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Preise auf hohem Niveau

Weiterhin Rohstoffengpässe

Aktuell ist mit Lieferengpässen bei Silikonen zu rechnen. Höherwertige Technologie wie Hybrid Polymere können eine sinnvolle Alternative darstellen.

Leverkusen (ABZ). – Die im vergangenen Jahr aufgrund von Lieferengpässen sehr angespannte Situation auf dem PU-Schaummarkt hat sich zum Jahreswechsel etwas beruhigt. Die Lieferfähigkeit ist zzt. wieder gegeben, aber die Produkt-Preise sind nach wie vor auf einem hohen Niveau. Traditionell gehen die Bedarfsmengen in den Wintermonaten zurück, sodass die zur Verfügung stehenden Produktionsvolumen derzeit noch ausreichen. Jetzt, wo auf den Baustellen aber wieder ohne Einschränkungen gearbeitet wird und die Nachfrage steigt, wird sich zeigen, ob die Lieferfähigkeit bei allen Herstellern weiterhin gewährleistet ist.

Doch der Markt kommt nicht zur Ruhe, denn es zeichnet sich bereits ein weiterer Engpass bei Silikonen ab. Nach dem Ausstieg eines großen internationalen Herstellers aus dem Silikon-Geschäft und einigen Force-Major Ereignissen bei den verbliebenen drei Rohstofflieferanten ist mit Einschränkungen bei den erforderlichen Absatzmengen zu rechnen.

Anbieter, die wie das führende Kleb- und Dichtstoffunternehmen Soudal über ein breites Angebotsspektrum verfügen, können in dieser Situation ihre Stärken ausspielen. Harald Lüdtke, Geschäftsführer Soudal Deutschland: "Die Preise bei Silikonen sind bereits drastisch angestiegen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern können wir unseren Kunden aber alternative Technologien anbieten, wie z. B. wasserbasierte Dichtstoffe oder Hybrid-Polymere."

Mittlerweile ist der Preisunterschied zwischen Silikonen und Hybrid-Polymeren nur noch gering, sodass ein Wechsel auf die höherwertige Technologie eine sinnvolle Alternative darstellen kann. Im Vergleich zu Silikonen zeichnen sich Hybridpolymere z. B. der Soudal Fix All-Produktreihe durch ein wesentlich breiteres Anwendungsspektrum aus. Sie kleben nicht nur alle bauüblichen Materialien auf allen Untergründen, sie eignen sich aufgrund ihrer Flexibilität auch perfekt für die klassischen Silikonanwendungen, nämlich dem Dichten und Verfugen. Darüber hinaus sind sie isocyanat- und lösemittelfrei und können sehr emissionsarm (EC1plus) ausgeführt werden. Selbst bei niedrigen Temperaturen bleiben sie permanent elastisch und sind in der Aushärtungsphase komplett geruchlos.

Derzeit ist nicht abzusehen, ob und wann sich die Lage auf dem Rohstoffmarkt entspannen wird. Mit einem weiter ansteigenden Preisniveau und damit verbundenen Teuerungszuschlägen und Lieferengpässen bei Silikonen muss aber gerechnet werden, denn die erforderlichen Absatzmengen stehen nicht zur Verfügung. Umso wichtiger ist es nach Ansicht von Harald Lüdtke, Kunden die Möglichkeit zu bieten, auf andere Technologien auszuweichen. "Mit Hilfe unseres breiten Produktspektrum, das genügend gleich- und höherwertige Alternativen bietet, um jede Kleb- und Abdichtungsanwendung sicher und einfach auszuführen, werden wir die Nachfrage maximal bedienen können."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 29/2018.

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