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Premiere

Volvo Trucks liefert ersten FH mit LNG in Deutschland aus

Die Spedition F.A. Kruse in Brunsbüttel erhielt den ersten Volvo FH mit LNG-Antrieb.

Ismaning (ABZ). – Kürzlich wurde am Firmensitz der Spedition F.A. Kruse in Brunsbüttel der erste Volvo FH mit LNG-Antrieb übergeben. Volvo Trucks bietet diese Antriebsform als Ergänzung zu den weiteren Modellen an. Durch die staatliche Förderung und Mautbefreiung bis Ende 2020 nimmt das Thema in Deutschland rasant Fahrt auf.

Die Spedition F.A. Kruse in Brunsbüttel rollt ab sofort nachhaltiger über Deutschlands Straßen. Sie verstärkt ihre Fahrzeugflotte mit vier Volvo FH LNG. Damit ist F.A. Kruse die erste Spedition Deutschlands, die Volvo Lkw mit Flüssigerdgasantrieb einsetzt.

„Das Thema LNG war für unsere Spedition schon sehr lange interessant“, so Friedrich A. Kruse. Bereits vor vier Jahren habe er sich auf einem Messebesuch bei Volvo Trucks über den LNG-Antrieb informiert, der damals noch in der Entwicklung war. „Ich wollte damals schon so ein Fahrzeug kaufen und habe direkt vom Messestand weg den ersten Truck bestellt. Auf die technische Entwicklung habe ich vier Jahre gewartet und heute wurde mein Traum von dem alternativen Antrieb Wirklichkeit. Wir sind sogar die ersten in Deutschland, die mit einem LNG-Volvo fahren werden“, betont er.

Am Firmensitz der Spedition in Brunsbüttel wurde der Lkw durch den Volvo-Händler Carsten Uhl, Inhaber der Uhl-Trucks Gruppe und Heinz Timm, Verkaufsleiter von Uhl-Trucks, an die Inhaber Friedrich A. Kruse und Friedrich A. Kruse Junior übergeben.

„Wir sind stolz darauf, dass einer unserer langjährigsten Kunden der erste in ganz Deutschland ist, der Volvo LNG-Fahrzeuge für seinen Fuhrpark in Empfang nehmen kann“, freut sich Carsten Uhl. Die Internationale Spedition Kruse ist seit 35 Jahren Kunde des Hemmingstedter Volvo-Händlers und nutzt in ihrem Fuhrpark ausschließlich Lkw des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers.

„Ich freue mich, dass mit dieser Übergabe nun der Auslieferungsprozess unserer LNG-Fahrzeuge beginnt. Weitere stehen in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Bayern schon in den Startlöchern“, so Christian Coolsaet, Geschäftsführer von Volvo Group Trucks in Deutschland. „Die LNG-Technik für den Schwerlastverkehr ist ab sofort in Deutschland angekommen. Wir wollen mit unseren neuen Technologien weitere Lösungen hinsichtlich Kraftstoffeinsparung und umweltfreundlicher Logistik auf die Straße bringen. Durch den Flüssigerdgasantrieb haben wir außerdem eine Antwort auf die wachsenden Auflagen für den Lkw-Verkehr“, betont Christian Coolsaet.

Um die LNG-Trucks auf Herz und Nieren zu prüfen, ging es vorab an den Firmensitz von Volvo Trucks im schwedischen Göteborg. Bei Fahrten und Informationsgesprächen auf dem Testgelände überzeugte sich Firmenchef Friedrich A. Kruse persönlich von den Leistungen der Volvo mit LNG-Antrieb. „Das Fahrgefühl und das Fahrverhalten unterscheiden sich nicht von den Diesel-Trucks“, schildert er.

Für Friedrich A. Kruse standen neben der Umweltfreundlichkeit auch die Kraftstoffersparnis sowie die Mautersparnis im Vordergrund. Die LNG-Lkw sind in den ersten zwei Jahren mautbefreit. Was sich durchaus rechnet, denn die Trucks werden künftig im Schichtbetrieb zwischen Brunsbüttel und dem Hamburger Hafen unterwegs sein. „Wir kommen hier auf über 200000 gefahrene Kilometer im Jahr - pro Fahrzeug“, erläutert Friedrich A. Kruse.

Lackiert in den bewährten Flottenfarben der Spedition unterscheiden sich die neuen Volvo-Zugmaschinen äußerlich kaum von den Dieselfahrzeugen im Fuhrpark. Erst der Blick auf den Tank offenbart, was in dem Truck steckt. Betankt werden die Fahrzeuge an der LNG-Tankstelle, die direkt an der Fahrstrecke gebaut wurde. Ein fester Stamm von acht Fahrern wird die Lkw fahren. Sie werden für die spezielle Betankung geschult.

Doch nicht nur im Antrieb ist die Spedition Kruse nachhaltiger unterwegs: Bei dem ersten Truck, der nun übergeben wurde, handelt es sich nicht nur um den ersten Volvo LNG-Truck mit Dieselmotorprinzip bundesweit, sondern darüber hinaus auch um den ersten Lang-Lkw mit LNG Kraftstoff. Das insgesamt mehr als 25 m lange Fahrzeug kann deutlich mehr Fracht transportieren und spart so weitere Lkw im Straßenverkehr ein.

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