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Planelemente-Bausystem

Digitaler Wandplanungsprozess verarbeitet 3D-Informationen

Beim Unika-Planelemente-Bausystem werden die Wandbausätze nach den individuellen Entwürfen des Architekten produziert und geliefert.

Rodgau (ABZ). – Durch vernetzte Informationen macht es Building Information Modeling (BIM) einfacher für Architekten und Fachplaner, Projekte zu steuern. Außerdem verbessert es die Zusammenarbeit der Beteiligten in der Planungs-, Bau- und Betriebsphase. Bereits heute gibt in vielen Bereichen des Bauens integrale Prozesse. Darauf weist Unika hin, die Kalksandsteinmarke mehrerer mittelständischer Unternehmen in den Wirtschaftsräumen Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Berlin-Brandenburg und Bayern. Ein Beispiel dafür sei der Mauerwerksbau mit Unika-Planelementen.

Dabei werden digitale Planungsdaten des Architekten werkseitig für das Unika-Planelemente-Bausystem übernommen, verarbeitet und zurückgesendet. Dies führe zu rationellen Bauabläufen mit kurzen Bauzeiten bei gleichzeitig hoher Qualität und Flexibilität, so ein Sprecher. Schon bei der Planung eines Bauprojektes werde so der Grundstein für die wirtschaftliche Nutzung der Planelemente gelegt.

Über entsprechende Schnittstellen kann zukünftig der digitale Wandplanungs- und Produktionsprozess des Unika-Planelemente-Bausystems auch dreidimensionale Objektinformationen aus dem CAD-System des Planers verarbeiten und aktualisiert zurückspielen, teilt Unika mit. Auf diesem Wege ließen sich Änderungen noch schneller umsetzen und Wandstärken, Durchdringungen oder Details digital optimieren, visualisieren und dokumentieren. Damit werde der bisherige Prozess der objektbezogenen Planung und Produktion von Regelelementen und Passstücken komplett BIM-fähig.

Bei der Verwendung von Unika-Planelementen sind Planer nicht an das sogenannte "oktametrische Raster" nach DIN 4172 gebunden, sondern frei in der Gestaltung. Sämtliche Mauerwerksbauten können so realisiert werden. Nach den Entwürfen werden die objektspezifischen Wandbausätze produziert und geliefert.

Bei der Elementierung – der werkseitigen technischen Bearbeitung und digitalen Datenaufbereitung – wird die Anzahl der Versetzhübe so weit wie möglich verringert. Diese sei entscheidend für günstige Arbeitszeitwerte, so Unika. Viele Architektur- und Ingenieurbüros würden bereits in der Planungsphase das Know-how und den Service der Unika-Fachberater nutzen. Telefonisch oder im persönlichen Gespräch würden Möglichkeiten der Verbesserung erarbeitet. Dabei werde auch das aufwändige Schneiden von Steinen sowie der Transport und die Entsorgung von Bauschutt und Restmaterial erheblich reduziert. Nach Freigabe der vom Unika Werk aufbereiteten objektbezogenen Wanderstellungpläne starte die Produktion der Regelelemente und der maßgenauen Passstücke. Wand für Wand würden die Unika-Planelemente für die Lieferung zusammengestellt. Das Material werde beschriftet und nummeriert. Die Pläne für die Wanderstellung würden der Lieferung beiliegen, auf Wunsch aber auch digital bereitgestellt. Langwieriges Suchen und zeitraubendes Zuschneiden entfalle. Bei größeren Bauvorhaben können Änderungen bis zwölf Tage vor der Anlieferung an der Baustelle vorgenommen werden.

Die werkseitigen Wanderstellungspläne unterstützen auch bei nachgeordneten Aufgaben wie der Nachkalkulation oder der Abrechnung von Leistungen verschiedener Gewerke. Hierfür würden sich die digitalen und auch die analogen Mauerwerksdokumentationen mit exakten Flächenausweisungen sehr gut eignen, so Unika. Auch das Mauerwerksaufmaß könne damit einfach erstellt werden. Ein Vermessen vor Ort sei überflüssig. Auf Wunsch könnten weitere Daten vom Unika-Werk aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

Eine Broschüre zum prozessoptimierten Bauen können Interessierte auf der Unika-Website www.unika-kalksandstein.de herunterladen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 09/2020.

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