Autos können in diesem Gebäude parken.

Die beteiligten Unternehmen planten die Parkdecks mit großen Deckenspannweiten, sodass keine Stützenreihen zwischen Fahrgasse und Stellplätzen gebaut werden mussten.

Die Arbeiter mussten die Decks zuverlässig vor Chloriden schützen, da diese für die meisten Bauschäden an Parkhäusern verantwortlich sind. Über feine Haarrisse dringen sie in die Betonböden ein und können bei Stahlbewehrungen die sogenannte "Lochfraßkorrosion" auslösen. Damit Chloride nicht in den Beton gelangen, wurden die 5000 m² Parkdecks in Wuppertal mit einem Oberflächenschutzsystem versehen.

Die Storax Boden GmbH, die auf Bodenbeschichtungen spezialisiert ist, hat diese Arbeiten ausgeführt. Gründer und Geschäftsführer Dirk Möllmann setzt eigenen Angaben zufolge häufig auf Remmers-Produkte. "Wir haben durchweg gute Erfahrungen damit gemacht", so Möllmann. Die Beschichtungen seien langlebig.

Im Bahnhofsparkhaus hat das Unternehmen mit zwei Systemen von Remmers gearbeitet. Auf der oberen Parkebene setzten die Arbeiter Remmers-Deck des Typs OS 11 ein, das Polyurethan und Quarzsand enthält. Die Schicht müsse mindestens 4,5 mm dick sein, um Risse überbrücken zu können, so Hersteller Remmers. Die Rampen wurden mit dem Remmers-Deck des Typs OS 8 bearbeitet. Sie müssen stärkeren mechanischen Belastungen standhalten als die übrigen Flächen. Auf Epoxidharzbasis bildet das Produkt eine starrere Beschichtung, die 2,5 mm dick sein sollte, so das Unternehmen. Auch die erdberührende Bodenplatte wurde mit diesem System behandelt, weil es besser mit Feuchtigkeit belastet werden kann.

Die Parkdeckflächen sind hellgrau. Auf ihnen wurden dunkelgraue Fahrtrichtungspfeile und Parkplatzmarkierungen aufgebracht. Kleine gelbe Pfeile weisen Fußgängern den Weg zum Ausgang. Der Bahnhofsvorplatz in Wuppertal ist nun strukturierter, da Pkw, öffentlicher Personennahverkehr und Fußgänger auf verschiedene Ebenen des Gebäudes aufgeteilt sind.

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