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Perforationsbohrungen

Stephansdom bekommt Liftschacht

Tyrolit, Baustellen, Betonbohren und Betonsägen

Die niederösterreichische Firma KÜ-BOHR Betonbearbeitungs- und VertriebsGmbH wurde beauftragt, zwei Öffnungen mit einem Durchmesser von 1,5 m in die Deckenplatten des nicht fertig gebauten Nordturms zu bohren, um Platz für den Liftschacht zu schaffen.

Wien/Österreich (ABZ). – Der Stephansdom in Wien ist ein weltberühmtes Bauwerk, Kulturgut und österreichisches Wahrzeichen. Die Geschichte des Steffl geht bis ins 12. Jahrhundert zurück und zieht bis heute Millionen von Touristen in seinen Bann. Doch auch den Österreichern liegt ihr Steffl am Herzen. Das wurde speziell 1945 deutlich sichtbar: Als der Stephansdom in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs bei einem Brand schwer beschädigt wurde, konnte durch die Spenden und den Einsatz vieler Österreicherinnen und Österreicher der Dom in nur sieben Jahren wieder aufgebaut werden. Damit wurde der Stephansdom – das Wahrzeichen Österreichs – auch zum Symbol des österreichischen Wiederaufbaus.

Auf Grund von Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Pflanzenwuchs in Form von Moos und Flechten, aber auch Taubenkot wird die Bausubstanz massiv geschädigt, sodass der Dom laufend restauriert und konserviert werden muss. Die touristische Attraktion von Wien bekommt jetzt einen stufenlosen Zugang zur Aussichtsplattform, die den Besuchern und Touristen einen beeindruckenden Blick über die Dächer Wiens bescheren soll. Um die Plattform bequem erreichen zu können, wird im Nordturm ein Aufzug installiert. Die niederösterreichische Firma KÜ-Bohr Betonbearbeitungs- und VertriebsGmbH wurde beauftragt, zwei Öffnungen mit einem Ø von 1,5 m in die Deckenplatten des nicht fertig gebauten Nordturms zu bohren, um Platz für den Liftschacht zu schaffen.

Bei diesem Projekt meisterten die Betonbohrspezialisten zwei Herausforderungen: Einerseits das extrem harte Material der zwei Decken, je 20 cm Sandstein und 12 cm armierter Beton, das äußerst anspruchsvoll zu bearbeiten war. Andererseits verlangte das denkmalgeschützte Gebäude ein Vorgehen ohne Kühlwasser, um mögliche Wasserschäden zu vermeiden.

Tyrolit, Baustellen, Betonbohren und Betonsägen

Der eingerüstete Nordturm des Stephansdoms.

Die Firma KÜ-Bohr Betonbearbeitungs- u. VertriebsGmbH holte sich für die Perforationsbohrungen Hilfe von Tyrolit, da sich das neue Trockenbohrsystem perfekt für einfaches und wirtschaftliches Bearbeiten von armiertem Beton eignet. Das Tyrolit Trockenbohrsystem ist eine trockene und saubere Lösung, die die bestehende Bausubstanz schont. Für die zwei Liftöffnungen wurden der Bohrmotor DME19DP*** in Kombination mit TGD Trockenbohrkronen mit 102 mm Ø und dem Bohrständer DRU 160*** verwendet. Der zuschaltbare Softschlag beschleunigte den Arbeitsfortschritt speziell für diese harten Materialien.

In 48 und 50 m Höhe wurden innerhalb kurzer Zeit viele kleine Kernbohrungen durchgeführt, sodass am Ende des Tages die zwei Deckenplatten mit ca. 1,5 m Ø mittels Flaschenzug ausgebaut werden konnten. Die revolutionäre Systemlösung ist bereits seit Anfang 2015 im Sortiment und wird aufgrund der hervorragenden Ergebnisse weltweit eingesetzt. Vor allem bei Restaurierungs- und Umbauarbeiten an bestehenden Objekten, entscheiden sich immer mehr Kunden für das saubere Trockenbohrsystem. Ausschlaggebend für das erfolgreiche Bohren von armiertem Beton sind die neuen Trockenbohrkronen in TGD®-Technologie, die durch ihre intelligente Verteilung des Schleifkorns neue Maßstäbe setzen. "Unsere TGD-Trockenbohrkronen haben sich u. a. beim Rückbau von Atomkraftwerken bewährt. Dass auch bei kleineren Baustellen überzeugende Ergebnisse für unsere Kunden erzielt werden können, war zu erwarten", so Sergiy Avramenko, Produktmanager bei Tyrolit.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 34/2016.

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