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"Preis Soziale Stadt"

Preisträger in sechs Kategorien geehrt

Stadtentwicklung

Preisträger Kategorie Wirtschaft, Arbeit, Beschäftigung mit dem Titel "Juwel für den Stadtteil – Jugendliche Wollen Erfolgreich Leben". Der Verein Kids und Co. (Berlin) unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf. Anknüpfend am Interesse an neuen Freizeitmöglichkeiten, entwickeln Jugendliche eigene Ideen und werden beim Bau von Trendsportanlagen beraten. Eine Stadtbrache wurde in einen Bürgergarten verwandelt. Die für das Bauen notwendigen Fertigkeiten erlernen sie in berufsorientierenden Werkstätten.

Berlin (ABZ). – Bei der Preisverleihung zum Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" wurden am 22. Juni in sechs Kategorien – darunter u. a. Wirtschaft, Arbeit, Beschäftigung sowie Integration und inklusives Zusammenleben – herausragende Beispiele sozialen Engagements mit einem Preis geehrt. Insgesamt hatten es 18 Projekte auf die Nominierungsliste geschafft. Der Wettbewerb wurde bereits zum neunten Mal seit dem Jahr 2000 ausgelobt. "Wir freuen uns besonders über die starke Beteiligung der Wohnungswirtschaft an diesem besonderen Preis", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der Preisverleihung.

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, zeichnete gemeinsam mit den Auslobern die Preisträger für ihr umfassendes Engagement in Deutschlands Stadtquartieren aus. "Wir ehren heute herausragende Projekte, die den Gedanken der Sozialen Stadt vorbildlich umgesetzt haben. Ihr Engagement in ihren Nachbarschaften ist uns wichtig. Dafür brauchen sie verlässliche Unterstützung. Deswegen haben wir nach Jahren der Kürzung seit 2014 die Mittel für die Soziale Stadt fast vervierfacht. Angesichts der zunehmenden sozialen Integrationsaufgaben wollen wir die soziale Stadtentwicklung ab 2017 mit zusätzlichen 300 Mio. Euro fördern. Wir schlagen einen Investitionspakt vor: für Schulen, die sich in den Stadtteil öffnen, Kitas, in denen Integration stattfindet und Stadtteilzentren, in denen Menschen sich begegnen und sich über kulturelle Unterschiede hinweg kennen lernen", erklärte Pronold anlässlich der Preisverleihung.

Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt.

Eine Liste aller nominierten Projekte finden Interessenten im Internet unter www.preis-soziale-stadt.de.

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