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Poroton-Wandlösung

Wohnkomfort im Plus-Energie-Haus

Wienerberger, Baustoffe, Mauerwerksbau, Nachhaltigkeit und Innovation

Für ihr Einfamilienhaus war den Bauherren Energieeffizienz und die Verwendung baubiologisch geprüfter Materialien wichtig. Mit dem Mauerziegel Poroton-T7-P von Wienerberger entstand eine hoch wärmegedämmte, schadstofffreie Gebäudehülle. Pfiffig: der seitlich eingeschobene, farblich abgesetzte Küchenerker: Er ist nicht nur ein Hingucker, gleichzeitig ergibt sich auf Kellerebene ein regengeschützter Unterstand für Gartenutensilien.

KONZ (ABZ). - Wohnen ohne Schadstoffe: Das in Hanglage gebaute Einfamilienhaus von Kerstin Nass und Thomas Freitag in Konz bei Trier bietet baubiologisch höchste Wohnqualität. Aufgrund des Einsatzes des Wienerberger Poroton-T7-P, einem mit Perlit verfüllten Mauerziegel, ist die Gebäudehülle auch nach ökologischen Kriterien optimal gedämmt. Mit der großflächigen, in das Dach integrierten Fotovoltaik-Anlage wird das Einfamilienhaus zum Plus-Energie-Haus, das mehr Strom erzeugt, als es verbraucht.

Der Einsatz baubiologisch geprüfter Baustoffe nach den Kriterien des Sentinel Haus Instituts, Freiburg, ermöglicht schadstofffreies, gesundes Wohnen. Mit Architekt Heiko Anken hatten die Bauleute einen geprüften Baubiologen IBN und Gebäudeenergieberater an ihrer Seite.

Zur Verwendung des Wienerberger-Mauerziegels Poroton-T7-P riet Anken nicht nur wegen der Dämmwerte: "Poroton-Ziegel bestehen aus den natürlichen Rohstoffen Ton, Wasser und – als Füllung – dem Vulkangestein Perlit. Gesundheitsschädliche Ausdünstungen sind somit ausgeschlossen. Wer gesund wohnen will, ist mit dem Poroton-T7-P auf der sicheren Seite." Die baubiologischen und ökologischen Eigenschaften der Poroton-Ziegel wurden bereits 2008 in einem Pilotprojekt des Sentinel Haus Instituts wissenschaftlich und justiziabel bestätigt. Weitere natürliche oder schadstoffgeprüfte Materialien wie der Lehm-Innenputz oder die Silikatfarbe für den Außenanstrich runden das baubiologische Gesamtkonzept ab.

Dieser Anspruch setzt sich im Inneren fort. Die Wände sind mit einer 20-mm-Lehmschicht verputzt sowie mit Lehmfarbe gestrichen. Die Elektroinstallation wurde mit abgeschirmten Leitungen ausgeführt, deren Ummantelung zusätzlich halogenfrei ist. Im gesamten Haus ist Zugang zu Internet und Telefon möglich.

Als Bodenbelag der Wohnräume wählten die Bauherren Massivholzdielen auf einer mit isolierenden Holzweichfasern gefüllten Lattenholz-Unterkonstruktion, die hervorragende Trittschalldämmung garantiert.

Für Kerstin Nass und Thomas Freitag haben wärmedämmende Maßnahmen Priorität, vorausgesetzt die dafür verwendeten Materialien sind schadstofffrei bei hervorragender Dämmung. Beide Eigenschaften vereint der eingesetzte Mauerziegel für die Außenwand. Der 42,5 cm starke Wienerberger Poroton-T7-P ist mit dem natür-lichen Vulkangestein Perlit verfüllt und erreicht eine Wärmeleitfähigkeit von 0,07 W/mK. Auf eine zusätzliche Dämmung der Außenwand konnte deshalb verzichtet werden.

Von der Bodenplatte bis zum Dach wurde das schadstofffreie Wärmedämmkonzept durchgesetzt. Unter der Bodenplatte hält eine 50 cm dicke Schicht aus Glasschaumschotter die Kälte zurück. In den Böden dienen Holzweichfasern als Isolierung. Das Dach wurde mit einer Zwischensparrendämmung und 35 mm Aufsparrendämmung aus Holzweichfasern gedämmt.

Das wohngesunde Dämmkonzept reduziert im Zusammenspiel mit der energie-effizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe den Jahres-Primärenergiebedarf auf ca. 19 kWh (m²a). Damit übertrifft das Gebäude die Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 55 deutlich, welches einen Wert von ca. 37 kWh (m²a) erfordert.

Die Kubusform des Einfamilienhauses wird durch einen seitlich schräg eingeschobenen und überstehenden Würfel an der Süd-Ost-Seite aufgebrochen, in dem die Küche untergebracht ist.

Die dadurch entstehende Dachfläche ist extensiv begrünt. Betont wird dieser Erker zusätzlich durch den Orange-Farbton, der mit dem Gelb des Hauses angenehm harmoniert. Korrespondierend dazu die Garage: Im selben Farbton wie der Erker schließt sie sich auf der Süd-West-Seite an das Haus an. Der überdachte Durchgang ermöglicht nicht nur den Zugang zum Seiteneingang, sondern auch zum Garten. Das Dach der Garage ist wie der Erker extensiv begrünt.

Die drei Ebenen des Hauses mit ca. 195 m² Gesamtfläche erfüllen klar strukturierte Funktionen. Wohneinheit ist das Erdgeschoss. Neben Kocherker mit angrenzendem Essbereich sowie dem Wohnzimmer stehen ein Gästezimmer sowie ein Gäste-WC mit Dusche zur Verfügung. In einem kleinen Hauswirtschaftsraum ist Platz für Waschmaschine und Trockner. Zusätzlich zu den drei Schlafzimmern und dem Bad bietet das Dachgeschoss Raum für ein Büro, eine Ankleide sowie eine Galerie mit Stauraum. Im Kellergeschoss, mit direktem Zugang zum Garten, befinden sich der Technikraum und das Musikzimmer der Familie.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 39/2015.

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