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Recycling-Spezialist

Speziell für die Beladung von Schubboden-Lkw entwickelt

Durch die Parallel-Kinematik ideal für schnelle Ladespiele bei der Beladung von Walking Floors.

Baienfurt/Ravensburg (ABZ). – Der Anspruch des Baumaschinenhändlers und System-partners Kiesel ist es, für jede Anwendung und Anforderung seiner Kunden die passende Lösung anbieten zu können. Auf diese Weise sind schon zahlreiche Spezialmaschinen entstanden, die, einmal kreiert, immer mehr Betreiber fin-den. So entstand auch der ZW180PL-6 Highlift. Dieser wurde speziell für die Beladung von Schubboden-Lkw entwickelt. Bei der Beladung der Walking Floors giltes, großvolumige Schaufeln in großen Höhen exakt und präzise zu steuern. Der Highlift basiert auf dem bekannten ZW180PL-6 Modell und wurde zusätzlich mit einem verlängerten Hubgerüst ausgestattet. Durch die Schaufeldrehpunkthöhe von 4400 mm entsteht genügend Platz zwischen Maschine und Lkw. In Kombination mit einer Hochkippschaufel werden damit Ausschütthöhen von fast 5000 mm mühelos erreicht. Der ZW180PL-6 Highlift ermöglicht das Verfahren, Beladen, Verteilen und Endverdichten in Schubboden Lkw in einem Arbeitsgang.

Die Parallel-Kinematik ist der Spezialist unter den Hubgerüsten für den Industrieeinsatz. Sie vereint dabei kompromisslos mehrere Vorteile in sich. So ermöglicht sie eine exakte Parallelführung des Anbaugerätes über den gesamten Hub. Die seitliche Anordnung der Kippzylinder gewährt freie Sicht nach vorne und auf den serienmäßigen Schnellwechsler. Somit steht zu jeder Zeit das passende Anbauwerkzeug in Sekundenschnelle zur Verfügung. Großvolumige Schaufeln können dank der flach angeordneten Zylinder nahe an die Maschine geholt werden, wodurch die Maschine stabiler steht und fährt. Das Handling von großen Schaufeln stellt den ZW180PL-6 vor keinerlei Probleme. Die extrem hohen Rückkippkräfte, vor allem bei Maximalhub, ermöglichen ein präzises und kontrolliertes Auskippen der Schaufeln.

Einsätze in der Abfall- und Recyclingbranche sind hart und fordern den Maschinen alles ab. Darum wurden für den Bau des ZW180PL-6 besonders robuste Komponenten ausgesucht. Zusätzlich bietet das modulare Waste-Handler-Paket für jeden Einsatz die richtigen Schutzvorkehrungen und kann individuell zusammengestellt werden. Dabei gilt das Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Das Paket bietet unzählige Optionen, wie bspw. Zylinderschutz, kompletter Knickgelenk- und Unterbodenschutz, Wickel- und Achsschutz, Frontschutzgitter und vieles mehr.

Gleichzeitig können die täglich notwendigen Inspektionen und Wartungsarbeiten schnell und einfach vom Boden aus durchgeführt werden, da sich sämtliche Abdeckungen vollständig öffnen lassen und alle Prüfpunkte dadurch bequem zu erreichen sind. Für eine längere Verfügbarkeit des Radladers sorgen auch der serienmäßige Industriekühler sowie der automatische Umkehrlüfter. Die großen Glasflächen bietet dem Maschinenführer bestmögliche Sicht auf Maschine und Umgebung. Optional können Sicherheitssysteme wie Brigade 360°-Kamera, Radar-Hindernis-Erkennung, Rückfahrwarner und mehr die Sicherheit für Mensch und Maschine zusätzlich unterstützen. Je nach Belieben steuert der Fahrer dabei die Maschine per Kurzhebel oder Multifunktions-Joystick von einem Grammer Actimo XXL Sitz aus. Die geräumige Kabine und die Pop-up Lenksäule bieten viel Beinfreiheit. Klimaautomatik, Luftfilter und viele weitere Features sorgen für eine angenehme, produktive Arbeitsatmosphäre im Radlader.

Erfolgreiches und effizientes Beladen auch in großen Höhen mit dem ZW180PL-6 Highlift.

Heute geht es laut Frank Demel, Bereichsleiter Grüngutverwertung beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen, um deutlich mehr als nur um Abfallentsorgung. Wirtschaftliche Entsorgung und schonende Wiederaufbereitung von Wertstoffen, um Ressourcen zu schonen, stehen heute zusammen mit energiesparenden Maschinen nicht nur bei Privatunternehmen, sondern natürlich auch in der öffentlichen Verwaltung im Fokus: "Es müssen Abnehmer für alle Endprodukte gefunden werden. Der Kreislauf muss sich am Ende immer schließen", so Demel. Daher setzt der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen seit 2011 auf eine ganz besonders wirtschaftliche Lösung, wenn es um die Verarbeitung des Baum- und Heckenschnitts aus dem Landkreis geht, der auf den insgesamt 24 kommunalen Sammelplätzen anfällt: Der anfallende Baum- und Heckenschnitt (Äste bis 15 cm Ø) wird zunächst gehäckselt, dann getrocknet und schließlich über die Siebanlage in verschiedene Endprodukte getrennt: Material für verschiedene Biomasse-Heizkraftwerke wird so in unterschiedlicher Größe entsprechend der Anforderungen hergestellt und geliefert. Der übrigbleibende Feinanteil mit Bestandteilen aus Erde, Gras und Laub wird mit Gärresten vermengt und bei der Kompostherstellung mit verwendet.

Der seit 2011 betriebene Radlader ZW220 sowie der sich seit 2013 im Einsatz befindliche Radlader ZW180 sind für diesen Einsatz mit einer Druckluftbremsanlage mit Anhängerkupplung sowie einer Hochkippschaufel samt Niederhalter ausgestattet und besitzen nach einem TÜV-Gutachten die Straßenzulassung mit grünen Nummernschildern. So kann der Radlader problemlos jeweils die Häckselmaschine zu wechselnden Einsatzorten im Landkreis transportieren und dort einsetzen. Der zeit- und kostenaufwändige Transport des Schnittguts zu einem zentralen Einsatzplatz kann somit eingespart werden. Im Einzelnen funktioniert das so: Der Radlader transportiert die Häckselmaschine zum Einsatzort, dadurch wird auch eine separate Zugmaschine überflüssig. Mit dem an der Hochkippschaufel angebrachten Doppstadttransportknopf stellt die Maschine die Häckselmaschine am passenden Platz auf und richtet diese aus. Dann übernimmt der Radlader die Beschickung des Häckslers und später auch der Siebanlage. Hierbei sorgt die Niederhalteeinrichtung an der Hochkippschaufel für den unkomplizierten und sicheren Transport des Materials wie bspw. Äste und Zweige. Diese Arbeit kann problemlos das ganze Jahr über und auch bei niedrigen Temperaturen verrichtet werden, da die Radlader durch Dieselvorwärmung und beheizte Außenspiegel auch bei niedrigen Temperaturen unverändert effektiv eingesetzt werden können. Im Sommer sorgen Klimaanlage und Staubfilter für eine angenehme Arbeitsatmosphäre in der Kabine.

Die Firma Öko Agrar Service aus Kupferzell ist eine Tochter des Maschinenrings Hohenlohe und übernimmt viele öffentliche Aufgaben im Dienste von Kommunen und Landkreisen. Im vergangenen Sommer 2016 hatte Geschäftsführer Günter Däuber bereits den zweiten Hitachi Radlader ZW180-5 bei Kiesel Vertriebsrepräsentant Tobias Wiest bestellt. Für die speziellen Anforderungen bei der Aufbereitung von Biomasse wurden die Radlader mit einigen Sonderfeatures ausgestattet: Sie verfügen über eine Zwei-Kreis-Druckbremsanlage für den Anhängerbetrieb. Damit bekommen die Maschinen die Straßenzulassung und können jeweils die Häckselanlage zum nächsten Einsatzort ziehen. Dort werden Grünabfälle mit Hilfe der mit einer Niederhalteeinrichtung ausgestatteten Hochkippschaufel in die Häckselanlage gefüllt.

"Wir wollten ältere Radlader eines anderen Anbieters ersetzen und haben einen Hersteller gesucht, dessen Maschinen auch die Beladung von Walking Floors entsprechend umsetzen kann. Zudem ist es uns wichtig, mit technisch aktueller Verladetechnik zu arbeiten", erklärt Däuber.

Nachdem die Leistung der Maschine und das Feedback der Mitarbeiter nach einigen Monaten Betrieb entsprechend positiv ausfielen, wurde der zweite Radlader bestellt, der mit Joysticklenkung, 360°-Kamerasystem, dem Clean-Fix-Wendelüfter sowie Freisprecheinrichtung und dem Beleuchtungspaket für eine angenehme Arbeitsumgebung und damit eine effiziente Arbeitsweise sorgt.

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