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Problemsanierung

Wenn das Asbestdach zur Solarfläche wird

München (ABZ). – Das Private Institut aus München, hat sich mit der Sanierung von Asbestflächen beschäftigt und einen Weg gefunden, ehemalige Problemareale für Sonnenenergie nutzbar zu machen. Asbest ist ein hitzebeständiger Werkstoff der insbesondere im Osten Deutschlands noch weit verbreitet ist. Lange Zeit galt er als nahezu unzerstörbare und kostengünstige Lösung für Dachflächen. Inzwischen ist bekannt, dass der Stoff gefährlich ist und das Einatmen von Asbestfäden lebensbedrohende Krankheiten auslösen kann. Daher ist der krebserregende Stoff seit 1993 in Deutschland verboten. Aus eben diesen Gründen schrecken viele Betriebe schon aus Kostengründen vor der Sanierung von Asbestflächen zurück. "Wir bieten attraktive Lösungsmöglichkeiten, in dem bspw. Asbestdächer saniert und darauf Solaranlagen installiert werden", sagt Thomas Schoy, Geschäftsführer des Privaten Instituts.

Jüngstes Beispiel für eine solche Umwandlung stellt das Solarkraftwerk 61 in Niederorschel dar. Auf den Dächern der Agrargenossenschaft "im Ohnetal" eG wurde eine einzelbetriebsfähige Photovoltaikanlage mit einer Gesamtnennleistung von 925,08 kWp errichtet. "Mit unserer Lösung kann die Agrargenossenschaft die notwendige Asbestsanierung durchführen, ohne eigenes Kapital einsetzen zu müssen", erklärt Schoy.

Die Agrargenossenschaft "im Ohnetal" eG hat die Dachflächen ihrer Gebäude an ein vom Privaten Institut initiiertes Anlageprojekt verpachtet und kann mit den Pachterlösen die aufwendige Dachsanierung finanzieren. Das Private Institut wiederum hat auf dem gepachteten Dach eine Solaranlage errichtet, die pro Jahr etwa 835 449 kWh Strom produziert, der in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Alternativ kann die Agrargenossenschaft die Anlage gegen eine angemessene Betriebsführungs- und Nutzungsgebühr zur Stromerzeugung übernehmen und den kostengünstigen Sonnenstrom für den Eigenverbrauch nutzen sowie den überschüssigen Strom in das öffentliche Stromnetz einleiten – und vereinnahmt dafür die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung.

Für das Solarkraftwerk 61 hat das Privat-Institut nicht nur die Finanzierung sichergestellt, sondern sich auch um die Planung, die Genehmigungen sowie die Installierung der Solaranlage gekümmert, um das Projekt schlüsselfertig übergeben zu können. "Auch der Betrieb der Anlage, die Wartung und anstehende Reparaturen sind gesichert", betont Finanzexperte Schoy. Nicht zuletzt unterstützt die Anlage auch aktiv den Umweltschutz, "denn durch den ökologischen Solarstrom lässt sich eine jährliche CO2-Einsparung von 497,9 t erreichen", fügt Schoy hinzu.

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