Anzeige

Qualität gewährleisten

Höhere Ansprüche erfordern neue Anlage

Blick auf die Sandgrube der Firma Gottschalk.

Heinsberg (ABZ). – Die Firma H.W. Gottschalk GmbH Tiefbau mit Sitz im Stadtgebiet Heinsberg, kann inzwischen auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken. Mit knapp 60 Mitarbeitern arbeitet das von Guido Gottschalk in zweiter Generation geführte Unternehmen vorrangig, und wie der Name schon erahnen lässt, in allen Bereichen des Tiefbaus. Vor allem ist hier jedoch das Tätigkeitsfeld in der Verlegung von Versorgungsleitungen zu nennen. Darüber hinaus, betreibt das Unternehmen seit 1999 eine eigene Kiesgrube. Neben den dort gewonnen Sand- und Kiesprodukten, werden an diesem Standort unbelastete Aushubböden deponiert. Schon 2002 trat Gottschalk zum ersten Mal mit der Firma C. Christophel GmbH aus Lübeck in Kontakt. Damals sollte eine neue Siebanlage für die Kiesgrube in Leiffarth angeschafft werden. Die Motivation war, einen Sand herstellen zu können, mit welchem es möglich ist, die eigenen Bautätigkeiten in der Kabelverlegung abzudecken. Mit der Powerscreen Chieftain 600 konnte schnell eine aggressive und von der Größe passende Siebanlage für das Vorhaben gefunden werden.

16 Jahre später ist nahezu alles wie damals. Mit dem Unterschied das die Chieftain 600 nicht mehr flammneu daherkommt und sich die Aufgabenstellung leicht, aber entscheidend geändert hat. Die Kabelsande müssen deutlich strengeren Qualitätsanforderungen der Versorgungsunternehmen standhalten.

Reichte bislang ein Sand der Güteklasse 0–5 mm aus, so muss es jetzt vermehrt ein Produkt sein, welches den Anforderungen eines 0–2 mm Sandes, mit einem max. Überkornanteil von 5 % standhält. Da diese Ansprüche mit der guten alten Powerscreen Chieftain 600 nicht zu erfüllen waren, saß man erneut mit der Firma Christophel am Tisch, um zu besprechen, wie man für die nächsten Jahre passend aufgestellt sein kann. Denn nur wenn auf der einen Seite, ein 0–2 mm Sand produziert und verkauft werden kann, wird auf der anderen Seite, wertvoller Deponieraum geschaffen. Dadurch kann Gottschalk weiter mit der eigenen Kiesgrube autark und unabhängig arbeiten.

Die CH2200 von Powerscreen im Einsatz bei Gottschalk.

Bei Christophel war man sicher: Für diese anspruchsvolle Aufgabe kommt die Siebanlage Chieftain 2200 von Powerscreen in Frage. Mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden Siebkästen und einem Einsatzgewicht von knapp 38 t, ist man mit dieser "mobilen Siebfabrik", für alle Anforderungen, die ein Sand- und Kiesvorkommen hergibt, gewappnet. Die Aussicht mit beiden hintereinander angeordneten Siebkästen zwangsgeführt, vorwärts, rückwärts oder als Freischwinger arbeiten zu können, gibt dem Betreiber knapp zwei Möglichkeiten mit an die Hand seine Produkte positiv zu beeinflussen. Bei einem Vorkommen. welches wie hier, 60 bis 70 % Sand enthält, war es entscheidend, die oben genannte Flexibilität zu haben, um schlussendlich eine passende und qualitativ hochwertige Durchsatzleistung erreichen zu können. Die Produkte 0–2 mm und 2–32 mm, können nun mit einer Gesamtaufgabeleistung von 100 t/h hergestellt werden.

Die jährliche Gesamtmenge, wird nach wie vor ca. 30 bis 40 000 t umfassen, aber wie schon oben beschrieben, ist hier nicht die Leistung, sondern die Qualität des Produkts und die Unabhängigkeit entscheidend.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=163&no_cache=1

Unbegrenzter Zugriff auf alle Online-Inhalte:

Lernen Sie ABZPLUS kennen

Als PLUS Abonnent genießen Sie unbegrenzten Zugriff auf das Online-Portal der Allgemeine Bauzeitung ABZ mit allen Artikeln der Print- und Onlineversion!

Optimiert für Desktop-PCs und als Mobilversion.

Jetzt mehr erfahren

ABZ ePaper
Anzeige

Weitere Artikel