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Richtfest bei Novus Air

Firmensitz mit Produktion soll im Sommer fertig sein

3-D-Visualisierung des neuen Firmensitzes der Novus Air GmbH.

Weinböhla (ABZ). – Mit einem Richtfest feierte die Firma Novus Air kürzlich den Baufortschritt einer neuen Produktionshalle mit angeschlossenem Verwaltungsgebäude. Da der bisherige Firmensitz am Zaschendorfer Weg im sächsischen Weinböhla aus allen Nähten platzte, hatte sich der Hersteller von Absauganlagen für einen Neubau entschieden.

Dieser entsteht im Gewerbegebiet EWS in Coswig, auf dem Gelände der ehemaligen Elektrowärme Sörnewitz. "Wir sind froh über den geeigneten Standort im näheren Umfeld und haben für den Fall einer späteren Erweiterung gleich ein angrenzendes Grundstück reserviert", berichtet die Prokuristin der Novus Air, Yvonne Drabner. So ist der Mittelständler gut für die Zukunft gerüstet. Bauherr ist die Ult Gruppe, zu der auch die Novus Air gehört. Bezugsfertig ausgeführt wird der Neubau von Freyler Industriebau Riesa. Die Montagehalle soll Ende Mai diesen Jahres fertiggestellt sein, der Verwaltungsbau wird den Planungen zufolge etwa zwei Monate später bezugsfertig sein.

Novus Air hat sich auf nachhaltige Lösungen der Luft- und Entstaubungstechnik für die Industrie spezialisiert. Hochmoderne Absauganlagen schützen die Gesundheit der Mitarbeiter und tragen dazu bei, Energie und Rohstoffe zu sparen. "Saubere Luft liegt uns am Herzen" ist das Motto des Familienunternehmens. "Mit dem Neubau übernehmen wir selbst auch Verantwortung für eine saubere Umwelt und statten diesen unter anderem mit schadstoffarmen Baustoffen aus, insbesondere natürlich hinsichtlich der raumluftverbundenen Bauteile", erklärt Dr. Christian Jakschik, Vorstand der Ult Gruppe. Am neuen Standort soll auch der Airtower in unterschiedlichen Dimensionen montiert werden, ein Produkt des Unternehmens. Das leise und energieeffiziente Gerät saugt die mit Rauch, Staub oder Spänen verunreinigte Luft ein und gibt sie gereinigt wieder in Bodennähe und ohne merklich Luftzug ab.

Nach Plänen der Architekten ARCHIprocess aus Dresden wird aktuell die etwa 1125 m² große Produktionshalle mit einem Stahltragwerk und einer Spannweite von 25 m errichtet. Angeschlossen an die Halle entsteht zudem ein zweigeschossiges Bürogebäude mit etwa 500 m² Nutzfläche und hellen und freundlich gestalteten Arbeitsplätzen. Die Betontragkonstruktion des Verwaltungsbaus wird mit Heiz- und Kühldecken sowie einer modernen Lüftungsanlage ausgeführt, beheizt wird umweltfreundlich mit einer reversiblen Split-Luftwärmepumpe.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 14/2020.

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