Auf die Schippe genommen

Robo-Zahnbürste

Heute schon Zähne geputzt? Die meisten werden diese Frage (hoffentlich) mit "Ja" beantworten.

In den letzten Jahrzehnten wurde die Mundhygiene immer komplexer: Neben dem Zähneputzen soll jeden Tag Zahnseide, Dentalbürsten und möglichst auch noch Mundwasser verwendet werden. Alles ziemlich aufwändig. Eine Forschungsgruppe der University of Pennsylvania stellte sich die Frage, ob ein robotisches System Zahnzwischenräume und Zähne in einem Aufwasch reinigen kann. Herausgekommen ist eine neuartige Robo-Zahnbürste, die alle Aufgaben ohne Probleme gleichzeitig übernimmt.

Möglich macht das ein formwandlungsfähiger Mikro-Roboterschwarm. Laut der Wissenschaftler sind Eisenoxid-Nanopartikel die Bausteine der Mikroroboter. Mithilfe eines Magnetfelds steuern die Forscher die Nanopartikel. In der Folge bilden die Mikroroboter entweder borstenartige Strukturen, die einer Zahnbürste ähneln, oder längliche Fäden wie bei Zahnseide. Die Borsten putzen die Zähne, die Fäden gleiten dazwischen. Die Nanopartikel produzieren währenddessen antimikrobielle Stoffe, die schädliche Mundbakterien vor Ort abtöten.

Experimente zeigten, dass sich die Robotereinheiten an eine Vielzahl von Formen anpassen, auch krumme und schiefe Zähne sollen somit kein Problem darstellen. Da ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Zahnbürste auch gleich noch die Arbeit des Zahnarztes übernimmt. aw

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