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PQ6 in der Praxis

Werkzeugloser Bohrkronenanschluss überzeugt

Der neue werkzeuglose Bohrkronenanschluss PQ6 ist seit 2018 verfügbar. Zu den ersten Anwendern zählt die Seliger GmbH aus Potsdam. Bauwerksmechaniker Philipp Freitag übernahm im Herbst 2018 den ersten Bohrmotor mit PQ6. „Natürlich war auch ich am Anfang etwas skeptisch, zunächst ist alles neu und funktioniert einwandfrei, aber bleibt das auch so? Aber nach Monaten der Anwendung – ich habe damit rd. 200 Löcher auf 15 Baustellen gebohrt – funktioniert das System noch immer wie am ersten Tag. Auch die neue Verbindung mit Feingewinde lässt sich nach wie vor problemlos bedienen“, beschreibt Philipp Freitag seine Erfahrungen.

Darmstadt (ABZ). – Seit 2018 ist der neue werkzeuglose Bohrkronenanschluss PQ6 verfügbar. Die technische Innovation in Form eines sechs - fach-Polygonprofils wurde auf Initiative und mit Unterstützung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) entwickelt. PQ6 ermöglicht die Montage und Demontage einer Bohrkrone an der Maschine per Hand ohne Einsatz von Werkzeug. Das spart Zeit und reduziert das Verletzungsrisiko der Anwender. Die neue Technologie steht allen Herstellern patentfrei zur Verfügung. Erste Maschinen und Bohrkronen sind bereits verfügbar, Adapter ermöglichen die Kombination von alter und neuer Technik. Zu den ersten Anwendern des PQ6 zählt auch die Seliger GmbH aus Potsdam. Bauwerksmechaniker Philipp Freitag übernahm im Herbst 2018 den ersten Bohrmotor mit PQ6. „Zunächst kam die Anfrage an das Team: Wer möchte den PQ6 testen?“, erinnert sich der 28-Jährige. „Die Beschreibung klang vielversprechend. Demnach sollte die Anwendung ja leichter fallen. Und da ich recht offen für Neues bin, habe ich zugesagt.“

Philipp Freitag zeigt den Bohrmotor mit PQ6-Anschluss.

Diese Entscheidung hat er nicht bereut, im Gegenteil: „Natürlich war auch ich am Anfang etwas skeptisch, zunächst ist alles neu und funktioniert einwandfrei, aber bleibt das auch so? Aber nach Monaten der Anwendung – ich habe damit rd. 200 Löcher auf 15 Baustellen gebohrt – funktioniert das System noch immer wie am ersten Tag. Auch die neue Verbindung mit Feingewinde lässt sich nach wie vor problemlos bedienen“, beschreibt Philipp Freitag seine Erfahrungen. „Heute kann ich sagen: Ich bin vom PQ6 voll überzeugt. Die Handhabung ist einfach, die Montage und Demontage der Bohrkrone geht eindeutig schneller und auch wirklich per Hand – bis heute musste ich noch kein einziges Mal einen Schraubenschlüssel ansetzen. Und dass ich für den Wechsel weniger Kraft aufwenden muss, kann ich am Ende des Tages spüren.“ Während seiner Arbeiten konnte er auch andere Kollegen überzeugen. „Die Vorteile der einfachen Handhabung zeigen sich besonders bei großen Bohrkronen“, erklärt Philipp Freitag. „Auf einer Baustelle hatten wir Mauerwerk mit 350 mm Ø und einer Tiefe von rd. 50 cm zu bohren. Entsprechend schwer waren die Krone und der Bohrkern. Zunächst konventionell gestartet, schlug ich meinem Kollegen den Einsatz des PQ6 vor. Er stimmte zu und zeigte sich beeindruckt von der Effektivität. Mit dem alten System mussten wir die schwere Bohrkrone mit Kern über die gesamte Gewindelänge abdrehen, mit den üblichen Hilfsmitteln wie Schraubenschlüssel und Rohrverlängerung. Doch dank PQ6 entfiel dieser Kraftakt, da die Bohrkrone zunächst von Hand gelöst und danach ohne Drehbewegungen einfach vom Bohrmotor bzw. der Spindel geschoben werden konnte. Das ging viel leichter und deutlich schneller.“

Philipp Freitag (l.) mit Geschäftsführer Matthias Seliger.

Aktuell steht der PQ6 noch am Anfang seiner Marktdurchdringung. Noch sind nicht alle Hersteller von Bohrmotoren und Bohrkronen an Bord. Wenn es nach Philipp Freitag geht, soll sich das schnellstmöglich ändern. „Ich wünsche mir, dass zukünftig alle Maschinen PQ6 hätten, dann wäre das System universell einsetzbar. Mit jedem Motor und jeder Bohrkrone.“ Natürlich sieht auch er ein, dass man aufgrund eines solch grundlegenden Systemwechsels nicht sofort seinen ganzen Maschinenpark umrüsten kann. „Aber für Neuanschaffungen würde ich meinem Chef stets den PQ6-Anschluss empfehlen. Damit wird mir die tägliche Arbeit leichter gemacht und das Unternehmen profitiert von meiner Schnelligkeit“, ergänzt er mit einem verschmitzten Lächeln. Bei Gesch.ftsführer Matthias Seliger trifft dieses Anliegen auf offene Ohren. „Die Anschaffung des ersten Bohrmotors mit PQ6 und die Nutzung der vorhandenen Bohrkronen mit dem Adapter waren ein Test“, so Seliger. „Mein Team und ich wollten uns in der Praxis von dem System selbst überzeugen. Die Resonanz ist durchweg positiv. Auch ich wünsche mir, dass mehr Hersteller dieses System in ihr Portfolio aufnehmen. Das bietet mir mehr Möglichkeiten bei der Auswahl für zukünftige Investitionen. Aber schon jetzt kann ich jedem Fachbetrieb guten Gewissens den PQ6 empfehlen. Abschließend ein Appell an alle Skeptiker: Probiert das System selbst aus und lasst Euch von der einfachen Handhabung in der Praxis überzeugen.“



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