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Reduzierte Ausführungsdetails dank Flüssigkunststoff

Minimales Design – maximale Sicherheit

Enke-Werk, Dachbaustoffe

Nach oben hin wird die weiße Fassade dieses Wohnhauses im niederösterreichischen Sankt Pölten von einem grauen Flachdachgesims samt Metallabdeckung begrenzt. Der kubische Neubau zeigt, dass sich aufgedübelte Winkelbleche bzw. Kiesleisten durch den Einsatz des diffusionsoffenen Flüssigkunststoffs Enkopur dauerhaft mit der Abdichtungsebene verbinden lassen. 

Düsseldorf (ABZ). – In der niederösterreichischen Landeshauptstadt Sankt Pölten lenkt nach Angaben des Enke-Werks ein kubischer Neubau die Blicke auf sich: Das Wohnhaus repräsentiert – schnörkellos und somit dem architektonischen Zeitgeist entsprechend – schlichte Eleganz. Nach oben hin wird die weiße Fassade von einem grauen Flachdachgesims samt Metallabdeckung begrenzt – die vom erhöhten Standpunkt aus gut einzusehenden Flachdächer von Wohnhaus und Garage sind mit grauem Kies bedeckt. Der ebenfalls graue Streifen einer umlaufenden und frei auskragenden Balkonplatte trennt das Erd- vom Obergeschoss. Der mit Steinplatten belegte, rd. 100 m² große Vorsprung verfügt über ein silbergraues Metallgeländer.

Das puristische Design des Gebäudes wird Informationen von Enke zufolge bei den Dachentwässerungsdetails konsequent fortgeführt: Z. B. werde das auf der Balkonplatte anfallende Niederschlagswasser über ein Kiesbett und ein vorderseitig montiertes, gelochtes Rückhalteprofil (Kiesleiste) sowie ein Abtropfprofil aus Metall frei abgeführt. Der Verzicht auf diffizil anzuschließende Rinnen- oder Wasserfangkästen und entsprechende Ablaufrohre habe die Bauausführung erheblich vereinfacht bzw. den Aufwand für die Anschlussarbeiten auf zwei wesentliche Punkte minimiert: Den Wandanschluss sowie die dauerhafte Verbindung der Abdichtung mit der Metall-Abtropfkante. Bei der Herstellung letztgenannter Verbindung wurde das Ausdehnungsverhalten der schwarz beschichteten Abtropfprofile besonders beachtet.

Enke-Werk, Dachbaustoffe

Auch die schwarze Variante des Enkopur-Systems besteht aus Enke-Voranstrich, Enke-Polyflexvlies-Bewehrung und Enkopur-Flüssigkunststoff.

Der diffusionsoffene Flüssigkunststoff Enkopur kam zum Einsatz, um aufgedü-belte Winkelbleche bzw. Kiesleisten dauerhaft mit der Abdichtungsebene zu verbinden. Konsequenterweise seien die Abdichtungsarbeiten nicht mit der silbergrauen Farbvariante der bestens eingeführten Allwetterhaut ausgeführt worden, sondern mit schwarzem Enkopur-Flüssigkunststoff. Die edle, schwarze Optik eigne sich für moderne Bauobjekte. Zugleich verhindere die Farbgebung, dass evtl. durch die Lochung der Kiesleiste austretender Flüssigkunststoff die Optik des Abtropfdetails beeinträchtigt, doch damit nicht genug: Enkopur sei immer dann die erste Wahl, wenn Abdichtungen in sog. Wasserwechselzonen mit länger stehendem Wasser sowie Dauerfeuchtbereiche ausgeführt werden müssen. Darüber hinaus werden Enkopur-Abdichtungen nicht ausgewaschen. Sie bilden somit keinerlei durch abtropfendes Wasser verursachte Abtropfspuren bzw. Verfärbungen an Metallbauteilen, wie sie etwa durch Bitumenkorrosion hervorgerufen werden können.

Ein weiterer Systemvorteil sei die in Kombination mit den Enke-Voranstrichen UP 2 K und 933 sowie der flexiblen Enke-Polyflexvlies-Bewehrung herbeigeführte Hafteigenschaft von Enkopur. Fachgerecht verarbeitet überzeuge Enkopur auf nahezu allen üblichen Untergründen mit einer extrem hohen Standzeit. Darüber hinaus sorge die kalte Verarbeitung dafür, dass anzuschließende Metallprofile während der Abdichtungsarbeiten nicht unnötig verformt werden – gegenüber bituminösen Abdichtungen ein unschätzbarer Vorteil.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 42/2017.

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