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Rahmenschalung als Baukastensystem

Technische Potentiale wurden konsequent weiter ausgebaut

Universelles Hochleistungsschalen einfach gemacht: Die einseitig ankerbare Rahmenschalung Maximo ist für ganz verschiedene Objekte aus dem Hoch- und Ingenieurbau geeignet und einsetzbar.

Weißenhorn (ABZ). – Schon Ende der 60er Jahre hat Firmengründer Artur Schwörer das Unternehmensziel von Peri als "Rationalisierung des Betonbaus" beschrieben. Konkret sollte die Peri-Produkttechnik den Ortbetonbau einfacher, schneller und sicherermachen. Diese Zielsetzungen habe sich in ihrer Aktualität als zukunftsweisend erwiesen, wie der heutige Entwicklungsstand de rRahmenschalung Maximo belege, so das Unternehmen.

Mit der 2007 vorgestellten Maximo gelang Hersteller Peri den eigenen Angaben zufolge ein bedeutender technischer Innovationssprung gegenüber den bis dahin bekannten und gebräuchlichen Rahmenschalungen.

Die Vorteile des erstmals einseitig bedienbaren MX-Ankersystems hätten die Leistungsfähigkeit und das Betonergebnis von Rahmenschalungen auf einen neuen technischen Standard gehoben, so Peri. Zum einem ermögliche der konische MX-Anker wichtige Zeit- und Kosteneinspareffekte bei der Schalungsmontage: Denn für das Schließen der Maximo wird auf der Stellseite keine Arbeitskraft benötigt, ebenso kann dort auf Arbeitsgerüste beziehungsweise Arbeitsbühnen verzichtet werden. Das Material und der Einbau von Konen und Distanzrohren entfallen. Die mittige Ankerstelle reduziert die Ankerzahl im Vergleich zu konventionellen Rahmenschalungen bis zu 40 % . Zudem gibt es keine unbelegten Ankerstellen, die zusätzlich verschlossen werden müssen.

Zum anderen hat Maximo das von der Rahmenkonstruktion und den Ankerstellen abhängige Oberflächenbild von Betonbauteilen deutlich aufgewertet. Bei bisherigen, beidseitig bedienbaren Rahmenschalungen liegen die Ankerstellen in der Regel direkt in den Randprofilen. Ankerstellen und Schalungsstöße liegen daher unmittelbar nebeneinander und erzeugen bei Sichtbetonprojekten eine unerwünschte optische Unruhe im Anker- und Fugenbild.

Sicher im Aufbau und im Einsatz. Die Arbeitsbühnen MXP und MXK können am Boden vormontiert werden. Sie machen die Arbeit sicherer, beschleunigen die Montage, erleichtern die Reinigung und verbessern die Betonierleistung.

Im Vergleich dazu hat Peri eigener Ansicht nach mit Maximo einen neuen ästhetischen Standard geschaffen. Durch das gleichmäßige Raster der mittig in den Längsstreben positionierten Ankerstellen erzielen die Maximo-Schalelemente ein klar gegliedertes Fugen- und Ankerbild.

Selbst wenn durch den Höhen- oder Längenversatz der Schalungselemente das Fugenbild der Betonoberflächen unterschiedlich gestaltet wird, bleibt die vertikale wie horizontale Symmetrie der Ankerstellen bestehen. Diese offensichtlichen wirtschaftlichen, montagetechnischen und betonästhetischen Vorteile des MX-Ankersystems hätten seit 2012 auch andere Hersteller zum Vorbild genommen und in eigenen Schalungslösungen angeboten, so Peri. So sei es heute wenig überraschend, dass bei einfachen Anwendungen – zum Beispiel geschlossene Wandflächen, bei denen der gleiche Schalungsaufbau in Wiederhol-Takten eingesetzt wird – die Leistungs- und Aufwandswerte untereinander ähnlich ausfallen.

Gleichzeitig könne an der Entwicklungsgeschichte von Maximo abgelesen werden, wie Peri durch konsequente Bauteiloptimierung und ergänzende Detaillösungen diese Rahmenschalung zu einem ausgeklügelten Baukastensystem weiterentwickelt habe. Dafür hat Peri im kontinuierlichen Austausch mit seinen Schalungskunden alle Hemmnisse und Verbesserungsmöglichkeiten untersucht, die sich für die einseitig bedienbare Ankertechnik aus der Baukörpergeometrie, dem Bauumfeld, der Baulogistik und aus den Bauabläufen ergeben können. Ziel war und ist es, die speziellen Vorteile von Maximo auch bei Ortbetonbauten mit komplexer Bauwerksgeometrie und hohen Ansprüchen an die Baulogistik – etwa durch stark eingeengte Platzverhältnisse – möglichst uneingeschränkt nutzbar zu machen.

Der Fortschritt liegt in den Detaillösungen. In dieser Entwicklungsphase zu einem durchgängigen Baukastensystem sind effizienz- und qualitätsbestimmende Schlüsselfaktoren analysiert worden: Die schalungstechnischen Anforderungen, die sich direkt aus dem Bauobjekt und den Folgeabläufen des Bewehrungs- und Betoneinbaus ergeben, und die Aufbau- und Einsatzbedingungen, die vom Bauumfeld und der Baulogistik abhängen.

Aus diesen Erkenntnissen sei mit Maximo ein kompaktes Baukastensystem entstanden, bei dem es dem Hersteller laut eigenen Angaben gelungen ist, sowohl die Zahl der Flächenbauteile als auch die Menge der anker-, stütz- und verbindungstechnischen Systembauteile stark einzugrenzen.

Weitere Vorteile ergäben sich für Bauunternehmen aus der "Inhouse-Kompetenz" von Peri, da neben der Schalungstechnik auch die Schalungsplatten und die gesamte Zugangs- und Gerüsttechnik selbst entwickelt und produziert werde, so das Unternehmen. Etwaige Probleme mit der technischen Kompatibilität könnten dadurch ausgespart werden.

Zur Gesamtwirtschaftlichkeit eines Schalungssystems gehören aber auch Bausteine wie vielfach wiederverwendbare Aussparschalungen oder raffinierte Detaillösungen, die zum Beispiel bei engen Verbau-Situationen das korrekte Stellen der Richtstützen ebenso ermöglichen wie das Schließen und Öffnen von sonst "unzugänglichen" Schalungsschlösser. Für Maximo gelte das Sprichwort, dass das Ganze mehr sei als die Summe seiner Teile, fasst Peri zusammen.

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