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Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger zu Gast bei Iveco

Beim Werksbesuch (v.l.): Gerrit Marx, Ronja Kemmer, Steffen Bilger und Christian Sulser.

Ulm (ABZ). - Eine kleine Delegation bestehend aus dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik Steffen Bilger und der Ulmer Bundestagsabgeordneten und Mitglied im Parlamentskreis Elektromobilität Ronja Kemmer hat die Iveco Magirus AG in Ulm besucht.

Hauptgrund des Besuchs war das europäische Joint Venture von IVECO und FPT Industrial – der Nutzfahrzeugmarke und dem Antriebspezialisten von CNH Industrial N.V.–- und der Nikola Motor Company. Wasserstoff und Brennstoffzelle sind derzeit die die Begriffe, die in der Langstrecken-Logistik für die Antriebslösung von morgen stehen. Die Verkehrspolitik ist stark an dem Thema interessiert, weil der Transportsektor aufgrund der gestiegenen Gütermengen die scharfen Dekarbonisierungsziele zu verfehlen scheint.

Gerrit Marx, Präsident für Nutz- und Spezialfahrzeuge bei CNH Industrial und der Vertriebs- und Marketingvorstand Christian Sulser der Iveco Magirus AG sprachen mit den beiden Politikern über die Bedeutung des Produktionsstandorts Ulm für den batterieelektrischen und brennstoffzellenbetrieben Nikola TRE, die nationale Wasserstoffstrategie und über LNG/CNG als aktuell einzig sinnvolle und verfügbare Alternative zum Diesel im Fernverkehr.

Beim Werksbesuch lobte der Staatssekretär erneut die Initiative, die Iveco im Bereich LNG/CNG die letzten Jahre einnahm und immer noch einnimmt und so die Spediteure schon heute dabei unterstützt die CO2-Emmisionen im Straßengüterverkehr möglichst gering zu halten. Die beschlossene Mautbefreiung der LNG/CNG Trucks über 7,5 Tonnen bis zum 31. Dezember 2023 ist laut Bilger ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele.

Der batterieelektrische und brennstoffzellenbetriebene Lkw sei dann der nächste wichtige Hebel für den emissionsfreien Güterverkehr. Ronja Kemmer versicherte im Gespräch ihre weitere Unterstützung, um das Werk in Ulm zu dem Kompetenzzentrum für Brennstoffzellenmobilität zu entwickeln. Dort sollten nicht nur batterieelektrische und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge in Serie produziert werden, sondern auch die Forschung und Entwicklung mit den dazugehörigen Werkstätten, Prüfständen und Kältekammern eine entsprechende Förderung erhalten. Zudem hob die Bundestagsabgeordnete auch die Bedeutung der neu geschaffenen Arbeitsplätze bis Ende 2021 im Kontext mit Nikola hervor.


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