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Premiere auf der bauma 2010

Erfolgsgeschichte des "panther" hält bis heute an

Im Juni 2010 sicherte sich Hegmann den ersten Doll panther.

Zum 10-jährigen Jubiläum der panther-Reihe startet die Doll Fahrzeugbau GmbH ein Aktionsprogramm. Den Auftakt bildet eine Online-Kampagne. Außerdem wird mit einer Produktneuheit ein weiteres Kapitel in der panther-Geschichte aufgeschlagen.

Oppenau (ABZ). – Der Doll panther feierte auf der bauma in München 2010 Weltpremiere. "Doll panther, die Revolution in der Fahrwerks-Technologie" lautete die Überschrift, und im Grundsatz hat sich laut Doll daran bis heute nichts geändert. Von den ersten Konstruktionszeichnungen an habe eine langlebige und wartungsarme Achsbauweise im Mittelpunkt gestanden, gepaart mit hohen Nutzlasten, geringen Ladehöhen und bestmöglichen Fahreigenschaften. Das Konzept habe vollauf überzeugt: Heute befinden sich laut Doll bereits mehr als 6500 panther-Achsen im Einsatz.

Das Herzstück der Semi- und Tiefbett-Sattelauflieger bilden seither die panther-Fahrwerke mit geteilten, hydraulisch gefederten und gelenkten Zwölf-Tonnen-Achsen mit Einzelradaufhängung. Mit Ober- und Unterlenker entspricht der Aufbau einer Doppelquerlenkerachse, wobei die Räder in bekannter Zwillingsanordnung auf einer Radnabe montiert sind.

Zu einem außergewöhnlich guten Fahrverhalten mit geringem Reifenverschleiß, einer sehr stabilen Nachlaufeigenschaft und einem Hub von 315 mm komme ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil, so Doll: Wie bei einer Lenkschenkelachse können die Zwillingsreifen problemlos von außen gewechselt werden, mithilfe der Wagenheberfunktion oder Achslift laut Unternehmen sogar ohne zusätzliche Hilfsmittel.

Nicht nur bei der "Hardware", auch bei der Software ist Doll laut eigenen Angaben Innovationsführer. So sind die panther-Fahrwerke inzwischen serienmäßig mit dem Steuerungskonzept Doll tronic ausgestattet, dass das Unternehmen in dieser Form als erster im Schwerlastmarkt eingeführt hat. Alle Trailerfunktionen können damit über separate Keypads am Heck und Schwanenhals sowie per Funk ausgeführt werden. Durch Rückmeldungen im Display der Funkfernsteuerung könne der Fahrer vieles von jeder Position aus überwachen, spare Zeit beim Be- und Entladen und müsse insgesamt seltener ein- und aussteigen. Mit dem rechnergestützten Steuerungskonzept auf CAN-Bus-Basis werden zudem sämtliche Positionierungen permanent überwacht, und es lassen sich auch während der Fahrt die Fahrniveaus ändern. Ebenfalls integriert ist eine "Wasserwaagen-Funktion" für gleichbleibendes Fahrniveau auf seitlich abschüssiger Fahrbahn.

Doll sieht sich als Innovationsführer und will seinem Ruf mit der positionsunabhängigen elektronischen Einspurung (EEP) in Kombination mit der Doll tronic ein weiteres Mal gerecht werden. Über den Abgleich des Knickwinkels zwischen Zugmaschine und Auflieger ermittele das nur bei Doll erhältliche System den richtigen Lenkeinschlag der Fahrwerksachsen und stelle diese für einen korrekten Geradeauslauf ein – automatisch und in jeder beliebigen Position des Aufliegers, erläutert das Unternehmen. Das lästige Geradeziehen des Zuges nach jedem Nachlenkvorgang gehöre somit der Vergangenheit an.

Auf der Sensorik der Doll tronic baut auch das Trailer-Management-System Doll connect auf. Doll connect erfasst alle verfügbaren Fahrzeugdaten wie zum Beispiel Achslast, Reifendruck, Position von Fahrniveau und Lenkung. Das System überträgt außerdem Fehlermeldungen der Zentralschmieranlage und überwacht die Position von Rampen, Querverschiebung und Hauptrahmenverriegelung. Alle Informationen werden im Display der Funkfernbedienung angezeigt.

Die Steuerungs- und Sensorik-Komponenten sorgen laut Hersteller für einen hohen Bedienungskomfort, eine hohe Fahr- und Funktionssicherheit und sehr geringe Wartungskosten. Auf alle panther-Fahrwerkskomponenten (Ober- und Unterlenker, Lagerungen und Zylinderaufnahmen) sowie die Rahmenbauteile gewährt Doll fünf Jahre Garantie.

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