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Perimeterdämmung unter der Bodenplatte

Vorausschauendes Bauen zahlt sich aus

Eine spezielle PE-Folie, hier teilweise verlegt, dient als Trennlage zwischen Beton und der Wärmedämmung.

Steinhagen (ABZ). – Ein Haus bauen die meisten nur einmal im Leben. Umso wichtiger ist es, vorausschauend zu planen und bei der energetischen Ausstattung nicht am falschen Ende zu sparen. Spätere Umbauten können nämlich deutlich teurer werden, wenn sie denn technisch überhaupt möglich sind. Das sagten sich auch Daniela und Dirk Hartwich aus dem hessischen Burgwald und planten den Familienneubau gleich als Passivhaus Plus – also als Gebäude, das mehr Energie gewinnt, als es selbst benötigt. Zu der guten Energiebilanz trägt die 320 mm dicke Perimeterdämmung unter der Bodenplatte ganz wesentlich bei. Sie verhindert wirksam Wärmeverluste "nach unten". Zudem dient die Wärmedämmung gleichzeitig als Schalung, was eine herkömmliche Holzschalung überflüssig macht.

Mit 298 m² Wohn- und Nutzfläche bietet der Neubau jede Menge Platz für die fünfköpfige Familie und ist auch mit seinem Grundriss zukunftssicher ausgelegt als barrierefreies 3-Generationen-Haus für später. "Unser Ziel war ein Eigenheim mit guter Wärmedämmung, sommerlichem Wärmeschutz, geringem Heizenergiebedarf, keinem CO2-Ausstoß und niedrigen laufenden Kosten", sagt Bauherr Dirk Hartwich. Begleitet von dem Energieberater und zertifizierten Passivhausplaner Harald Hahn überließ die Familie daher nichts dem Zufall. "Die Bodenplatte lässt sich nun einmal später nicht mehr modernisieren. Deshalb wollten wir hier von vornherein eine maximal mögliche Dämmung vornehmen", erklärt Dirk Hartwich. Bei der Suche nach passenden Systemen stieß er schließlich auf das Jackodur Atlas Komplettsystem und entschied sich für die stärkste Ausführung mit einer Dicke von 320 mm und einem U-Wert von 0,113 W/(m²K). Unterhalb der Bodenplatte vermeidet diese sogenannte Perimeterdämmung effizient Wärmeverluste nach unten und trägt somit wesentlich zur positiven Energiebilanz bei.

Ebenso überzeugend ist die technische Umsetzung: Die Dämmplatten werden passend vorgefertigt und vor Ort gemäß Verlegeplan verbunden – das ist so einfach, dass Bauherren diese Arbeit in Eigenregie übernehmen können. Die wärmebrückenfreie Dämmung für die 224 m² große Bodenplatte ging somit schnell von der Hand, zumal dank des Systems ein zusätzlicher Arbeitsschritt für die Schalung entfällt. "Das bedeutete eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis, auch der Service durch den Hersteller war gut", berichtet Dirk Hartwich von seinen Erfahrungen.

Ebenso überzeugend ist laut Hartwich auch die weitere Ausstattung des Neubaus: Für energiesparende Wärme sorgt eine leistungsvariable Erdwärmepumpe. Passive Kühlung, Photovoltaik auf dem Dach und ein Stromspeicher machen großteils unabhängig von den öffentlichen Energienetzen. Und die Haustechnik des mediterran geprägten Stadthauses ist mit dem KNX-Standard ebenfalls zukunftssicher ausgelegt.

Dämmung ist längst nicht gleich Dämmung. Die entscheidenden Unterschiede ergeben sich durch das verwendete Material. Zu bewährten Dämmstoffen mit besonderen Eigenschaften gehört z. B. XPS. Es gilt als besonders effizient, druckstabil, langlebig und ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Diese Eigenschaften machen den Dämmstoff zur passenden Wahl bspw. für die Bodenplattendämmung. Die Platten aus dem System Jackodur Atlas lassen sich laut Hersteller einfach verarbeiten und zeitsparend verlegen. Auf diese Weise können Bauherren in Eigenleistung für eine wirksame und sichere Dämmung der Bodenplatte sorgen.

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