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Polycarbonatscheibe mit Silicium-Oxid-Beschichtung

Bis zu 25 Prozent Lärmschutz möglich

Kiesel, Bagger und Lader, Ausstattung & Zubehör

Auf der IFAT zeigte Kiesel und Hammerglass die erste Frontscheibe in 8 mm Hammerglass für einen Hitachi Radlader.

Förslöv/Schweden (ABZ). – Hammerglass ist eine Polycarbonatscheibe, die mit einer einzigartigen Silicium-Oxid-Beschichtung versehen wird. Die Hammerglass-Scheiben wiegen pro m² nur die Hälfte und sind 300 Mal stärker als handelsübliche Scheiben. Hammerglass-Scheiben können mit allen handelsüblichen Chemikalien gereinigt werden und sind fast genauso kratzfest wie normale Glas-Scheiben. Die Scheiben bieten eine UV-Undurchlässigkeit von 99,96 % und bis zu 25 % Lärmschutz.

Des Weiteren entsprechen Hammerglass-Scheiben voll der Empfehlung des schwedischen Gesetzgebers bei Arbeiten in gefährdeten Arbeitsumgebungen wie z. B. Kiesgruben, Steinbrüchen, Abbruch/Abriss oder Materialhantierung.

Seit nunmehr einem Jahr arbeiten Kiesel GmbH und Hammerglass AB zusammen. Kiesel hat außer den gängigsten Scheiben für Hitachi auch die Scheiben für Terex-Fuchs auf Lager. Hierdurch hat der Anwender die Möglichkeit seine Originalscheiben durch Hammerglass-Scheiben auch über Nacht auszutauschen und verhindert somit einen Arbeitsausfall der unnötig Kosten verursacht. Durch das Wechseln der original Scheiben zu Hammerglas-Scheiben erhöht sich für den Fahrer die Sicherheit erheblich. Auf der IFAT zeigte Kiesel und Hammerglass die erste Frontscheibe in 8 mm Hammerglass für einen Hitachi Radlader. Diese Scheibe ersetzt nicht nur die drei vorderen Originalscheiben, sondern auch das Gitter vor der Kabine, dass die Originalscheiben vor Steinschlag schützt.

Die Hammerglass-Scheibe wird als eine einzige Scheibe mit einer Schutzfolie in der Mitte geliefert. Die Montage von einer Scheibe ist denkbar einfach, Originalscheiben entfernen, die zu verklebenden Stellen sauber machen, dann werden die Stellen mit Primer versehen. Es wird handelsüblicher Kleber für das Anbringen der Hammerglass-Scheibe benutzt, die nach dem Anbringen 24 Std. trocknen sollte. Grundsätzlich ist die Maschine nach nur fünf Montagestunden fertig für den Einsatz.

Die Schutzfolie kann der Fahrer bei Bedarf, in den meisten Fällen nach einem Jahr, selbst austauschen. Einfach ein bisschen Spülwasser und ein Raker um den Kleber zu aktivieren und schon ist die Folie getauscht. Die Folien können auch im Dreierpack erworben werden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2016.

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