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Porr CEO Karl-Heinz Strauss

"Wir sind 150 Jahre alt und doch junggeblieben"

Von 2015 bis 2018 wurde die Tresfjord-Bücke in Norwegen gebaut.

Wien/Österreich (ABZ). – Innovationskraft für Spitzenleistungen – dafür steht die Porr seit inzwischen 150 Jahren. Im Jubiläumsjahr schaut die Porr Group auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück: Seit ihrer Gründung im Jahr 1869 ist die Porr technisch führend bei anspruchsvollen Projekten, heißt es. In vielen europäischen Ländern zählt sie vor allem in der Infrastruktur zu den bedeutendsten Anbieterinnen von State-of-the-Art-Lösungen. Und die Porr ist heute Vorreiterin bei der Digitalisierung, die wie kaum eine andere Entwicklung zuvor die Zukunft der Baubranche prägen wird. "Wir sind 150 Jahre alt und doch junggeblieben, agil und kraftstrotzend. Mit einer voraussichtlichen Produktionsleistung von rd. 5,6 Mrd. Euro im Jahr 2018 und einem Auftragsbestand, der erstmals mehr als 7 Mrd. Euro beträgt, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft. Ich bedanke mich bei allen Porrianerinnen und Porrianern für ihren Einsatz und ihre Loyalität. Mit unserer Innovationskraft werden wir auch in den nächsten 150 Jahren gemeinsam Spitzenleistungen erbringen", so Porr-CEO Karl-Heinz Strauss.

Längst setzt die Porr ihr umfangreiches Know-how nicht nur in Österreich ein. Sie versteht sich als europäisches Unternehmen mit österreichischen Wurzeln. In ihrem Heimmarkt Deutschland ist die Full-Service-Anbieterin mit zahlreichen Niederlassungen, Bauhöfen sowie Tochter- und Schwestergesellschaften flächendeckend im Einsatz. In der Zentrale in München sind die spezialisierten Funktionsbereiche und Stabsstellen angesiedelt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur effizienten Gestaltung interner Prozesse. Diese Organisation ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort, ihren Fokus voll und ganz auf die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte zu richten. Beteiligungen sowie die Zusammenarbeit mit Kompetenzträgerinnen und -trägern innerhalb des Konzerns ergänzen das Leistungsspektrum. Die Porr bietet in Deutschland von der Generalplanung durch die Porr Design & Engineering bis zur schlüsselfertigen Umsetzung sämtliche Dienstleistungen eines Baukonzerns an: vom Hochbau über den Spezialtiefbau und Tunnelbau bis hin zum Infrastruktur- und Ingenieurbau sowie der Umwelttechnik.

Anfang des 20. Jhs. führen Erfindungen des Zivilingenieurs Arthur Porr zum maßgeblichen Durchbruch in der Betonbauweise und sichern die Technologieführerschaft der 1927 entstandenen "Allgemeinen Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft".

1869 wird die "Allgemeine Österreichische Baugesellschaft" gegründet, am 8. April erfolgte die Erstnotiz an der Wiener Börse. Bis 1898 errichtet das Bauunternehmen in Wien insgesamt 108 Gebäude. Die Porr baut das Hotel Sacher im ersten Wiener Gemeindebezirk, die Pavillons der Weltausstellung in Wien – u.a. für den ägyptischen Vizekönig – und die Bahnverbindung nach Budweis. Anfang des 20. Jhs. führen Erfindungen des Zivilingenieurs Arthur Porr zum maßgeblichen Durchbruch in der Betonbauweise und sichern die Technologieführerschaft der 1927 entstandenen "Allgemeinen Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft". "Unsere Porr hat ihr Know-how schon früh in so gut wie allen Bereichen der Bauwirtschaft erworben: Industrie- und Wohnbauten, Stollen, Tunnel, Straßen und Eisenbahnlinien. Es überrascht daher nicht, dass die Porr immer wieder den Zuschlag für höchst komplexe Projekte erhalten hat", beschreibt Karl-Heinz Strauss die Entwicklung der Porr.

Ab 1930 ist die Porr in größtenteils unerschlossenem Gebiet in einer Seehöhe von bis zu 2600 m am Bau der Großglockner-Hochalpenstraße beteiligt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Porr u.a. mit dem Wiederaufbau der Wiener Staatsoper, der Errichtung des Ringturms oder des Kraftwerks Kaprun betraut. Damit trägt die Porr aktiv dazu bei, Österreich in eine neue und erfolgreiche Zukunft zu führen.

1982 wird der junge Bauingenieur Horst Pöchhacker Vorstandvorsitzender und Generaldirektor. Und bleibt dem Unternehmen bis 2007 erhalten. Klaus Ortner kauft 1998 die ersten Anteile an der Porr. Auf sein Bestreben hin wird Karl-Heinz Strauss 2010 zum CEO. Gemeinsam erwerben sie in den folgenden Jahren die Aktienmehrheit. Und läuten damit ein neues Zeitalter ein. Ab 2011 wird eine weitreichende Restrukturierung des Unternehmens umgesetzt und die schlagkräftige Porr Bau GmbH gegründet. 2013 wurde der Firmenwortlaut in Porr AG geändert. Heute ist die Porr nach eigenen Angaben eines der größten Bauunternehmen in Österreich, ein führender Player in Europa und die älteste noch aktive Aktie an der Wiener Börse. Für den Erfolg verantwortlich sind die mittlerweile mehr als 20 000 Porrianerinnen und Porrianer.

"Bauen ist ein People Business, jedes Bauvorhaben hat mit Menschen zu tun. Jenen, für die es errichtet wird. Und jenen, die es planen und bauen. Das sind nicht nur diejenigen, die man auf der Baustelle sieht, sondern noch viele mehr hinter den Kulissen. Sie alle sind vielfach miteinander vernetzt. Schließlich kann ein Projekt nur so gut werden, wie das Team ist, das dahintersteht", sagt Karl-Heinz Strauss. Die Digitalisierung verändert das Zusammenleben und die Arbeitswelt. Und zwar über alle Branchen hinweg.

Vielversprechende Hebel der Bauindustrie 4.0 sind insbesondere die Bereiche Design & Engineering, Supply Chain Management, Mitarbeiterbefähigung und natürlich neue Technologien – Themen, bei denen die Porr bereits heute stark aufgestellt ist. Integrierte Planung via LEAN Design und LEAN Construction, Modularisierung und Standardisierung, Automatisierung, Digitale Zwillinge mittels Building Information Modeling und der Einsatz künstlicher Intelligenz bieten enorme Potenziale und revolutionieren die komplette Wertschöpfungskette im Bauwesen. Auch die Mitarbeiter/innen, Bauherr/innen, Endkund/innen und Kommunen profitieren von der Digitalisierung. Bauvorhaben lassen sich schneller realisieren, Gesamtkosten senken, Qualitätskontrollen maximieren und Risiken minimieren.

Die Porr ist entschlossen, auch in diesem veränderten Wettbewerbsumfeld ihre Chancen aktiv zu nutzen und ihre Vorreiterrolle bei der Digitalisierung der europäischen Bauindustrie weiter auszubauen. "Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt und gestalten digitale Prozesse aktiv mit. Aufbauend auf unserer technischen Exzellenz und schlagkräftigen Innovationskraft schaffen wir einen spürbaren Mehrwert für Kundinnen und Kunden sowie Endnutzerinnen und Endnutzer. Und was auch immer in den nächsten 150 Jahren auf uns zukommen mag, wir sind bestens dafür aufgestellt", so Strauss.

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