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Repräsentanten zweier Inhaber-Generationen bei Remmers

Gemeinsam führten sie das Lebenswerk des Unternehmensgründers Bernhard Remmers weiter: Ehefrau Hildegard Remmers und Schwiegersohn Gerd-Dieter Sieverding.

Löningen (ABZ). - Kontinuität wird bei Remmers groß geschrieben. Dafür stehen die Witwe des Unternehmensgründers, Hildegard Remmers und ihr Schwiegersohn, Gerd-Dieter Sieverding wie sonst niemand im Betrieb. Beide wurden nun vom Verbund Oldenburger Münsterland für ihr Lebenswerk geehrt. Denn sie haben nicht nur das inzwischen in dritter Generation geführte Unternehmen in Familienhand gehalten, sondern auch zentrale Werte der Unternehmenskultur über die Jahrzehnte hinweg überliefert. Dazu zählt die persönliche Nähe zu Mitarbeitern und Geschäftspartnern, den Sinn für Innovationen und schließlich das stets umsichtige, nachhaltige Wachstum des Betriebs. So trugen sie dazu bei, Remmers als feste Größe der regionalen Wirtschaft in Deutschlands Nordwesten zu verankern.

Nichts erinnert ansonsten mehr an die bescheidenen Anfänge von Bernhard Remmers in der heimischen Garage, die er seit 1949 als Lager für Öle, Fette und Seifen nutzte. Schon damals war seine Frau Hildegard in die Geschäftsführung eingebunden. Sie erlebte mit, wie sich das Sortiment schnell in Richtung Farben, Lacke und Abdichtungsmittel erweiterte. Zu den strategischen Entscheidungen gehörte jene, den 1988 ins Unternehmen tretenden Schwiegersohn Gerd-Dieter Sieverding auf künftige Führungsaufgaben vorzubereiten - er vertritt die Interessen von Remmers noch heute als Aufsichtsratsvorsitzender.

In den zurückliegenden Jahrzehnten ist Remmers kontinuierlich und vor allem nachhaltig gewachsen. Dabei kommt es regelmäßig seinem Anspruch nach, neben den mitunter komplexen mehr als 400 Produktsystemen den Kunden einen umfassenden Service inkl. Schulungen zu bieten. Zu den Kernkompetenzen gehören weiterhin Bautenschutzprodukte, Holzfarben und -lacke sowie Industrielacke, mit denen die Remmers Gruppe AG einen Jahresumsatz von 335 Mio. Euro bei einem Auslandsanteil von 37,5 Prozent erzielt.

Momentan beschäftigt das Unternehmen 1500 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten in Deutschland sowie bei 16 Tochtergesellschaften in verschiedenen europäischen Ländern. Alleine 80 davon arbeiten in der hochmodernen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Löningen und sorgen so dafür, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelständlers erhalten bleibt.

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