Anzeige

Querkamera-Monitorsystem und Shutter-Kamera

Neuheiten verbessern das Sichtfeld

Der Verschluss (Shutter) schützt die Linse während der Vorwärtsfahrt vor Verschmutzungen und öffnet sich beim Einlegen des Rückwärtsganges.

Ergersheim (ABZ). – Auf stetig verbesserte Sichtlösungen und -systeme im Nutzfahrzeugbereich hat sich die Mekra Lang Gruppe spezialisiert. Nun hat das Unternehmen das Querkamera-Monitorsystem (Q-KMS) und die Shutter-Kamera entwickelt, um Maschinenführern in unübersichtlichen Situationen einen besseren Durch- und Überblick zu ermöglichen.

In den vergangenen Jahren hat sich in diesem Bereich bereits viel getan. Die Sicht aus der Kabine heraus wird bei der Konstruktion der Baumaschinen berücksichtigt und kontinuierlich verbessert. Nichtsdestotrotz lassen technische Anforderungen an die Funktionsweise oft wenig Spielraum für Sicherheit. Deshalb hat Mekra mit seinen Neuheiten entsprechende Hilfsmittel entwickelt. Maschinenführer können die Kamerasysteme an ihren Maschinen installieren und so die Sicherheit erhöhen. Besonders wichtig sei dies beim Rückwärsfahren, da alle Fahrzeuge einen toten Winkel haben, der nicht eingesehen werden kann.

Trotz Einweiser kann es dabei vor-kommen, dass etwas übersehen wird oder im schlimmeren Fall Unfälle passieren. Dieser Gefahr können Nutzer nun mit den Sichtlösungen von Mekra entgegenwirken. Dazu gehört die Shutter-Kamera des Herstellers. Der Verschluss (Shutter) schützt die Linse während der Vorwärtsfahrt vor Verschmutzungen und öffnet sich beim Einlegen des Rückwärtsganges. Mithilfe der Kamera kann der Fahrer den Bereich hinter der Maschine besser einsehen. Diese Lösung wird bei neuen Fahrzeugen als Serienlösung integriert sein, verspricht Mekra. Geplant sei, das System Mitte 2021 auch für den freien Markt zur Verfügung zu stellen. Die BG Bau fördert die Installation solche Kamera-Monitor-Systeme mit bis zu 55 % beziehungsweise maximal 500 Euro der Materialkosten, erläutert das Unternehmen.

Aber nicht nur beim Rückwärtsfahren, auch beim Vorwärtsfahren ist Vorsicht geboten. Häufig sitzt der Fahrer sehr weit hinter der Fahrzeugfront, etwa bei Radladern oder Traktoren. Ist der Vorbau des Fahrzeuges allerdings größer als 3,5 m, muss ein Einweiser unterstützen, damit die Maschine sicher in unübersichtliche Kreuzungsbereiche einfahren kann. Solche Maschinen sind jedoch oft nicht für einen Zwei-Mann-Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Daher benötigt der Einweiser ein zusätzliches Begleitfahrzeug.

Das von Mekra entwickelte Querkamera-Monitorsystem (Q-KMS) soll dieses Problem lösen. Das System verbessert das Sichtfeld des Maschinenführers, auch wenn das Vorbaumaß überschritten wurde. Hierzu installiert der Nutzer zwei Kameramodule an der Front des Fahrzeuges, die er bei Bedarf aktivieren und auf zwei Monitoren wiedergeben kann. Alle relevanten Anforderungen werden bei entsprechendem Auf- und Einbau des Q-KMS gemäß den Empfehlungen des Verkehrsblattes 23/2016-180 erfüllt, teilt das Unternehmen mit.

Der Hersteller bietet die Systemlösungen "Q-KMS professional" mit elektronisch gesteuerten Klappengehäusen für den Winterdienst und "Q-KMS Basic" im Protector-Gehäuse an. Ist das System montiert und vom TÜV geprüft, wird dies in den Fahrzeugpapieren vermerkt. Betreiber senken durch die Mekra-Lösungen nicht nur Risiken, sie können im öffentlichen Straßenverkehr auch auf die geforderte Begleitperson verzichten, erläutert die Firma.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel